Schauspiel der Kulturellen Vereinigung „1984“

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Unbenannt-1Letzte Veranstaltung der Spielzeit 2015/16 am 19.04. um 19 Uhr ist ein weiteres Gastspiel der Burghofbühne Dinslaken, die den Science-Fiction-Roman “1984” von George Orwell dramatisiert und aktualisiert hat. In Orwells Roman aus dem Jahr 1948 spielen Jahreszahlen keine Rolle mehr. Hier markiert das durch einen Zahlendreher angenomme Jahr 1984 schlicht das Ende der Geschichte.
Zur Entstehungszeit des Romans war der totale Überwachungsstaat eine Jahrzehnte entfernte Zukunft. Andererseits, war es wirklich 1984? Orwells Held Winston Smith war sich nie sicher. Wie sollte er auch? Schließlich war er als Angestellter des Ministeriums für Wahrheit selber daran beteiligt, täglich die Vergangenheit umzuschreiben.
Kaum ein Science-Fiction-Roman hat sich so ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt gebrannt wie „1984“: Schullektüre, Film, Musical haben ihn zum Synonym für den drohenden totalitären Überwachungsstaat gemacht.
Nun eine Adaption fürs Theater! Im 21. Jahrhundert, in dem wir freiwillig zum gläsernen Menschen geworden sind: Überwachungskameras einerseits, Google, Facebook, Payback und viele andere Überwachungsmöglichkeiten andererseits registrieren jeden Aufenthalt und jedes Kaufverhalten von uns. (nach einem Text des Theaters)
Die Inszenierung der Burghofbühne lässt das Geschehen auf zwei Ebenen ablaufen, so dass die Bühne im Schulzentrum nicht hoch genug ist. Die Veranstaltung wird deshalb ins Kurhaus Bad Fredeburg verlegt.

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