„Weisser Ring“ Rennradfahrer machen Station in Schmallenberg

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140 Kilometer und 1.600 Höhenmetern legte das Radsportteam des Weissen Ring auf ihrer Tagesetappe zurück, bevor sie am frühen Abend auf dem Schmallenberger Schützenplatz herzlich begrüßt wurden.
Es war die dritte von sieben Etappen, die die 26 Radsportler aus Hamburg, unterstützt durch vier Supporter und vier Begleitfahrzeuge bei ihrem Projekt bewältigten. Gestartet waren sie am Samstag in Hamburg. Die Etappenziele der Tour sind Bremen, Bielefeld, Schmallenberg, Koblenz, Mainz, Karlsruhe und Freiburg, bevor sie am 27. September das Endziel Konstanz erreichen.
Der Hintergrund der Tour lang durch Deutschland ist, dass sich radsportbegeisterte Polizeibeamte aus Hamburg im Jahr 2008 überlegt haben, wie sie die Arbeit der Opferschutzorganisation „Weisser Ring“ unterstützen und Spenden sammeln können – sie gründeten eine Radsportgruppe.

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Dreimal pro Woche trainiert die Betriebssportgruppe der Polizei Hamburg seitdem und vor zwei Jahren starteten sie zum ersten Mal zu ihrer Deutschland-Tour, mit der sie auf den Weissen Ring aufmerksam machen möchten. Unter dem Motto „Sportler setzen Zeichen gegen Gewalt“ ging die Tour damals von Hamburg bis zum Alpenrand.
Mit dem Projekt wollen die Sportler auf die Situation der Opfer von Gewalt und Kriminalität aufmerksam machen und sensibilisieren. Es soll aber auch den Inhalt und Umfang der Opferhilfe des Weissen Rings verdeutlichen sowie über die Möglichkeit der Kriminalprävention aufklären.
Bei der Ankunft auf dem Schmallenberg Schützenplatz wurde den Radsportlern aus Hamburg ein toller Empfang bereitet. Neben einigen Schmallenberger Bürgern konnte Moderator Paul

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Senske auch Persönlichkeiten vorstellen, die zu diesem Empfang geladen oder maßgeblich daran beteiligt waren. Er begrüßte Bürgermeister Bernhard Halbe, Dr. Annalina Köhler, Mitglied des Weissen Ring Westfalen-Lippe und Mitorganisatorin, Jörg Bora, Landesvorsitzender des Weissen Ring NRW, Polizeidirektor Klaus Bunse, Ralf Fischer, Richter Amtsgericht Bad Fredeburg, Hubert Sapp und einige Kollegen der Polizei Schmallenberg und Meschede, Mario Vogel, Oberarzt der Fachklinik Hochsauerland, Landtagsabgeordnete Monika Brunert-Jetter, Tourismusdirektor Hubertus Schmidt und sein Team sowie Claudia Waltermann-Harnacke, die seit Wochen die Vorbereitungen für den großen Empfang managte. Die musikalische Unterhaltung übernahm das Jugendblasorchester Schmallenberg.

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Das Radsportteam, das aus voller Überzeugung hinter diesem Projekt steht und gern seinen Urlaub dafür opfert, freute sich besonders über den herzlichen Empfang der Schmallenberger. „Das freundliche Hallo, wenn wir durch die Dörfer und Städte fahren sowie der tolle Empfang hier, motivieren uns zusätzlich“, freute sich einer der Radportler.
Nachdem es noch ein kleines Präsent aus Schmallenberg mit auf den Weg gab, verabschiedeten sich die Hamburger nach Grafschaft. Von dort geht es morgen weiter in Richtung Koblenz, zum vierten Etappenziel ihrer Deutschland-Tour als Zeichen gegen die Gewalt.

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