Schmallenberger Integrationspreis 2015

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Der Schmallenberger Integrationspreis wurde nach 2010 zum zweiten Mal ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Integration von jungen Migranten ist eine Schlüsselaufgabe unserer Zeit. Erfolgreiche Integration bedeutet dabei auch gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Die Bürgerstiftung und der Lions Förderverein wollen mit diesem Gemeinschaftsprojekt die Notwendigkeit der Integration noch weiter in das öffentliche Bewusstsein bringen und zugleich zu bürgerschaftlichem Engagement ermutigen, damit weiter Projekte in der Stadt Schmallenberg umgesetzt werden können.

Vom Integrationspreis 2015 sollten – so sah es die Ausschreibung vor – insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 30. Lebensjahr profitieren.

Ausgezeichnet werden sollten konkret geplante oder innerhalb der letzten zwei Jahre verwirklichte Maßnahmen und Projekte im Stadtgebiet Schmallenberg, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund jeglicher Art fördern. Den Aspekten Innovation, Beteiligung der Betroffenen und Nachhaltigkeit wurde dabei ein besonderer Wert zugemessen.

Es gilt sowohl eine Willkommens- als auch eine Anerkennungskultur in Schmallenberg zu schaffen, so dass sich insbesondere junge Migranten hier aufgenommen, verstanden und akzeptiert fühlen. Möglich ist das nur, wenn alle Beteiligten sich sprachlich verständigen können – eine gemeinsame Sprache sprechen.

Zur Teilnahme aufgerufen waren Personen, Gruppen, Vereine, Einrichtungen und Unternehmen im Stadtgebiet Schmallenber

Über die große Resonanz auf diese Auslobung haben wir uns – und da spreche ich im Namen aller Initiatoren – sehr gefreut. Insgesamt sind zwölf Bewerbungen eingegangen.

Zur Auswahl der Preisträger wurde eine unabhängige Jury gebildet:

  • Prof. Dr. Johannes Schädler von Universität Siegen als Vorsitzender,
  • Dorothee Schackmann, Integrationsbeauftragte des HSK,
  • Somaya Qorbanzada, Schülerin aus Afghanistan, seit vier Jahren in Deutschland,
  • Paul Falke als Vertreter der heimischen Wirtschaft,
  • Thorsten-Eric Sendler, ehemaliger Chefredakteur des Sauerlandkuriers,
  • Bernhard Halbe, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg,
  • Marcus Arens für die Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Schmallenberg und
  • Andreas Knappstein für den Lions Förderverein Schmallenberg-Hochsauerland.

Der Umgang mit globaler Wanderung und Flucht ist ein Mega-Thema unserer Zeit, vielleicht sogar unseres Jahrhunderts. Dabei obliegt dem Staat und seinen Behörden als allgemein anerkannte Institution eine besondere Bedeutung. Es ist eine große Errungenschaft, dass die in Deutschland und der EU angewandten rechtstaatlichen Verfahren zum Asyl allgemein anerkannt und geschätzt sind. Staat, Land und Kommunen übernehmen eine wichtige Aufgabe und Verantwortung.

Darüber hinaus spielt das bürgerschaftliche Engagement bei der Integration von Ausländern in Deutschland eine ganz wichtige Rolle. Bürgerschaftliches Engagement in Vereinen, Initiativen, in Schule, Arbeitsplatz und direkt in der Nachbarschaft erfüllt den so wichtigen menschlichen Aspekt. Es geht dabei immer um Menschen, ihre Motive, Wünsche und Ziele, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Bereitschaften, sich selber einzubringen (zu wollen).

Dabei kommt dem Erlernen und dem Üben der deutschen Sprache eine ganz besondere Bedeutung zu. Sprache ist Integration. Daher sind alle Maßnahmen, die zum sprachlichen Austausch beitragen besonders wichtig. In vielen Vereinen geschieht dieses so nebenher. Ebenso wichtig ist die Koordination von Menschen, die helfen wollen, und Maßnahmen, die sinnvoll umgesetzt werden sollen.

Jede Bewerbung für sich hat unsere Anerkennung verdient. Von daher geht es heute nicht darum, „Gewinner“ und „Verlierer“ zu trennen. Im Gegenteil, wir wollen das Engagement aller Bewerber würdigen und gegenüber der Öffentlichkeit zeigen, wie breit das Bürgerschaftliche Engagement für die Integration von jungen Menschen mit Behinderung in unserer Stadt angelegt ist.

Nichts desto trotz werden wir jetzt diejenigen Bewerber durch Geldpreise auszeichnen, die sich nach Ansicht der Jury bezüglich der festgelegten Kriterien besonders hervorgehoben haben

  • Die beiden Caritas-Konferenzen in Bad Fredeburg und Bödefeld,
  • der Jugendtreff Schmallenberger Land,
  • der Kinderschutzbund Schmallenberg,
  • die Christine-Koch-Gemeinschaftshauptschule in Schmallenberg,
  • sowie die Sportvereine SV Schmallenberg-Fredeburg und
  • der TV 1890 Schmallenberg

Den 1. Preis im Wert von € 5.000.- teilen sich die Caritas-Konverenzen in Bad Fredeburg und Bödefeld. Bei der unterschiedlichen Dotierung haben wir die größere Erfahrung und deren weitreiche Umsetzung in Bad Fredeburg besonders gewürdigt:

Preis in Höhe von € 3.000:

Caritas-Konferenz in Bad Fredeburg

Die Caritas-Konferenz Bad Fredeburg hat es sich aufgrund der rapide angestiegenen Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern in Bad Fredeburg zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen, die sich meist ohne deutsche Sprachkenntnisse in einem für Sie fremden Land zurechtfinden müssen, helfend und unterstützend zur Seite zu stehen. Damit die Integration dieser Menschen gewährleistet ist, wurde ein Netzwerk von Hilfswilligen geschaffen mit Angabe von Kontaktdaten, damit zu jeder Zeit die Möglichkeit besteht, entsprechende Hilfe anzufordern. Hilfe wird in Bad Fredeburg vielfältig angeboten, man begleitet die Asylbewerber bei Artbesuchen, Behördengängen oder gibt die Unterstützung bei Bewerbungen oder bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen.

Die sprachliche Förderung der Flüchtlinge und Asylbewerber ist ein wichtiger Bestandteil für die Integration. Hier wurden ehrenamtlich geführte Sprachkurse mit Lehrmaterial im Kolping-Jugendheim ausgestattet und angeboten. Eine ehrenamtliche Integrationskraft ist in der Grundschule eingesetzt worden und auch hier wurde das entsprechende Lehrmaterial beschafft. Weiterhin gibt es ein ehrenamtliches Alpabetisierungsangebot mit Lehrmaterial für die Analphabeten und Sprachkurse für Anfänger bei der VHS und für Fortgeschrittene gehören zu den bereits umgesetzten Fördermaßnahmen.

Hervorzuheben sind auch die bereits verwirklichten Angebote für die Integration der hilfsbedürftigen Menschen. Besonders der ständige Kontakt zwischen den Asylbewerber und den Hilfswilligen durch Frau Annika Metz, die regelmäßig die Unterkünfte der Asylbewerber besucht, ist besonders hervorzuheben. Sie gibt entsprechende Informationen über die Hilfsangebote vor Ort weiter oder löst mit Unterstützung der ehrenamtlichen Hilfswilligen die Probleme der Flüchtlinge. Weiterhin besteht für die zu integrierenden Menschen die Möglichkeit am wöchentlichen Lauftreff teilzunehmen sowie das „Cafe international“ einmal monatlich zu besuchen. Bereits die gute Resonanz der Besucher des Cafés zeugt von gelebter Integration und einem kulturellen Miteinander in Bad Fredeburg.

Preis in Höhe von € 2.000:

Caritas-Konferenz in Bödefeld

Die Caritas-Konferenz in Bödefeld steht auch für die Integration von Asylbewerbern in Bödefeld. Hier sind derzeit 16 Asylbewerber vor Ort und mittelfristig sollen insgesamt 40 Asylanten ein neues Zuhause finden. Damit dies gewährleistet werden kann, möchte man eine „Willkommenskultur“ schaffen, d.h. man möchte den Menschen von vornherein deutlich zu verstehen geben, dass sie ohne Angst leben können und das sie jede mögliche Unterstützung bekommen. Sei es bei der Anschaffung von Kleidung und Hausrat oder unterstützende Hilfe bei Kindergärten und Schulen. Desweiteren werden Fahrten zu Arztbesuchen, zur Ausländerbehörde oder auch zur „Tafel“ übernommen, da dies alles nicht vor Ort ist. Darüber hinaus werden Nachmittage mit gemeinsamen Kaffeetrinken dazu genutzt um ein gemeinschaftliches und friedvolles Miteinander zu untermauern. Die Integration von Asylbewerbern hat bei sämtlichen Vereinen in Bödefeld einen hohen Stellenwert.

Preis in Höhe von ebenfalls € 2.000:

Jugendtreff Schmallenberger Land

Auch der Jugendtreff Schmallenberger Land setzt sich besonders für die Integration von jungen Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern ein. Alle Jugendlichen ab 10 Jahren aus dem gesamten Stadtgebiet, egal welcher Herkunft und Religion können die Einrichtungen freiwillig, kostenlos und ohne Anmeldung besuchen. Man achtet besonders darauf, dass Vorurteile abgebaut und sich Freundschaften entwickeln können. Mitarbeiter/innen dieser Einrichtungen leisten gute Beziehungsarbeit und dadurch entsteht ein vertrauensvolles Miteinander, was gerade bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund von hoher Wichtigkeit ist.

Erfahrungswerte zeigen, dass integrierte Jugendliche leichter Anschluss zu Gleichaltrigen aufbauen und bessere schulische Leistungen erbringen. Sie haben keine Probleme auch verantwortungsbewusste Aufgaben zu übernehmen und sich heimischen Vereinen anzuschließen.

Hervorzuheben sich sicherlich das Projekt „JPS – Jugendliche planen Zukunft“, wo gemeinsam mit dem Jugendamt sozial benachteiligte Jugendliche, teilweise mit Migrationshintergrund angesprochen wurden. Ihnen wurde in unterschiedlichen Veranstaltungen dargestellt, was für Erwartungen die Zukunft stellt. U. a. wurde der Umgang mit Verträgen, Versicherungen, Banken, Behörden, Geld vermittelt oder auch welche Anforderungen das zukünftige Leben stellt, z.B. Wohnungssuche, Familienplanung und vieles mehr.

Auch das Projekt „Babybedenkzeit“ oder auch das Projekt „Nachtfrequenz“ haben einen sehr hohen Stellenwert bei den Jugendlichen. Durch gemeinsame Veranstaltungen und gemeinsame Interessen junger Menschen verschiedener Nationalitäten entstehen Freundschaften und ein vertrauensvolles Miteinander.

Ähnlich wie bei den ersten zwei Preisen, kann auch bei den jeweils zwei folgenden Preisträgern von einer Preisteilung ausgegangen werden. Zunächst sind da zwei Institutionen, die sich insbesondere für die „außer-aber-schulische“ Bildung und Sprachförderung einsetzen, und damit sorgen, dass Schüler mit Migrationshintergrund schnell gesellschaftlich integriert und deren Fähigkeiten gefördert werden können. Beide Preise sind mit jeweils € 1.000 dotiert:

Preis in Höhe von € 1.000:

Kinderschutzbund Schmallenberg

Der Kinderschutzbund Schmallenberg ist 1981 gegründet worden, um Gastarbeiterfamilien zu unterstützen. Die „Kinderburg“ ist in Schmallenberg ein Haus, in dem täglich bis zu 30 sechs- bis zwölfjährige Kinder verschiedenster Nationalitäten ein- und ausgehen.

Es wird besonders darauf geachtet, dass im täglichen Miteinander die Verschiedenheit der Kulturen kennengelernt und respektiert sowie eine Toleranz gegenüber anderer Nationalitäten entwickelt wird. Ausflüge werden für die Kinder finanziert und durchgeführt, was aufgrund der finanziellen Situation innerhalb der Familien nicht möglich wäre. Ein großer Stellenwert hat auch die Hausaufgabenbetreuung der Kinder. Diese wird in zwei hellen, geräumigen Zimmern und einem Intensivraum durchgeführt. Die Mitarbeiter sind immer wieder in Kontakt mit den Lehrern und unterstützen, wenn gewünscht, die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule.

Die Öffnungszeiten für die zu betreuenden Kinder werden ständig den Erfordernissen angepasst. Daraus entstanden ist eine Mädchen-Gruppe, die sich einmal wöchentlich, begleitet von einer Erzieherin trifft, wo erzählt, gekocht, gebacken, getanzt und gespielt wird.

In Planung ist, in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum eine Griffbereit-Gruppe für Eltern und Kleinkinder. Ein großer Spiel- und Bastelraum steht hierfür bereits zur Verfügung. Allerdings muss das Spielzeug und Materialien zur Sprachförderung von Kleinkinder noch angeschafft werden.

Preis in Höhe von ebenfalls € 1.000:

Christine-Koch-Gemeinschaftshauptschule in Schmallenberg,

Die Christine-Koch-Gemeinschaftshauptschule in Schmallenberg hat momentan 358 Schülerinnen und Schüler, davon 71 mit Migrationshintergrund aus 20 verschiedenen Nationen. Das gemeinsame Miteinander wird durch ein breit gefächertes Ganztagsangebot, in dem auch die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf zur gelebten Selbstverständlichkeit gehört.

An der Christine-Koch-Gemeinschaftshauptschule wird stets darauf geachtet, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund auch zu Streitschlichtern/innen ausgebildet werden, so dass im Falle von Konflikten, die durch den soziokulturellen Hintergrund Streitenden beeinflusst sind, eine multikulturelle Zusammensetzung des Schlichterteams positiv zur Klärung beiträgt.

Weiterhin wird großen Wert darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler mit Problemen in der deutschen Sprache, von Anfang an möglichst intensiv betreut und gefördert werden. Hier besteht bereits ein gezielter Förderunterricht, welcher durch 2 Lehrkräfte betreut wird.

An der Christine-Koch-Gemeinschaftshauptschule gibt es seit dem Schuljahr 2008/09 Bläserklassen. Hier erlernen die jungen Menschen ein Musikinstrument und spielen gemeinsam im Orchester. Von den derzeit 71 Schüler/innen lernten 13 Schüler/innen ein Instrument.

Auch im sportlichen Bereich, insbesondere dem Fußball wird deutlich: Sport verbindet über Landesgrenzen hinweg. Von den derzeit 71 Schüler/innen sind 10 Schüler mit Migrationshintergrund mit Begeisterung beim Sport.

Aber nicht nur im Fußball, sondern auch bei der diesjährigen Landesmeisterschaft NRW im Skilanglauf siegte in der Wettkampfklasse II die Mannschaft der Christine-Koch-Schule. Drei der acht siegreichen Schüler weisen einen Migrationshintergrund auf.

An der Christine-Koch-Schule gehört die Integration tagtäglich für alle Beschäftigten zum Alltag.

Bei den zwei folgenden Preisen möchten wir das Engagement in den Vereinen und hier insbesondere in den Sportvereinen würdigen, die durch unbürokratisch einfache und pragmatisch gute Ideen seit Jahrzehnten die Integration von Ausländern vorangetrieben haben und es täglich neu praktizieren.

Preis in Höhe von € 500:

SV Schmallenberg-Fredeburg

Der SV Schmallenberg-Fredeburg beschäftigt sich schon immer mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Schmallenberg. Es ist das Ziel des Vereins noch weitere fußballbegeisterte Asylanten aufzunehmen, um durch den gemeinsamen Sport Vorurteile abzubauen und neue Freundschaften zu schließen. Die Zusammenführung von Menschen aller Nationalitäten die Grundlage für das soziale und respektvolle Zusammenleben im Verein und in der Stadt Schmallenberg.

Weiterhin wurden Fahrdienste zu den Trainingseinheiten eingerichtet und auch bei Behördengängen und der Anmeldung zu Sprachkursen wurde Hilfestellung geleistet. Darüber hinaus wurden Trainingsutensilien, wie Trainingsanzüge und Sportschuhe angeschafft und zur Verfügung gestellt. Bis heute werden auch die Vereinsbeiträge der Flüchtlinge bzw. Menschen mit Migrationshintergrund im Jugend- und Seniorenbereich übernommen, denn beim Fußball kommunizieren und begegnen sich Menschen verschiedener Nationalitäten automatisch

Preis in Höhe von ebenfalls € 500:

TV 1890 Schmallenberg

Auch der TV 1890 Schmallenberg legt großen Wert auf die Integration von Menschen im Verein. Sport ist wie Musik – über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg ist Sport ein starker Integrationsfaktor. Die Gemeinschaft im Verein, die aktive Teilnahme an Mannschaftssportarten oder an Gruppenangeboten der unterschiedlichen Sportarten formen eine wertefreie Basis des Sich-Kennenlernens.

Die Jugendfahrten des TV Schmallenberg, gemeinsame Wettkämpfe und Veranstaltungen fördern zusätzlich die Integration von Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Hier stehe die Kameradschaft, das gegenseitige Vertrauen und die Fairness an erster Stelle und nicht das Herkunftsland. Man ist ein Team.

Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Schmallenberg ist es zudem möglich, Gutscheine der Familienkarte beim TV 1890 Schmallenberg geltend zu machen. Denn eine finanzielle Situation von Familien, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, darf in keinem Fall von der Teilhabe am dem Angebot ausschließen.

Abschließend bedanken wir uns bei allen zwölf Bewerbern für den Integrationspreis 2015, die durch ihre Bewerbung verdeutlicht haben, dass die Integration in Schmallenberg Tradition hat, und sie nur den jeweiligen Bedürfnissen der Zeit angepasst wird.

Gastfreundschaft wird in der Stadt Schmallenberg nicht nur von staatlichen Behörden, sondern insbesondere von engagierten Mitgliedern in Vereinen und Institutionen so verstanden, dass es „um Alle geht“. Nicht Ausgrenzung, sondern Integration heißt die Devise, die sehr unterschiedlich in kirchlich, schulisch, sportlich, musisch und kulturell geprägten Vereinen heute schon täglich praktiziert wird.

Doch es geht vor allem um die Zukunft. Viele Projekte stecken noch in den Kinderschuhen. Sie sind gute Ideen, die aber erst noch umgesetzt werden wollen. Die Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Schmallenberg und insbesondere der Lions Club in Schmallenberg wollen diese Projekte auch zukünftig sehr gerne unterstützen.

Wir rufen daher alle Beteiligten des diesjährigen Integrationspreises – auch die, die sich noch nicht beworben haben – auf, sich bei konkreten Vorhaben erneut an die Veranstalter zu wenden. Wenn das Vorhaben mit dem Satzungszweck vereinbar ist, sind wir zu einer Förderung grundsätzlich sehr gerne bereit und würden uns freuen, als Initialzünder den Vereinen zur Seite stehen zu dürfen.

(Zusammengestellt nach den von der Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Schmallenberg und dem Lions Förderverein Schmallenberg Hochsauerland der Presse zur Verfügung gestellten Unterlagen.)

 

 

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