Sauerländer Theaterstückewettbewerb 2015

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Gewinner des Sauerländer Theaterstückewettbewerb 2015 ermittelt

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Im Oktober trafen sich die Juroren Bruder Benedikt Müller (Theaterautor, Abtei Königsmünster ), Anke Vogt (Autorin aus Grevenbrück)  – links – und Anke Kemper (Theaterautorin aus Freienohl), um ihre Bewertungen der Stücke zu diskutieren und sich über die Platzierungen zu einigen.

Der Sauerländer Theaterstückewettbewerb des adspecta Theaterverlages ist abgeschlossen. Gesucht wurde eine Komödie, die gleichermaßen für die Amateurbühne und Profibühne geeignet sein soll. Einige Kriterien gab es hier zu beachten. Das wohl schwierigste war, ein Theaterstück für nur eine Kulisse zu schreiben. Es wurden viele tolle Komödien eingereicht, aber nur einige schafften es, sich an dieses Kriterium zu halten. Die meisten Amateurbühnen haben nicht die Möglichkeit für einen großartigen Umbau der Bühne. Ein abendfüllendes Theaterstück zu schreiben, das nur eine Kulisse vorsieht, scheint eine besondere Herausforderung zu sein, so Anke Kemper. (Inhaberin des adspecta Theaterverlages). Im Oktober trafen sich die Juroren Bruder Benedikt Müller (Theaterautor, Abtei Königsmünster ), Anke Vogt (Autorin aus Grevenbrück) und Anke Kemper (Theaterautorin aus Freienohl), um ihre Bewertungen der Stücke zu diskutieren und sich über die Platzierungen zu einigen. Da gab es reichlich Gesprächsstoff, so Anke Kemper. Ein Theaterstück muss den Zuschauer von Anfang an fesseln. Er muss gebannt sein und einen kurzweiligen Abend erleben, ohne alle paar Minuten auf die Uhr zu schauen. Und natürlich erwartet man von einer Komödie, dass der Spaßfaktor groß geschrieben wird. Anke Vogt bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt, dass es schwieriger ist einen Menschen zum Lachen zu bringen als zum Weinen. Außerdem stellte sie fest, dass sich viele Autoren mit dem handgemachten, feinsinnigen Humor sehr schwer tun. Wenn ein Theaterstück dann auch noch unvorhersehbare Wendungen hat, ist es schon fast perfekt. Da wir selber viel mit dem Theater als Autoren, Schauspieler und Regisseure zu tun haben, kann man sich in ein gutes Theaterstück sehr schnell reinfinden und man hat direkt vor Augen, wie es inszeniert wird, so Bruder Benedikt.

Eines ist gewiss: Die Juroren hatten schon beim Lesen der Theaterstücke ihren Spaß.

 

Die Platzierungen:

 

Platz 1:                       Dinner bei Graf Woronow (Karla J. Butterfield, Solingen)

Platz 2:                       Salon Pitzelberger (Katharina Kutil, A-Wien)

Platz 3:                       Der Mörderhof (Jacqueline Reese, Dorsten)

Platz 4:                       Spuk im Pfarrhaus (Torsten Schulz, Leipzig)

Platz 5:                       Der Herr Minister lässt bitten (Helga Panagl, A-Kirchstetten)

 

Weitere Platzierungen und Informationen unter www.adspecta.de

 

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