Attendorn dreht am Rad

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Projekt „Fahrradfreundliche Gastronomie“ in der Hansestadt: 14 Betriebe erfüllen die wichtigsten Kriterien für den Radtourismus –
Fahrradanlehnbügel in der Innenstadt

Attendorn dreht am Rad! Die Hansestadt macht sich auf, zur fahrradfreundlichen Stadt zu werden. In diesen Tagen erhielten die 14 teilnehmenden Gastronomiebetriebe eine Auszeichnung sowie eine Werkstattbox. Dazu sorgen zwei bunt lackierte Fahrräder derzeit in der Innenstadt für staunende Blicke.

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Die Hansestadt macht sich auf, zur fahrradfreundlichen Stadt zu werden. In diesen Tagen erhielten 14 Gastronomiebetriebe eine Auszeichnung sowie eine Werkstattbox. Dazu sorgen zwei bunt lackierte Fahrräder in der Innenstadt für staunende Blicke

Die Fußgänger in der Attendorner Innenstadt reiben sich seit einigen Tagen irritiert die Augen. Kein Wunder, denn ein hellgrünes und ein pinkfarbenes Rad mit Blumenschmuck sieht man ja auch nicht alle Tage. Mit dieser PR- Aktion möchte das Tourismus-Team zum einen auf die fahrradfreundliche Hansestadt Attendorn aufmerksam machen. Zum anderen machen die Fahrräder auf die neuen Fahrradanlehnbügel aufmerksam, die derzeit an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt werden. Dort können Radfahrer ab sofort ihre Räder abstellen.
Pünktlich vor dem Start der neuen Fahrradsaison ist im Rahmen des Fahrradparkraumkonzeptes der Hansestadt Attendorn nun mit der „Fahrradfreundlichen Gastronomie“ ein weiteres Projekt umgesetzt worden. Nicht weniger als 14 Gastronomiebetriebe aus der Hansestadt nehmen an diesem Projekt teil, welches den Radverkehr in Attendorn stärken wird.

Auch Anna Schulte vom Tourismus-Team und Jan-Christoph Tump vom Tiefbauamt der Hansestadt Attendorn wissen: „Sowohl der touristische Radverkehr als auch der Alltagsradverkehr nehmen in der Hansestadt Attendorn eine immer stärkere Bedeutung ein. Nicht nur das Erkunden des Stadtgebietes Attendorn und des Bigge- und Listersees, sondern auch das Erleben der Naturlandschaften in Attendorn ist mit dem Fahrrad auf eine ganz eigene Art möglich. Dadurch, dass nahezu überall fahrradgefahren werden kann und mit dem E-Bike auch Steigungen kein Problem mehr sind, wird das Radfahren auch im Alltag immer beliebter.“

Für die Teilnahme an dem Projekt „Fahrradfreundliche Gastronomie“ müssen die teilnehmenden Betriebe folgende Kriterien erfüllen:

– Fahrradständer oder Abstellmöglichkeiten für Fahrräder anbieten
– Kostenloses Laden von Akkus von E-Bikes/Pedelecs
– Bereitstellung von kostenlosem Werkzeug und Reparatursets
– Bereitstellung aktueller Radwanderkarten, regionales Kartenmaterial sowie Bahn-und Bikeinformationen
– Kostenloses Auffüllen von Trinkflaschen mit Wasser

Diese Kriterien wurden in Zusammenarbeit mit dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) aufgestellt und werden regelmäßig durch die Hansestadt Attendorn überprüft, damit ein gleichbleibender hoher Standard gewährleistet werden kann. Tatkräftige Unterstützung erhält die Stadt dabei von dem Unternehmen 2-Rad-Meyer Bikes & More aus Plettenberg und Attendorn.

Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe Burg Schnellenberg, Café Harnischmacher, Hanse Hotel (ebenfalls zertifiziert als Bett+Bike-Unterkunft durch den ADFC), Hanse Kogge, Harnischmachers Milchbar, Höhlenrestaurant Himmelreich, Hotel zur Post, Königs Brotkorb, Leuchtturm am Biggesee, Panoramarestaurant Schnütgenhof, Romantik Hotel Platte, Café Moses, Landgasthof Roscheid und Landhaus Wörmge (ebenfalls zertifiziert als Bett+Bike-Unterkunft durch den ADFC) erhielten in diesen Tagen aus den Händen von Bürgermeister Christian Pospischil das speziell für die teilnehmenden Betriebe aus Attendorn erstellte Erkennungslogo, Infomaterial und eine Werkstattbox, auf die die Gäste der Gastronomiebetriebe zukünftig im Notfall zurückgreifen können.

Zudem hat die Hansestadt Attendorn einen entsprechenden Infofolder aufgelegt, der unter anderem bei der Tourist-Information erhältlich ist.

Für Christian Pospischil steht fest: „Die Auszeichnung der fahrradfreundlichen Gastronomiebetriebe war ein gelungener Auftakt auf unserem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune.“ Und Attendorns Bürgermeister verspricht zusätzliche Aktionen rund ums Zweirad: „Wir drehen weiter am Rad!“

 

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