Nein! Doch! Oh! – Schattenspender im verregneten Sauerland

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Literaturkurs des Städtischen Gymnasiums Schmallenberg glänzt mit der Kriminalkomödie „THE GASZEBO – Wohin mit der Leiche?

Noch zwei Aufführungen am Freitag und Samstag

Leonard Brenner (Josef Heimes) und Kommissarin Fuchs (Laura Wagener) vor der Auflösung des Falls.

Leonard Brenner (Josef Heimes) und Kommissarin Fuchs (Laura Wagener) vor der Auflösung des Falls.

Im Kino hieß das Stück „Hasch mich, ich bin der Mörder“ (1971). Darin brillierte kein geringerer als der kultige Louis de Funès mit dem berühmten Dialog „Nein.“ – „Doch!“ – „Oooh!“ – Kultig sauerländisch brachten am Donnerstagabend (26. Februar 2015) die Schauspieler des Literaturkurses 2015 des Städtischen Gymnasiums die Kriminalkomödie auf die Bühne in der Schulaula. Begeisterte Schüler, Lehrer, Eltern und Kulturinteressierte verfolgten das Stück mit gespannter Begeisterung. Josef Heimes in der Rolle des Fernsehautors Leonard Bremer zeigte ebenso wie seine Frau Miriam Brenner, gespielt von der hübschen und in der Rolle aufgehenden Pia Ockershausen, welch schauspielerisches Talent in ihnen steckt. Der Sauerländer Sebastian Sporing als „Schulte“ präsentierte in meisterlicher Form den zuverlässigen und pfiffigen Handwerker, wie er im Sauerland so häufig anzutreffen ist. Und auch Jonas Hardebusch spielte das Opfer und den toten Joe vortrefflich. In den weiteren Rollen zeigten ebenso Laura Wagener als Kommissarin Fuchs, Marvin Pick als Alexander Hütte, Dana Luig als Frau Feldner, Heiner Hoffmann als Herr vn der Velden, Anna Püttmann als Frau von der Velden, Clara Fischer als Matilda, Felix Schenk als „Professor“ und Julian Schauerte als Louis dass ihnen das Theaterspielen viel Spaß macht. Für den Text und die Regie zeigt Elmar Wulff verantwortlich

Leonard Brenner (Josef Heimes) will die Leiche Joe (Jonas Hardebusch) verschwinden lassen.

Leonard Brenner (Josef Heimes) will die Leiche Joe (Jonas Hardebusch) verschwinden lassen.

Zur Handlung: Der erfolgreiche Bühnen- und Fernsehautor Leonard Brenner ist seiner Frau zuliebe ins Sauerland gezogen, um in aller Beschaulichkeit sein neuestes Kriminalstück zu schreiben. Was seine Frau und seine Freunde nicht wissen: Leonards Krimi ist realer, als ihm lieb sein kann. Denn Leonard wird von einem skrupelosen Gangster erpresst. Als dieser eines nachts zur Geldübergabe auftaucht, nutzt Leonard die Gelegenheit, um sich des unliebsamen Besuchers endgültig zu entledigen. Das neue Gartenhäuschen, ein Geschenk seiner Frau, scheint der perfekte Platz zu sein, um die Leiche für immer verschwinden zu lassen. Als aber am nächsten Tag Kommissarin Fuchs von der Kripo erscheint und den Brenners eröffent, dass der Erpresser 100 Kilometer entfernt tot aufgefunden wurde, bekommt es Leonard mit der Angst zu tun. Wen hat er in der letzten Nacht umgebracht?

Leonard Brenner (Josef Heimes) im Gespräch mit seiner Frau Miriam (Pia Ockershausen), derweil Matilda (Clara Fischer) den Tisch abräumt.

Leonard Brenner (Josef Heimes) im Gespräch mit seiner Frau Miriam (Pia Ockershausen), derweil Matilda (Clara Fischer) den Tisch abräumt.

Und übrigens: das Gartenhäuschen heißt in Fachkreisen Gazebo. Und das ist für Leonard Brenner ein Schattenspender im verregneten Sauerland. Nach allen Seiten offen bietet es zwar Schatten, aber nur wenig Schutz vor Regen.  – Wer die ganze Geschichte sehen und hören will, der hat am Freitag, 27. 2. und am Samstag, 28.2. die Möglichkeit dazu. Jeweils um 19:30 Uhr wird die Kriminalkomödie erneut in der Aula des Gymnasiums Schmallenberg aufgeführt. Auf jeden Fall ein lohnender Besuch. Und die hoffnungsvollen Nachwuchsschauspieler hätten es sehr verdient.

 

 

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Leonard Brenner (Josef Heimes), Schulte (Sebastian Sporing) und Kommissarin Fuchs (Laura Wagener) vor der Aufklärung.

Chaotische Hausbesichtigung: Frau Feldner (Dana Luig), Herr und Frau van Velden (Heiner Hoffmann und Anna Püttmann) und Leonard Brenner (Josef Heimes).

Chaotische Hausbesichtigung: Frau Feldner (Dana Luig), Herr und Frau van Velden (Heiner Hoffmann und Anna Püttmann) und Leonard Brenner (Josef Heimes).

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