Frohe Weihnachten

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Das WOLL-Team wünscht Euch allen mit einem plattdeuschen Gedicht von Christine Koch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Weihnachten 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heiligabend (Christabend)

„In der Regel war der „Hilge Obend“ oder „Krisdagsobend“ (Übersetzung: Der Heiligabend oder der Christabend) ein ganz normaler Arbeitstag. Das war bis in die 1930er Jahre so. Die Bezeichnung „Heiligabend“ für den 24. Dezember kam erst in den den Jahren um 1930/40 auf. Vorher war es üblich, von der Heiligen Nacht, vom Christabend oder Christagsabend zu sprechen.“
Aus dem Buch „Das Fest der Liebe – Weihnachten im Sauerland und Wittgensteiner Land in früherer Zeit“ – erschienen im WOLL-Verlag und in Sauerländer Buchhandlungen und im WOLL-Onlineshop- https://woll-onlineshop.de/weihnachten-im-sauerland-und-wit… – erhältlich.

Aus dem Buch „Das Fest der Liebe“:

Laiwe hailge Kristuskind
Meyn Tällerken hev ik satt!
Niu spann deyn Iselken in geschwind
Un mak dik op ein Patt!
Appeln un Nüte härr ik gern,
Ne Griffel taum Schreywen un Baiker taum lehren.
Brenk mey ok en Boimken feyn,
Hundert Lechter must drane seyn!!
(Christine Koch)

Frei übersetzt:
Liebes heiliges Christuskind
meinen Teller habe ich gegessen.
Nun spann deinen Esel an geschwind
und mach dich auf den Weg!
Äpfel und Nüsse hätte ich gern,
einen Griffel (Schreibstift aus Schiefer) zum Schreiben und Bücher zum Lernen.
Bringe mir auch einen feinen Baum,
und hundert Lichter müssen daran sein.

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