Infotag zum Thema Spiritualität und Tourismus ein voller Erfolg

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Impulse für Gastgeber und Akteure in Südwestfalen
20150313_142144Sp.120 Gäste konnten die Initiatoren des Projekts „Wege zum Leben. In Südwestfalen.“ beim inzwischen fünften „Infotag Spiritualität Tourismus. Südwestfalen.“ im Holz- und Touristikzentrum in Schmallenberg begrüßen. Mit dabei waren Akteure des „Spirituellen Sommers“, Gastgeber und Tourismusinstitutionen und Interessierte aus dem ganzen Sauerland und Siegerland-Wittgenstein. „Diesmal konnten wir das Thema ganz pragmatisch angehen“, freut sich Tourismusdirektor Hubertus Schmidt. Und das war wohl mit ein Grund dafür, dass sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr noch einmal verdoppelt hat.

20150313_174720Sp.Konkret ging es an diesem Nachmittag darum, welche Angebote zum Thema Spiritualität der Tourismus für seine Gäste entwickeln kann und welchen Stellenwert das Thema in den aktuellen Trends im Tourismus hat. Lars Morgenbrod vom Sauerland Tourismus e.V. zeigte auf, welche touristischen Produkte in Zukunft die Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer“ ergänzen können. Noch handfester wurde es im Workshop des Hilchenbacher Fotografen Klaus-Peter Kappest: Wie sehen die Bilder aus, die das Thema auf neue Weise transportieren und welche Bedeutung hat dabei – neben dem Blick des Fotografen – die Arbeit mit den richtigen Lichtkompositionen. Sabine Falk, Kommunikationsberaterin aus Kassel, erarbeite mit den Teilnehmerinnen ganz praktisch, was es braucht um Texte zu schreiben, mit denen man spirituelle Angebote vorstellt bzw. welche Worte es einfacher machen, diese den Gästen im Gespräch nahezubringen. Die allgemeiner angelegte Einordnung des Begriffs Spiritualität im Beitrag von Dr. Hildegard Mogge-Grotjahn, Professorin für Soziologie an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum sorgte bei den Anwesenden nicht nur für mehr Verständnis sondern machte erneut deutlich, wie wichtig – bei aller unterschiedlicher Ausrichtung – das Thema für die Menschen heute ist .
In ihrem kurzen Blick auf den aktuellen Stand des Projektes konnte Projektleiterin Susanne Falk außerdem davon berichten, dass auch das Interesse von außen immer größer wird: „Im März werden wir auf Einladung der Ev. -Luther. Kirche in Norddeutschland unser Projekt als `Beste-Praxis-Beispiel´ auf der Fachtagung „Slow Tourism und Pilgerboom“ in Rostock vorstellen. Und auch aus Berlin kam Interesse: unter den Anwesenden war ein Vertreter des Bundeministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, der das Projekt auf der ITB in Berlin kennengelernt hatte und sich nun vor Ort informieren wollte.
„Wir nehmen viel mit. Ein äußerst anregender Nachmittag!“ so auch die Rückmeldung einer der TeilnehmerInnen, die sich nicht nur von den Inhalten sondern auch von der gastfreundlichen und inspirierenden Atmosphäre bei der Tagung im Holz- und Informationszentrum beeindruckt zeigten.
Zum Abschluss ging der Dank der Verantwortlichen noch mal an alle Förderer von „Wege zum Leben.“ und der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer“. So an die Kirchenkreise in Südwestfalen und das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Westfalen Lippe, die das Vorhaben auch finanziell erneut unterstützt haben sowie an das Wirtschaftsministeriums des Landes NRW und das Landesministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, die das Projekt maßgeblich fördern.
Mit dieser erfolgreichen Entwicklung im Rücken möchte sich das Projekt im Sommer für eine weitere Förderperiode im Rahmen des Programms „Erlebnis NRW“ bewerben und mit den inzwischen gewonnenen Partnern die nächsten Schritte gehen.

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