Weitere Transporte des Zisterne e. V. – Hilfsgüter für Rumänien und die Ukraine

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADank vieler fleißiger Helfer aus der Nachbarschaft und der Familie konnte wieder einmal bei der Sammelstelle Manfred Rauterkus in Selkentrop der große Zisterne – LKW mit über 10 Tonnen Hilfsgüter beladen werden.
In der rekordverdächtigen Zeit von knapp drei Stunden war das Lager dort leer und der LKW-Auflieger fast voll. Anschließend wurde der 40-Tonner dann in Siegen im dortigen Zentrallager noch mit weiteren 5 Tonnen beladen. Dieser Hilfsgütertransport ging mit den beiden ehrenamtlichen Fahrern aus dem Westerwald auf die Reise nach Rumänien. Dort kommen die Güter dann auf direktem Wege zu den hilfebedürftigen und verarmten Menschen in Sighisoara; unter anderem auch zu den Roma-Familien dort im Hinterland, die oftmals nur noch „von der Hand in den Mund leben“.
Ende März sind dann zwei weitere Transporte für die Ukraine vorgesehen. Die Genehmigungen liegen bereits vor. Eine Fahrt geht nach Kirovograd, wo die Zisterne ein Kinder- und Waisenheim unterstützt und auch die Mitarbeiter dort finanziert. Der zweite Ukraine-Transport ist für ein großes Flüchtlingslager in Sgurowka bestimmt. Dort haben sich die Bedingungen für die Kriegsflüchtlinge aus der Ost-Ukraine auch wegen des Winterwetters weiter verschlechtert und Hilfe wird dort dringend benötigt. Da einer der beiden LKW zur Zeit noch einen Motorschaden nach 1,2 Millionen Fahrkilometern hat, hoffen die beiden Fahrer, dass rechtzeitig für diese Fahrt ins Flüchtlingslager der Motor generalüberholt und wieder eingebaut ist.
Für diese beiden Ukraine-Ladungen können gerne zu jeder Zeit die üblichen Hilfsgüter wie gut erhaltene Kleidung, Bettwäsche, Schuhe, Decken, Fahrräder, stabiles Porzellan, Elektrogeräte, Plüschtiere, Spiele (die ohne Anleitung zu verstehen sind), Lego, Playmobil usw. in Selkentrop
abgegeben werden.
Wer mehr über die Arbeit der Zisterne erfahren möchte, ist ganz herzlich zu einem Vortrag am 8. März eingeladen. In der ehemaligen Grundschule in Felbecke wird Bernd Dreisbach, der seit 14 Jahren mehrmals im Jahr selber die LKW-Fahrten nach Serbien und Mazedonien
unternimmt, mit bewegten Bildern und Erfahrungen einen kleinen Einblick in die Diakonie- und Missions-Arbeit der Zisterne geben. Abgerundet wird der Vortrag mit einer kurzen biblischen Botschaft unter dem Motto „EINER TRAGE DES ANDEREN LAST“. Beginn ist um 11 Uhr am kommenden Sonntag, 8. März 2015.
Weitere Informationen können gerne bei Manfred Rauterkus in Selkentrop unter 02972-4695 oder per mail unter manfred@selkentrop.de erfragt werden.

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