Zufriedene Gesichter nach dem Kreuzgangkonzert im Kloster Grafschaft

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Das leidenschaftliche spielende Nodelman-Quartett beim Kreuzgangkonzert in Kloster Grafschaft, Bild: (Münster Klassik)

Etwa 160 Personen besuchten am Valentinstag das Kammermusikkonzert der Kulturellen Vereinigung Schmallenberger Sauerland e.V. im historischen Kreuzgang des Klosters Grafschaft. Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter.

Leidenschaftliche Töne zum Valentinstag im Kreuzgang des Klosters Grafschaft, das ließ aufhorchen. „Assai appassionato“ – „Sehr leidenschaftlich“ hieß das Programm des Nodelman- Quartetts. Dahinter verbarg sich eine gelungene Werkauswahl für dieses alle zwei Jahre stattfindende Konzert im Kloster Grafschaft.

Mit einem Mozart Divertimento voller Esprit startete das Nodelman- Quartett eine an das Publikum gerichtete Charmeoffensive im ausverkauften Kreuzgang. Farbreich und dynamisch präsentierte es anschließend Beethovens Streichquartett op. 18.1. Die Sterbeszene aus Shakespeares „Romeo und Julia“ hatte Beethoven zum dramatischen zweiten Satz seines ersten Streichquartetts inspiriert, erläuterte Andreas Kosinski (Viola), dessen ausdrucksstarker Bratschenton hervorragend mit Misha Nodelmans (Violine) energievollem Spiel harmonierte.

Zum Höhepunkt des Konzertes wurde F. Mendelssohn-Bartholdys Streichquartett e-Moll. Dessen Scherzo, ein technisches Bravourstück, wurde mit virtuoser Leichtigkeit lebendig interpretiert und zog in den Bann. Möglich wurde dies durch vollendetes Zusammenspiel. Als Zugabe wurde ein Satz aus Haydns Sonnenaufgangsquartett gespielt und ein beschwingtes Publikum in den Abend entlassen.

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