„Inklusion gemeinsam umsetzen“ – Kulturkooperation zwischen der Stadt Schmallenberg und Stiftung Sozialwerk St. Georg

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Kulturbeauftragte Dr. Andrea Brockmann, Bürgermeister Bernhard Halbe sowie Dieter Czogalla und Bernd Lepping von der Stiftung Sozialwerk St. Georg machen auf das anstehende Benefizkonzert aufmerksam

Kulturbeauftragte Dr. Andrea Brockmann, Bürgermeister Bernhard Halbe sowie Dieter Czogalla und Bernd Lepping von der Stiftung Sozialwerk St. Georg machen auf das anstehende Benefizkonzert aufmerksam

Mit einer neuen Idee der Kooperation zwischen der Stadt Schmallenberg und der Stiftung Sozialwerk St. Georg soll das gemeinsame inklusive Kulturprojekt fortgeführt werden: für das kommende Jahr ist im Rahmen der Schmallenberger Woche ein überregionales Künstlersymposium geplant.
Etwa zehn junge, künstlerisch begabte Menschen mit und ohne Behinderung sind eingeladen, gemeinsam vor Ort Kunstwerke wie Bilder oder Plastiken zu schaffen. Die Kunstwerke sollen aus sauerländer Materialien wie Schiefer oder Holz entstehen und an unterschiedlichen Standorten ausgestellt werden.
„Wir wollen Inklusion nicht nur als Wort, sondern praktisch erleben“, erklärt Dieter Czogalla, Stiftungsvorstand Sozialwerk St. Georg.
Er lobte die gute Zusammenarbeit des Sozialwerks mit der Stadt seit vielen Jahren. Neben der Ausstellung Anfang diesen Jahres im Holthauser Museum „Bilder von Menschen“ und der Zusammenarbeit während des Festivals „Die Textile“ im Sommer soll diese gute Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Kunst und Kultur in allen Bereichen sei dabei ein guter Vermittler.
Auf Einladung der Stiftung des Sozialwerks St. Georg steht dazu am 3. November ein Benefizkonzert mit der BigBand der Bundeswehr in der Stadthalle auf dem Programm. Dessen Erlös ist für dieses überregionale Projekt vorgesehen – ein weiterer Beitrag zur Inklusion.
„Wir müssen geeignete Formate finden, in der Inklusion gut funktionert“, verdeutlichte auch Bürgermeister Bernhard Halbe die Zusammenarbeit. Die künstlerische Ebene sei dabei ein guter Weg.
Mit der Ausstellung sollen viele Menschen erreicht werden. In der Kunst könne man sein Inneres ausbreiten und jeder könne sich mit seinen Fähigkeiten einbringen.
„Ich kenne viele Symposien, aber keine gemeinsamen“, ergänzte Dr. Andrea Brockmann, Kulturbeauftragte der Stadt Schmallenberg. „In den vergangenen Kooperationsprojekten war immer eine tolle Stimmung zu bemerken. Alle Positionen des geplanten Künstlersymposiums können mit der eigenen, individuellen Kunstform wahrgenommen werden“. Gut denkbar wären dabei auch ein Begleitprogramm, Diskussionsrunden oder eine parallel laufende Ausstellung im Kunsthaus alte Mühle.
„Kunst wahrnehmen, die barrierefrei ist“, das liegt Dr. Brockmann dabei besonder am Herzen. Bei Symposien und allgemein über die Kunst sei das besonders gut möglich.
Denn Menschen mit Behinderung seien oftmals sehr kreativ und begabt, daher soll das Projekt ein Highlight auf der Schmallenberger Woche werden.
Für das Konzert mit Rock, Pop und Swing am 3. November sind bereits 500 Karten verkauft worden.
Kartenvorverkauf bei der Volksbank Bigge-Lenne eG und der Stadtsparkasse Schmallenberg. Weitere Informationen unter www.stiftung-st-georg.de

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