Humanitäre Hilfe ohne Umwege – großes Engagement bei Hilfsgüter-Transporten und „Weihnachten im Schuhkarton“

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Zisterne e.V. zieht positive Bilanz für 2014

Die Selkentroper Sammel- und Annahmestelle für die Hilfsgüter-Transporte nach Osteuropa kann auf ein sehr abwechslungsreiches Jahr 2014 zurückblicken.
zisterne laden in siegenIm vergangenen Jahr hat der Zisterne e.V. über 300 Tonnen Hilfsgüter auf direktem Wege zu den Bedürftigen nach Osteuropa gefahren. Mit zwei 40-Tonner-LKW haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter insgesamt 23 Fahrten durchgeführt und viele ihrer Urlaubstage dafür „geopfert“. Dabei war auch das eine oder andere Abenteuer zu überstehen.
Folgende Zielländer wurden mit den humanitären Hilfsgütern versorgt:
2 x Baltikum (Estland, Litauen, Lettland); 1 x Bulgarien; 4 x Rumänien; 5 x Serbien; 2 x Mazedonien; 5 x Moldawien; 4 x Ukraine.
Allein diese Fahrten kosteten den Verein über 70.000 Euro. Alle Sach- und Hilfsgüter stammen aus Spenden.
Unter dem Motto „Diakonie und Mission“ hilft der 1982 gegründete Verein vor allem christlichen Gemeinden in Osteuropa beim Aufbau von sozialen Diensten. Seit über 20 Jahren unterstützt die Zisterne darüber hinaus ein Missionshaus in Krivoj Rog in der Ukraine. Dort kümmern sich einheimische Christen um Drogensüchtige, Strafgefangene sowie Gefährdete und bieten regelmäßig Armenspeisungen an.
Ebenfalls in der Ukraine hat die Zisterne 2002 ein Kinderheim. In Krupske bei Kirovograd errichtet und bietet damit 15 Mädchen und Jungen ein neues Zuhause.
In den beiden Ukraine-Orten sowie in Moldawien hat die Zisterne landwirtschaftliche Projekte mit einheimischen Mitarbeitern aufgebaut, um Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.
In Novi Sad in Serbien hat der Verein ein Containerhaus errichtet. Dafür wurden zehn Container aus dem Siegerland nach Serbien transportiert. Jetzt ist in den Wohncontainern ein Kindergarten in einer Roma-Siedlung untergebracht.
In Rumänien unterstützt der Verein ein „Lager für Aussätzige“ und eine sozialmissionarische Arbeit unter Roma.
Mit der Unterstützung durch die Zisterne konnten auch schon schwer verletzte oder behinderte Kinder aus diesen Ländern nach Deutschland geholt und hier behandelt und operiert werden.
Auch im Neuen Jahr 2015 soll diese Arbeit, die auch unter dem biblischen Motto „Einer trage des Anderen Last“ steht, weitergeführt werden. Eine Möglichkeit zur Unterstützung bietet das Spenden von Hilfsgütern wie z. B. Kleidung, Bettwäsche, Schuhe, Porzellan, Elektrokleingeräte und Fahrrädern. Gerne können diese gebrauchten, aber doch gut erhaltenen Güter bei der Annahmestelle Manfred Rauterkus in Selkentrop zu jeder Zeit abgegeben werden. In 2014 wurden dort in Selkentrop drei LKW-Ladungen auf den Weg gebracht.
Weitere Informationen gibt es bei Manfred Rauterkus unter 02972-4695 oder manfred@selkentrop.de

Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bringt viel Segen

In Selkentroper Sammelstelle wurden 744 Kartons abgegeben

CIMG1910Auch bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ sind Manfred und Julia Rauterkus seit Jahren sehr engagiert. Am 26. November war es wieder soweit: 744 liebevoll gefüllte Schuhkartons gingen auf eine lange Reise in die Empfängerländer wie Bulgarien,
Georgien, Moldawien, Mongolei, Polen, Rumänien, Slowakei und Weißrussland.
Jeder Päckchen-Packer und Helfer hat somit dafür gesorgt, dass die bedürftigen und armen Kinder in diesen Ländern eine unvergessliche
Weihnachtsfreude erleben können. So wird die christliche Nächstenliebe auch über die Grenzen hinweg ganz praktisch umgesetzt.
Insgesamt wurden in diesem Jahr knapp eine halbe Millionen Geschenkpäckchen allein in Deutschland gesammelt. „Die Arbeit und Mühe lohnt sich jedes Jahr wieder, wenn man an die leuchtenden Kinderaugen zum Weihnachtsfest denkt“, so die Sammelstellenleiter Manfred und Julia Rauterkus aus Selkentrop.
Besonders erfreut sind die beiden über den tollen Einsatz vieler Kindergärten im Stadtgebiet Schmallenberg.
Sieben junge Freunde der Familie Rauterkus machten sich mit einem Kleinbus auf den Weg nach Serbien, um dort über 20.000 Schuhkartons an die Kinder vor Ort zu verteilen und mit ihnen den Weihnachtsgottesdienst zu feiern.

 

Kommentare

  1. JELICA PESIC meint:

    GOTTES SEGEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wir leben in den Schweiz. in Ruhestand und möchten uns Selbsständig machen und auch ein Grosser teil unserer zeit für Sammlen von Güttern und auch Transportieren nach Serbien oder auch Teile des Ex Jugoslaviens an Bedürftigen zu verteilen!!
    Wir Danken Gott für die Gnade denn Dienst am Nächsten ist unsere Grösste Gnade
    und Liebe

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