Domorganist zu Gast in Schmallenberg

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Weiterer Konzerthöhepunkt in der Reihe „Geistliche Musik an St. Alexander Schmallenberg“

-Domorganist Daniel Beckmann vor dem Generalspieltisch der Orgeln des Mainzer Domes

– Domorganist Daniel Beckmann vor dem Generalspieltisch der Orgeln des Mainzer Domes

 Sein Arbeitsplatz ist der mit sechs Manualen größte Spieltisch einer Kathedrale in Europa – am Freitag, 29. Mai 2015, um 19.30 Uhr ist er zu Gast in Schmallenberg: Der gebürtige Lennestädter Daniel Beckmann, Domorganist am Hohen Dom zu Mainz, gibt an der großen Klais-Orgel der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg seine musikalische Visitenkarte ab. In der Reihe „Geistliche Musik an St. Alexander Schmallenberg“ wartet damit ein weiteres Highlight auf alle interessierten Zuhörer.

Daniel Beckmann, geb. 1980, studierte bereits zu Schulzeiten als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Detmold, wo er alle Prüfungen in den Fächern Orgelliteraturspiel (Klasse Prof. G. Weinberger) und –improvisation (Klasse Prof. T. A. Nowak) im Rahmen der Studiengänge Kirchenmusik (A-Examen) und Orgel (künstlerische Reifeprüfung & Konzertexamen) mit Auszeichnungen ablegte.

In den anschließenden Jahren betätigte er sich musikalisch sehr vielseitig. Neben seiner Funktion als Dekanatskirchenmusiker in Paderborn lehrte er künstlerisches Orgelspiel an der dortigen Universität und an der Hochschule für Musik in Detmold. Er gründete und leitete das solistisch besetzte Alte-Musik-Ensemble „Deutsche Vocal-Concertisten“ und entfaltete eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Organist, Pianist und Dirigent. Für seine Leistungen wurde er vielfach mit renommierten Preisen und Stipendien auf nationaler und internationaler Wettbewerbsebene ausgezeichnet.

2010 wurde Daniel Beckmann durch Karl Kardinal Lehmann 29-jährig zum Domorganisten an den Hohen Dom St. Martin zu Mainz berufen, wo er seither die Verantwortung für die liturgische und außerliturgische Orgelmusik trägt. Er initiierte die monatlichen Orgelmatineen und den Internationalen Orgelsommer, plant derzeit gemeinsam mit der Domorgelkommission eine groß angelegte Renovation der Domorgel und ist regelmäßiger Gast in Kathedralen, Philharmonien und anderen Orgelmusikzentren des In- und Auslandes. Seit 2014 leitet er ferner im Rahmen einer Vertretungsprofessur gemeinsam mit Prof. G. Gnann eine internationale Orgelklasse an der Hochschule für Musik Mainz. Zahlreiche TV-, CD- und Rundfunkaufnahmen sowie die Mitwirkung in internationalen Wettbewerbs-Juries runden die Tätigkeit ab.

-Die Klais-Orgel op. 970 der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg

– Die Klais-Orgel op. 970 der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg

Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen der St. Alexander-Gemeinde in Schmallenberg, diesen exzellenten Musiker für ein Orgelkonzert in Schmallenberg gewinnen zu können. Im Konzert wird der Organist nicht nur zu hören sondern bei seinem virtuosen Spiel auch zu sehen sein. Möglich macht dies eine Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum.

Die große Klais-Orgel in St. Alexander aus dem Jahr 1941 ist eine der wichtigsten Orgeln des Sauerlandes und nimmt einen bemerkenswerten Rang in der Orgellandschaft der Erzdiözese Paderborn ein. Im Zuge der umfassenden Kirchenrenovierung 2012/2013 wurde auch die Orgel einer grundlegenden Sanierung und technischen Modernisierung unterzogen. Das Ergebnis der Arbeiten bezeichnete der Orgelbeauftragte des Erzbistums in seinem Abnahmebericht schlicht und einfach als „hervorragend“.

Im Konzert am Freitag, 29. Mai 2015 um 19.30 Uhr, werden Werke von Johann Sebastian Bach und Maurice Duruflé zu hören sein. Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt 8 Euro (ermäßigt 4 €). Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.

 

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