Das Motto des WELT-AIDS-TAG 2015: „Positiv zusammen Leben!“

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Trotz intensiver Aufklärung wird in Deutschland HIV positiven Menschen mit Angst und Unsicherheit begegnet. Dabei ist gerade das Kennenlernen, aufeinander zugehen und miteinander reden so wichtig. Daher ist das Motto des diesjährigen Welt-Aids-Tages am 1.Dezemer 2015 „Positiv zusammen leben“.

Es fehlt an Verständnis und Solidarität

Am 1. Dezember 1988 rief die WHO weltweit zum ersten „Welt -AIDS-Tag“ auf. Seitdem findet der globale Aids-Tag regelmäßig an jedem ersten Dezember unter einem bestimmten Motto statt. Auch in diesem Jahr fordern verschiedene Organisationen auf der ganzen Welt die Menschen auf, sich mit dem Thema AIDS weiterhin auseinander zu setzten . Dank der Wissenschaft konnten Medikamente entwickelt werden und begleitende Therapien der Pharmazie entwickelt werden, die das Leben der HIV-Positiven erleichtert. Das bedeutet allerdings nicht, dass dadurch das Leben der Betroffenen wirklich leicht ist. Immer noch fehlt es gegenüber Infizierten und Kranken an Verständnis, Solidarität und dem Willen zusammenzuleben.

Ein Aufruf aktiv zu werden

Mit dem Welt-AIDS-Tag soll rund daran erinnert werden, dass es noch nicht gelungen ist, das HIV-Virus zu besiegen. Auch wenn die Medizin große Fortschritte macht, schmälert das die AIDS-Gefahr nicht. Der Welt-AIDS-Tag hat die Aufgabe die Menschen wachzurütteln und für das wichtige Thema AIDS zu sensibilisieren. Politik, Wirtschaft und Medien sind aufgerufen aktiv zu werden.

Appell zu mehr Toleranz und Solidarität

In Deutschland organisiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe sowie der Deutschen AIDS- Stiftung die Kampagne „Positiv zusammen leben“. Der Schwerpunkt der Aktion liegt dabei ,neben dem Aufruf zu mehr Toleranz und Solidarität, vor allem in speziellen Umfragen. Ziel ist es, mit der Frage „Was würdest du tun?“, das Gewissen der Bevölkerung anzusprechen und zum Umdenken anzuregen. Durch die bisherige Aufklärungsarbeit ist es allgemein bekannt, dass im Alltag keine HIV Infektion befürchtet werden muss. Trotz dieser Kenntnis begegnen die Menschen HIV-Positiven mit Skepsis und Angst. Die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag greift diese Ängste auf und appelliert auf HIV-positive Menschen zuzugehen und nicht auszugrenzen.

Ein roter Faden zieht durch Land

Wie ein roter Faden zieht sich der Gedanke des AIDS-Tages durch Deutschland und erreicht auch die Regionen des Landes. So beteiligen sich die Jugendlichen aus dem Hochsauerlandkreis an der Kampagne und sind auf verschiedenen Weihnachtsmärkten präsent. Auch die örtlichen Krankenkassen nehmen an der Aktion teil und das Gesundheitsamt bietet einen kostenlosen Aids-Test an.

Ängste können nur beseitigt werden, wenn die Aufklärung der Bevölkerung weiter fortgeführt wird und in den Schulen und Universitäten entsprechende Präventionsarbeit geleistet wird.

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