WEPA investiert in das Hygienpapierwerk in Marsberg-Giershagen

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Baustellenbesichtigung: Werkleiter Frank Folcz (li.) mit Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann, Landrat Dr. Karl Schneider Sowie WEPA-Vorstandsvorsitzender Martin Krengel (v.Li.)

Baustellenbesichtigung: Werkleiter Frank Folcz (li.) mit Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann, Landrat Dr. Karl Schneider, sowie WEPA-Vorstandsvorsitzender Martin Krengel (v.Li.)

Marsberg, 21.08.2015  Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft konnten sich heute im Rahmen einer Baustellenbesichtigung über die Fortschritte des Papiermaschinenbaus im WEPA Werk Giershagen informieren. Bereits am vergangenen Mittwoch wurde der mehr als 80 Tonnen schwere Trockenzylinder, das Herzstück der neuen Papiermaschine, mittels eines Spezialkrans durch das geöffnete Dach eingehoben. Die Anlage wird voraussichtlich im 4. Quartal 2015 in Betrieb gehen. Mit der Erweiterung der Erzeugungsleistung für Zellstoffprodukte um 32.000 Tonnen pro Jahr optimiert das Familienunternehmen die bestehenden Beschaffungs- und Logistikstrukturen in Europa und stärkt somit die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Gruppe.

Der Landrat des Hochsauerlandkreises Dr. Karl Schneider hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Familienunternehmen in der Region hervor: „Da die mittelständischen Unternehmen im Sauerland der Motor für Wachstum und Beschäftigung sind, ist es das stetige Ziel der Wirtschaftspolitik von Kreistag und Verwaltung, diese Unternehmen mit verlässlichen Rahmenbedingungen zu begleiten und auch auszustatten“.

Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann unterstreicht die Innovationskraft der WEPA: „Sie haben den Mut, Neues zu versuchen, nicht zu stagnieren, sich fortlaufend weiterzuentwickeln. Der heutige Termin, die neue, zusätzliche Papiermaschine hier in Giershagen – das ist ein weiterer Beleg dafür, dass Sie diese Philosophie verinnerlicht haben.“

Baustelle: der Trockenzylinder wird eingebaut.

Baustelle: der Trockenzylinder wird eingebaut.

Am Standort Marsberg-Giershagen werden mit rund 450 Beschäftigten Konsumgüter des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier und Küchentücher hergestellt. Die neue, vierte Papiermaschine hat über 20 zusätzliche Arbeitsplätze für Marsberg und Umgebung geschaffen und wird den Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken. „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Als Eigentümer sind wir stolz auf das richtungsweisende Papiermaschinenprojekt  und froh über die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden. So konnten bisher alle für den Ausbau des Standortes notwendigen Entscheidungen schnell getroffen und Genehmigungen zügig erteilt werden“, sagte Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der WEPA Industrieholding SE, Muttergesellschaft der WEPA Gruppe.

In den vergangenen Jahren wurde stetig in den vorhandenen Maschinenpark investiert. „Seit der Gründung der WEPA Giershagen im Jahre 1963 haben wir das Werk kontinuierlich modernisiert und in die technologische Ausstattung zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit investiert. Dies werden wir auch in Zukunft tun.“, sichert Walter Hirner, Vorstand Technik & Beschaffung der WEPA Gruppe, zu.

Die Baustellenbesichtigung wurde begleitet durch die beteiligten Behörden, ausführende Lieferanten, Geschäftspartner, Beschäftigte und Belegschaftsvertreter der WEPA Gruppe.

Das Werk des sauerländischen Hygienepapierherstellers WEPA in Marsberg-Giershagen

Das Werk des sauerländischen Hygienepapierherstellers WEPA in Marsberg-Giershagen

 

WEPA investiert in das Hygienepapierwerk in Marsberg-Giershagen

  • 80 Tonnen schwerer Trockenzylinder in die neue Papiermaschine eingebaut
  • Zusätzliche Anlage des Herstellers Toscotec aus Italien mit einer Kapazität von 32.000 to/Jahr schafft mehr als 20 neue Arbeitsplätze
  • Martin Krengel,Vorstandsvorsitzender der WEPA Gruppe:
    „Mit der neuen Papiermaschine in Giershagen wollen wir aktiv die Zukunft des Familienunternehmens WEPA gestalten und uns weiter in Richtung Europa aufstellen. Die zusätzliche Kapazität wird uns unterstützen, die Bedürfnisse unserer Kunden im europäischen Lebensmitteleinzelhandel noch besser zu erfüllen und unsere Stärke im Handelsmarkengeschäft auszubauen.“

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