Schmallenberger Dörfer haben schnelle Datenautobahn

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900 Haushalte und Firmen in den Dörfern Arpe, Niederberndorf, Bracht, Brabecke, Nordenau und Westfeld können ab sofort schnelles Internet nutzen

Peter Kroppen, Leiter Infrastrukturvertrieb Telekom, Bürgermeister Bernhard Halbe, Josef Schörmann vom Amt für Stadtentwicklung und Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner für den Breitbandausbau im Sauerland, demonstrieren an einem Stück Glasfaserkabel die Bedeutung der schnellen Datenautobahn für die Dörfer im Sauerland

Foto von links nach rechts: Peter Kroppen, Leiter Infrastrukturvertrieb Telekom, Bürgermeister Bernhard Halbe, Josef Schörmann vom Amt für Stadtentwicklung und Reinhard Rohleder, kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den Breitbandausbau im Sauerland, demonstrieren an einem Stück Glasfaserkabel die Bedeutung der schnellen Datenautobahn für die Dörfer im Sauerland .

Schmallenberg. 18. Mai 2015: Bürgermeister Bernhard Halbe zeigte sich im Gespräch mit der Presse hoch erfreut, dass ab sofort weitere zehn Prozent der Bevölkerung der Stadt  an die schnelle Datenautobahn angeschlossen sind und die Möglichkeiten und Angebote des Internets optimal nutzen können. „Wir freuen uns, dass es so weit ist: weitere Ortsteile von Schmallenberg haben jetzt eine schnelle Auffahrt zur Datenautobahn“, sagt Bürgermeister Bernhard Halbe. „Unsere Stadt wird damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

Mit 50 Megabit pro Sekunde surfen

Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse ermöglichen nun rund 900 Haushalten oder knapp 2.500 Menschen in Arpe, Niederberndorf, Bracht, Brabecke, Nordenau und Westfeld mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz zu surfen. Und das ist nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Die Bürgerinnen und bürger und Gewerbetreibende können also jetzt alles aus einer Hand bekommen.

Mit 8 Kabelverzweigern mit VDSL 50/DSL-Technologie, 6.750 Meter Tiefbauarbeiten, 6.130 Meter oberirdischer Leitung und 16.595 Metern Glasfaser hat die Infrastrukturmaßnahme alleine dem Land NRW 536.000 Euro und der Stadt 179.000 Euro gekostet. Die Investitionssumme der Telekom ist da nicht enthalten. Allein die Kosten für die Tiefbauarbeiten liegen bei rund 70.000 Euro pro laufendem Kilometer. Bei den nun abgeschlossenen Maßnahmen handelt es sich um ein Förderprojekt, bei dem es darum geht auch die Orte und ländlichen Bereiche an die schnelle Datenautobahn anzubinden, die bisher mit Leistungen von unter 2 MBit/s zufrieden sein mussten.

Hohe Investitionen für Ausbau notwendig

Peter Koppen, Leiter Infrastrukturvertrieb der Telekom sagte dazu in Schmalenberg: „Das Internet ist das Tor zur Welt, es ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar. Nur die Kommune, die eine entsprechende leistungsfähige Infrastruktur besitzt, bleibt als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv. Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von jungen Familien und mittelständischen Unternehmen an die Pollitik gestellt werden, deslhalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran und investiert in Deutschland rund vier Milliarden Euro pro Jahr.“ – Ein bisschen davon ist jetzt in Schmallenberg angekommen.

Weitere Maßnahmen für den Ausbau der Datenautobahnen werden in den nächsten Jahren folgen, da bis 2018 die Angleichung von Mobil und Festnetz erfolgt. Was hier an technischen Möglichkeiten und Änderungen kommt, kann heute noch niemand mit Bestimmtheit sagen. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass mit den neuen Leitungen für die Dörfer auch Bandbreiten mit bis 100 MBit/s möglich sind, diese aber aus vertraglichen Gründen von der Telekom noch nicht freigeschaltet werden dürfen. Hier ist die Politik auch vor Ort aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass in absehbarer Zeit für die Menschen auf dem Lande die gleichen Rahmenbedingungen und Leistungen im Internet angeboten werden, wie das für die großen Städte und Ballungszentren schon heute gilt.

Experten vor Ort fragen

Reinhard Rohleder, der kommunale Ansprechpartner für den Breitbandausbau der Telekom im Sauerland, ist trotzdem froh und erleichtert über das Erreichte. „Das Warten hat sich gelohnt. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar.“ – Damit alle Haushalte in den angeschlossenen Orten von den Möglichkeiten profitieren, muss auch der Anschluss entsprechend eingerichtet werden. Interessenten für einen neuen Anschluss können sich unter der Internetadresse www.telekom.de/verfuegbarkeit informieren, welche Produkte am jeweiligen Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom hat, kann die hohen Internetgeschwindigkeiten nutzen. Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 genügt. Darüber hinaus empfehlen die Experten der Telekom ein Gespräch beim Telekom Shop in der Weststraße in Schmallenberg oder bei Elektro Föster in Bad Fredeburg oder Expert Föster in Schmallenberg. Hier bekommen die Interessenten die richtigen Informationen über die neuen Anschlüsse.

Neben den direkt an das Glasfaserkabel angeschlossene Orte, können auch weiter entfernte Orte, Ortsteile und Einzelhöfe von den neuen Anschlüssen profitieren. So werden auch im rund 800 Meter von Arpe entfernten Ort Kückelheim noch akzeptable Breitbandreichweiten ermöglicht, so dass sich ein entsprechender neuer Anschluss lohnen kann.

 

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  1. […] mit dem individuellen Breitband-Ausbau begonnen haben – auch auf Dörfern geht es dank Eigeninitiative voran. Der Branchenverband Bitkom verspricht sich vor allen durch die kürzliche Versteigerung der […]

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