Bereit für ein großes Fest

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„Herzstück“ der Bahn: BSC-Mitarbeiter freuen sich auf ein großes
WM-Fest

 

Voll motiviert und bestens vorbereitet sind die Mitarbeiter des BSC Winterberg.

Voll motiviert und bestens vorbereitet sind die Mitarbeiter des BSC
Winterberg.

Winterberg. Sie trotzen Wind und Wetter, auf sie ist seit Jahren
Verlass, ob es schneit, regnet oder stürmt. Ohne sie wäre der
Bahnbetrieb schwer aufrecht zu erhalten. Die Mitarbeiter des BSC
Winterberg sind das „Herzstück“ der Bahn – bei Bob- und Skeleton-
Wettkämpfen, natürlich auch jetzt bei der BMW FIBT Bob & Skeleton
WM 2015. „Auf dieses ehrenamtliche Engagement sind wir richtig
stolz“, sagt Bahn-Chefin Petra Sapp, die zusammen mit BSCEhrenpräsident
Alois Schnorbus das WM-OK leitet.
50 Mitarbeiter des BSC freuen sich auf die WM und ihre Arbeit; jawohl,
sie freuen sich, wenn sie in und an der Bahn aktiv sind – und das nicht
nur während der WM! „Denn unsere ehrenamtliche Arbeit macht
Spaß“, betont BSC-Chef Jens Morgenstern. „Wenn dies nicht der Fall
wäre, hätten wir viel weniger Mitarbeiter.“ Dass sie während der
Rennen den Betrieb aufrecht erhalten, ist klar. Aber ihre Arbeit beginnt
schon in den Tagen zuvor, wenn Training ansteht. Die Schlitten
transportieren, die Athleten zum Start fahren und dort für „Ordnung“
sorgen, die Bahn kehren, wenn es schneit, im Ziel Athleten und
Schlitten in Empfang nehmen – das sind wesentliche Aufgaben der
Mitarbeiter. „Wir sind eine verschworene Gemeinschaft“, erklärt Rolf
Dickel, seit mehr als zwei Jahrzehnten im Zielbereich tätig.
Das Engagement der Mitarbeiter spricht Bände und führte auch dazu,
dass die Ausrichtergemeinschaft der WM aus zwei Zweigen besteht:
Den ehrenamtlichen Bereich deckt der BC ab, das hauptamtliche
Element hat das Erholungs- und Sportzentrum Winterberg inne. „Diese
Konstellation ist einmalig“, schwärmt Petra Sapp. „Ohne das Ehrenamt
wären wir aufgeschmissen. Der BSC ist unser Pfund.“
Auch bei den Athleten – nicht wenige nehmen für ihr Bahnengagement
Urlaub – hat der BSC einen Stein im Brett. „Die Athleten wissen unsere
Arbeit zu schätzen, wir begegnen allen Sportlern mit Respekt“, meint
Morgenstern. „Sie kommen nicht zuletzt deshalb gerne nach
Winterberg.“
Was die WM betrifft, so ist Morgenstern zuversichtlich. „Die WM ist
eine große Herausforderung, wir haben den Ernstfall schon vor zwei
Wochen geübt – wir sind bereit.“ Bereit für ein großes „Fest“

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