Sauerland – Masuren. Partnerschaft durch Literatur

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Freundschaft über Grenzen.

Literaturfreunde aus Masuren und dem Sauerland treffen sich vom 21. bis 25. August in Meschede, Arnsberg, Brilon und auf dem Möhnesee

Von Hans Claßen

Als im Sommer 2010 eine Begegnungswoche unserer deutsch-polnischen Partnerschaft durch Literatur mit Masuren bei uns im Sauerland stattgefunden hatte, schrieb darüber der polnische Germanist und Schriftsteller Dr. Grzegorz Supady: „Schon der touristische und kulturgeschichtliche Wert machte im Sauerland den größten Eindruck auf mich und wurde doch übertroffen von der Harmonie zwischen Natur und Mensch, die sich schon in einer dezenten Unauffälligkeit und einer stilvollen Einheit der Bausubstanz ausdrückt, vornehmlich aber im Eifer und der Bewahrung heimischer Identität seiner Bewohner. Wie man für die Erhaltung des ganzen gemeinschaftlichen Erbes, sei es Natur, sei es Kulturlandschaft, so viel Eigeninitiative und Aktivität in verschiedenen Vereinen aufbringen kann, ist ein unübertroffenes Beispiel dafür, daß Landflucht keine ungehemmte Gefahr in der Region darstellen muß. Jedenfalls wird das Sauerland für mich immer das Gesicht eines äußerst sympathischen Menschenschlages bewahren. Besonders jenes Gesicht des von lebenslanger harter Arbeit geprägten Bauern Willi, der mir von dem ehemaligen polnischen Zwangsarbeiter Tadeusz erzählte. Nach dem Krieg hatte er ihn zwanzig Jahre lang durch das Rote Kreuz gesucht. Dann zu sich eingeladen. Und später standen seine Frau und die des Polen in regem Briefwechsel.

Der Sauerländer Willi

In der Person des Sauerländers Willi und seinesgleichen bewahrheitet sich im übertragenen Sinne der Spruch: Wer eine Freundschaft über Grenzen schließt, schließt sie für einen Teil der Welt.“ In diesem Sinne kommen vom 21. bis 26. August jetzt wieder vier Schriftsteller aus der nordpolnischen Wald- und Seenlandschaft Masuren ins ebenfalls waldreiche Sauerland: Außer Dr. Grzegorz Supady die preisgekrönte polnische Dichterin Alicja Bykowska-Salczyńska, der Literaturwissenschaftler und Dichter Prof. Dr. Zbigniew Chojnowski sowie Tomasz Białkowski, als Autor der „Masurenkrimis“ nicht nur mehr dem Fernsehpublikum in Polen bekannt. Wir treffen sie bei vier öffentlichen Lesungen während unserer inzwischen achten Partnerschaftsbegegnung an.

Herbert Somplatzki - geboren in Masuren, lebt jetzt in Schmallenberg, hat die Kontakte zu seiner alten Heimat hergestellt.

Herbert Somplatzki – geboren in Masuren – lebt jetzt in Schmallenberg und hat im Jahr 2000 die Kontakte zu seiner alten Heimat hergestellt.

Im Jahre 2000 hatte Herbert Somplatzki die Idee, zwischen seiner Geburtsheimat Masuren und dem Sauerland diese Literaturpartnerschaft zu begründen. Dieter Wiethoff hob sie damals aus der Taufe und ich übernahm sie in seiner Nachfolge ab 2004. Inzwischen also eine andauernde Partnerschaft, soll sie auch einen nachhaltigen regionalen Beitrag zur Verständigung unserer Nachbarländer leisten, deren historische Last fortwährend eine sensible Beachtung verlangt. „Autoren verstehen sich besser als Politiker“ titelte anläßlich einer Begegnung in Masuren die führende Regionalzeitung aus Allenstein (Gazetta Olsztynska). Und programmatisch schrieb der Dichter und Mitbegründer unserer Partnerschaft Kazimierz Brakoniecki: „Es sind vor allem die Autoren, die in Polens West- und Nordregionen (Ostpreußen) geboren in die Geschichte der Städte und Landstriche eindringen, in die Geschichte der eigenen Familien, und so sowohl fremde (deutsche) Traditionen als auch vergessene eigene (polnische) Traditionen entdecken.“ So ist unsere Partnerschaft Sauerland – Masuren wohl nicht nur eine literarische „Brücke“ zwischen zwei europäischen Regionen, sondern auch ein kulturelles Modell für den deutsch-polnischen Verständigungs- und Freundschaftsprozeß.

Literaturpartnerschaftstage

Am Freitag, den 21. August, 16.00 Uhr, in Meschede eröffnet Landrat Dr. Karl Schneider im Hochsauerlandkreis-Plenarsaal unsere diesjährigen Literaturpartnerschaftstage mit der anshließend stattfindenden ersten öffentlichen Lesung. Montag, 24. August, 15.30 Uhr, findet eine weitere öffentliche Lesung im Hauptgebäude der Bezirksregierung in Arnsberg statt. Und eine dritte am Dienstag, 25. August, im historischen Rathaus am Marktplatz von Brilon. Zwischendurch stehen unter anderem unsere Exkursionen nach Altena und durchs Hönnetal zur Lusienhütte Wocklum bei Balve, zum Westfälischen Schieferbergbaumuseum Holthausen bei Schmallenberg und zum Naturdenkmal Bruchhauser Steine bei Olsberg auf dem Programm; und besonders auch eine Begegnung mit Schülern in Meschede am Gymnasium der Benediktiner. Einen weiteren Höhepunkt dieser Partnerschaftstage markiert gewiß unsere Literatur- und Musikschiffahrt auf dem Möhnesee am Samstag, den 22. August, 19.00 Uhr – 22.00 Uhr, ab der Anlegestelle an der Sperrmauer. Literatur und Musik von Rang interpretieren zum Thema „Die Droste trifft Chopin“ der Musik- und Kulturwissenschaftler Dr. Wolf Kalipp (Soest) und Anita Richarz-Freitag (Arnsberg), früher Opernsängerin an der Deutschen Oper Berlin. Rezitierend führen sie die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gleichsam mit ihrem Zeitgenossen Frederic Chopin zusammen und spielen Stücke aus dem Werk des überragenden Komponisten ein. Die idyllisch einstimmende Sommerabendatmosphäre auf dem Literaturschiff werden unsere Literaten aus Polen zum ersten Mal erleben. Wie auch die Edelrabe-Preisverleihung für Literatur aus Sauerland und Hellwegregion. In Form einer Glas-Bronzeplastik überreicht der Künstler Otmar Alt den Preis an seine diesjährige Trägerin Kristin Völlmicke. Die Laudatio dazu hält der Satiriker Michael Lamprecht, bevor Katharina Laukemper und Johanna Mett, Autorinnen unseres Förderkreises „Forum Junge Poesie“, den Kristin Völlmicke mitbegründete, die Soiree auf dem See beschließen.Karten im VV bei der CKG-Geschäftsstelle: Telefon (02972) 980201 (Nur hier für Mitglieder der Christine-Koch-Gesellschaft ermäßigt!) Und bei Hellweg Ticket: www.hellwegticket.de oder Tel. (02921) 31101 Partnerschaft durch Literatur Sauerland – Masuren

Das öffentliche Programm

Freitag, 21. August, 16.00 Uhr, Meschede, HSK-Verwaltungsgebäude Eröffnungsveranstaltung, u. a.: Johannes Bobrowski (1917-1965) Hörspielgalerie „Bis wir im Frieden sind“, von Herbert Somplatzki

Samstag, 22. August, 19.00 Uhr – 22.00 Uhr, Möhnesee Literaturschiffahrt: „Die Droste trifft Frederic Chopin“ Masurenlyrik, Edelrabe-Literaturpreis, Junge Poesie

Möhnesee im Abendlicht

Möhnesee im Abendlicht

Montag, 24. August, 15.30 Uhr, Bezirksregierung Arnsberg Grenzen überwinden auf poetischen Brücken Öffentliche Lesung polnischer und deutscher Autoren

Dienstag, 25. August, 18.00 Uhr, Historisches Rathaus Brilon Neue Literatur aus Sauerland und Masuren Öffentliche Lesung polnischer und deutscher Autoren

 

Poetische Brücken

15 Jahre Begegnungen im Wort

Von Herbert Somplatzki

 

Herbert Somplatzki in seinem Garten in Schmallenberg

Herbert Somplatzki in seinem Garten in Schmallenberg

Liebe Gäste aus Ermland-Masuren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Ohne Erinnerung gäbe es keine Religionen, keine Dichtung und auch nicht die menschliche Fähigkeit zum Lernen. Erst das Gedächtnis hat uns zu Menschen werden lassen, die auch aus Fehlern lernen können für eine bessere Zukunft.

Ich freue mich sehr, dass ich 70 Jahre nach Ende jenes furchtbaren Krieges, den wir den Zweiten Weltkrieg nennen, hier zu Ihnen sprechen darf. Und ich bin glücklich darüber, dass Deutschland und Polen nun seit sieben Jahrzehnten in Frieden leben.

Und wenn unsere Politiker behaupten, dass das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen noch nie so gut war wie in dieser Zeit, so ist das eine Bestätigung für unsere gemeinsamen Schritte über Grenzen zur Begegnung.

Es war im Mai des Jahres 2000 als uns hier im Sauerland Menschen aus meiner masurischen Geburtsheimat zum ersten Mal besuchten: Dr. Magdalena Sacha, Kazimierz Brakoniecki, Erwin Kruk und Konsul Rafal Wolski. Sie kamen zu einer Begegnung, die wir „Poetischer Frühling im Sauerland“ nannten; eine Begegnung zweier europäischer Literaturen über Grenzen.

In diesem Frühling des Jahres 2000 habe ich ein Gedicht gehört, dass meine Erinnerung seit 15 Jahren begleitet. Es ist ein Poem des polnischen Dichters Erwin Kruk, übersetzt von Burkhard Ollech:

Aus alten Büchern

Aus alten Büchern, aus vernommenen Legenden,

Aus meiner Dunkelheit, die mich in die Tiefe zieht,

Zu den Schatten des kühlen Lichts.

Aus meinem Trotz, aus dem Glauben

Früherer Astrologen

Baue ich meine mythische Heimat.

 

Sie liegt unter dem nördlichen Stern

Ochsentreiber oder Bootes genannt.

Die Erde war so fruchtbar

Das Wasser so reich

Und überall soviel Pracht und Wohlergehen,

Daß, wenn man Jupiter vom Himmel gestoßen hätte,

Er in keine bessere Gegend hätte fallen können.

Die Einwohner waren hier schön, strahlend und fröhlich,

Freßlustig, reich und von unruhiger Seele …

 

Aus alten Büchern, aus vernommenen Legenden,

Aus uralten Zeiten, aus meiner Dunkelheit

Kommen sie zu euch.

Bittet um ein Lied.

Öffnet ihnen den Mund.

 

Der “Poetische Frühling im Sauerland 2000” war ein großes Kulturereignis, das im Rahmen der landesweiten Veranstaltungsreihe “Polen erlesen. Literatur, Kunst und Kultur. Nordrhein-Westfalen 2000”, hier bei uns stattgefunden hat.

Damals hatten die Republik Polen und das Land Nordrhein-Westfalen – aus Anlass der Internationalen Buchmesse in Frankfurt, die die Literatur Polens zum Schwerpunkt hatte – eine gemeinsame Reihe von Literaturveranstaltungen ins Leben gerufen, an denen in 40 Städten und Gemeinden des Landes die renommiertesten Schriftsteller Polens zu Wort kommen sollten.

In diesem großen Rahmen deutsch-polnischer Kulturbegegnungen hat unser “Poetischer Frühling“ eine Sonderstellung eingenommen; war doch das Sauerland die einzige Region unseres Landes, in der nicht nur einzelne Schriftsteller zu Gast waren, sondern die literarischen Vertreter einer gesamten Region; der Region Ermland-Masuren.

Ich bin vor 80 Jahren in dem masurischen Dorf Groß Piwnitz geboren, ein Dorf das jetzt den Namen Piwnice Wielke trägt. In diesem Dorf lernte ich die ersten Worte verstehen und sprechen und machte die ersten Schritte.

Doch dann, im eiskalten Januar 1945, gejagt von feindlichen Panzern und den todbringenden Geschossen der Tiefflieger, mussten wir über die schneeverwehten, eisig glatten Straßen Masurens fliehen, bis uns jene fremden Soldaten erreichten, denen wir hilflos ausgeliefert waren.

Als wir dann nach Ende jenes unbarmherzigen Krieges, von Nazideutschland begonnen, in unserer Dorf zurück kehrten, fanden wir nur die Ruinen unseres Hauses, aber auch neue Nachbarn mit einer anderen Sprache. Viele der neuen Nachbaren hatten ihre Heimat verlassen müssen und in Masuren eine neue gefunden. So lebten wir miteinander ein ganzes Jahr, ehe wir die Heimat meiner Geburt und meiner Familie auch verlassen mussten.

Es hat dann dreißig Jahre gedauert, ehe meine Frau und ich es wagten, zwei Grenzen zu überschreiten, um die Orte unserer Geburt wieder zu sehen. Wir überquerten ein zweites Deutschland mit einer Grenze aus Stacheldraht und Beton; und dann die Grenze nach Polen.

Als wir den Hof der Kindheit meiner Frau fanden, standen wir unsicher am Zaun. Da kamen uns die fremden Menschen, die jetzt dort lebten, entgegen und baten uns ins Haus.

Wir gingen ins Wohnzimmer. Aus einem Nebenraum kam eine alte Frau.

Dzen dobry“ grüßte sie und blieb im Türrahmen stehen. Dann fragte sie nach dem Namen. Meine Frau antwortete. Die alte Frau stand da, als hätte sie uns nicht verstanden. Plötzlich machte sie einen Schritt in den Raum hinein.

„Warum,“ sagte sie auf polnisch, „warum seid ihr erst heute gekommen?“ Sie begann zu weinen. „Alle Polen hier im Dorf hatten schon vor Jahren ihre Deutschen zu Besuch. Nur wir nicht! Warum seid ihr erst heute gekommen? Warum?“

Die Frage ist die Mutter der Antwort.

Und dieses „Warum seid ihr erst heute gekommen?“ war für uns der Beginn einer Brücke aus Begegnungen, die sich von jenem Sommer des Jahres 1976 bis zum heutigen Tage zwischen zwei europäischen Ländern spannt.

Die Christine Koch-Gesellschaft ist die einzige literarische Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen, die eine derartig kontinuierliche Schriftstellerbegegnung mit unserem Nachbarland im Osten hat. Und wenn wir uns hier und heute wieder begegnen, um gemeinsam aus unseren Werken zu lesen und mit einander zu sprechen, dann ist das die 7. Begegnung einer deutsch-polnischen Partnerschaft im literarischen Wort, die abwechselnd in Deutschland und Polen stattfindet.

Als ich vor 15 Jahren die Idee eines deutsch-polnischen Poetischen Frühlings im Sauerland konzipierte und sie Dieter Wiethoff, dem damaligen Vorsitzenden der Christine-Koch-Gesellschaft, vorstellte, war seine Reaktion so spontan und positiv, wie ich es nicht vermutet hatte. Und auch sein Nachfolger im Amt, Johann Josef Claßen, hat durch sein Engagement diese grenzüberschreitende literarische Singularität unseres Landes bis heute sehr erfolgreich fortgesetzt. Dafür möchte ich mich bei ihnen herzlich bedanken.

Aber mein Dank gehört auch Polen; denn zu einer Partnerschaft gehören zwei. Und wenn uns Menschen aus Polen nicht entgegen gekommen wären, dann wäre die erste vielleicht auch schon die letzte Begegnung gewesen.

An dieser Stelle möchte ich, stellvertretend für alle anderen, Joanna Szymanowska und Rafal Wolski nennen. Rafal Wolski war für den gelungenen Anfang in dem ihm damals fremden Sauerland verantwortlich. Und als er zum Konsul ernannt wurde setzte Joanna Szymanowska seine Arbeit dann so engagiert und erfolgreich fort, dass wir inzwischen dieses schöne Jubiläum feiern dürfen!

Meine Frau und ich haben aus Kiew einen Brief erhalten; von Rafal Wolski, polnischer Konsul in der Hauptstadt der Ukraine. In diesem Brief berichtet er, dass er einen Austausch zwischen Künstlern aus Kiew und Ermland-Masuren angeregt hat. Und es ist inzwischen auch zu erfolgreichen Begegnungen sowohl in der Ukraine als auch in Ermland-Masuren gekommen.

Am Ende des Briefes schreibt Rafal Wolski: „Ohne die Erfahrungen mit der Schriftsteller-Begegnung des Sauerlands mit Ermland-Masuren wäre es mir viel schwerer gefallen, an dem Projekt beteiligt zu sein. Ich denke sehr gerne an die mittlerweile 15 Jahre zurückliegende Reise in das Sauerland und freue mich, dass Ihr beide mit gleichbleibender Energie dieses Werk weiterhin mitgestaltet.“

„Im Anfang war das Wort“, so steht es in der Bibel. Seit nunmehr 15 Jahren besteht eine Brücke aus Worten über die Grenzen zweier europäischer Völker. Und diese Brücke zwischen Polen und Deutschen trägt die menschliche Hoffnung, dass 70 Jahre nach Ende jenes Krieges, dessen Wunden zwar vernarbt, aber nicht vergessen sind, der Friede zwischen unseren Völkern bestehen bleibt.

Kommentare

  1. Burkhard Ollech meint:

    Lieber Herbert,
    nun ist es aber Zeit…dass ich mich bedanke für das, was ich im Netz gelesen habe.
    Das war ja schon im September. Seit meinem letzten Besuch in der Heimat, der sehr
    bedrückend war, steht ein anderes Gedicht von Erwin Kruk mir näher. Ich schicke
    es Dir:

    Am schwersten
    Am schwersten ist es im Norden zu leben.
    Wie der Wind
    Seine Eigenart zu bewahren.
    Dürstend stehe ich
    Über dem zugeschütteten Brunnen.
    Ein Tropfen Blut entrinnt dem Verlangen.
    Schließlich höre ich Schritte.
    Jemand ist lange gewandert
    Und blieb stehen.
    Unter der Erde.

    Kennst Du das Gedicht „Dünen im Norden“?
    Bei mir liegen mindestens zehn Gedichte von ihm, die ich besetzt habe.

    Wie geht es Dir?

    Sei lieb gegrüßt –
    Burkhard

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