Rennrodel-Weltmeisterschaft 2019 in Winterberg bestens aufgehoben

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Winterberg. (Bü) Josef Fendt, der Präsident des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL), sieht die WM 2019 in der VELTINS-EisArena gut aufgehoben. Von der traditionsreichen Sportstätte in Winterberg erwartet der Berchtesgadener, was er von ihr gewohnt sei. Dem erfahrenen Organisationsteam erteilte er allerdings einen zusätzlichen, schwierigen Auftrag: „Auch gutes Wetter organisieren.“

Bürgermeister Werner Eickler, das Doppel Robin Geueke und David Gamm, FIL-Präsident Josef Fendt, Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Geisenberger, Sprint-Weltmeisterin Martina Kocher und Bundestrainer Norbert Loch (von links). Foto: Schäperklaus

Bürgermeister Werner Eickler, das Doppel Robin Geueke und David Gamm, FIL-Präsident Josef Fendt, Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Geisenberger, Sprint-Weltmeisterin Martina Kocher und Bundestrainer Norbert Loch (von links). Foto: Schäperklaus

Darauf hofft natürlich Bundestrainer Norbert Loch ebenfalls, wenn es in drei Jahren dann so weit ist. Das Nahziel bildet jedoch der Viessmann Rennrodel-Weltcup und Viessmann Team-Staffel-Weltcup an diesem Wochenende im Hochsauerland. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Auftakt dieser hochkarätigen Veranstaltung mit Final-Status setzte er darauf, dass seine holprig in die Saison gestarteten und dann immer schneller gewordenen Schützlinge die guten Ergebnisse der letzten Wochen dort bestätigen und ein Zeichen setzen auch mit einem fernen Blick auf 2019.
Dann will das heimische Doppel Robin Geueke/David Gamm vom BSC Winterberg der absoluten Weltspitze noch näher gerückt sein. Von Platz vier bei ihrer ersten WM vor wenigen Wochen in Königssee zeigten sie sich immer noch überrascht. „Wir wissen aber, dass der Zeitrückstand auf die beiden deutschen Weltspitzen-Duos noch zu groß ist“, räumte Vordermann Geueke ein. Hintermann Gamm ergänzte: „Und in Winterberg haben wir sowieso etwas gutzumachen.“ Auf der Heimbahn hatte es im Vorjahr nur zu Rang zehn gereicht. Diese Position soll auf jeden Fall getoppt werden.
Dreimal hintereinander an der Kappe gewinnen konnte zuletzt Natalie Geisenberger, obwohl es im Training meistens schlecht gelaufen war. Diesmal klappte es in der Vorbereitung gut. „Ich hoffe nicht, dass sich das in diesem Jahr hier dreht“, schmunzelte die Miesbacherin, die ihr WM-Gold Ende Januar am heimischen Königssee als „zweites Karriere-Highlight gleich nach meinem Olympiasieg 2014“ bezeichnete. Trotzdem schränkte sie ein: „Die deutsche Dominanz ist zwar noch da, aber nicht mehr so wie in den letzten Jahren. Doch das macht das Ganze ja auch spannender.“
Dafür sorgte am Königssee zuletzt Martina Kocher mit dem Gewinn des Sprint-Titels. Die Schweizerin trainiert und reist seit Jahren mit der deutschen Mannschaft und gab zu: „Es ist ein Privileg, mit den Deutschen unterwegs zu sein. Meine Erfolg sind teilweise auch deutsche Erfolge.“

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