Volksbank Bigge-Lenne baut Filialnetz um

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Bargeldversorgung bleibt überall vor Ort – Beratung im Vordergrund

Erklärte Ziele der Volksbank Bigge-Lenne sind hohe Mitglieder- und Kundenzufriedenheit sowie überdurchschnittliche Werte in der Mitarbeiteridentifikation und -qualität. Um diese Ansprüche mit Leben zu erfüllen, hat die heimische Volksbank bereits vor über einem Jahr Ihre Mitgliedervertreter in den betroffenen Orten über Veränderungen ihrer Filialstruktur informiert. „Veränderte Kundenbedürfnisse erfordern veränderte Filialkonzepte mit verändertem Leistungsangebot sowie differenzierte Kommunikations- und Vertriebswege,“ so Vorstandssprecher Peter Kaufmann. Immer mehr Kunden nutzen die Serviceleistungen wie Kontoservice und Zahlungsverkehr nicht mehr in der Filiale vor Ort, sondern über Selbstbedienungsgeräte, das Telefon und vor allem das Internet. Kaufmann: „Entscheidend ist heute nicht mehr der Ort einer Leistung, sondern deren jederzeitige Verfügbarkeit, vor allem aber ihre Qualität.“

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Geschäftsgebiet der Volksbank Bigge-Lenne mit Standorten im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis.

Ab 1. Dezember werden die Standorte Grafschaft und Gleidorf in Selbstbedienungsfilialen „umgewandelt“. Am 1. Februar 2015 folgt die Filiale in Hesborn. Im Kreis Olpe werden die Standorte Oberhundem, Heinsberg, Brachthausen und Neu-Listernohl in Selbstbedienungs-Filialen umgebaut.

Die heimische Kreditgenossenschaft will mit der damit verbundenen Bündelung der Kräfte in die nahegelegene Hauptniederlassung nach Schmallenberg einen wichtigen Wunsch der Mitglieder und Kunden nach individuellen Beratungsleistungen und hoher Beratungsqualität erfüllen.

Für die Grafschafter und Gleidorfer Kunden ist die Hauptniederlassung in Schmallenberg zukünftig das neue Kompetenzcenter für qualitativ hochwertige Beratungsleistungen in Sachen Finanzdienstleistungen. Spezialisten für die Bereiche Immobilien, Versichern und Vermögensaufbau unterstützen die Berater, die von Grafschaft und Gleidorf nach Schmallenberg „umziehen“. Kunden aus Hesborn profitieren von den Beratungsleistungen der Niederlassung Hallenberg. In den drei Orten wird der Standort der Volksbank Bigge-Lenne als Selbstbedienungs-Filiale mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker fortgeführt.

Man reagiert damit auf externe Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren, wie den zunehmenden Wettbewerb, den demografischen Wandel und das veränderte Kundenverhalten hin zu Telefon, Internet und Selbstbedienung. Es sei für die Zukunft entscheidend, den Spagat zwischen zunehmendem Kostendruck, starkem Wettbewerb im Privatkundengeschäft und den Erwartungen der Kunden an eine moderne Bank zu meistern.

Diesen Herausforderungen muss sich auch die Volksbank Bigge-Lenne stellen, die in ihrem Geschäftsgebiet seit jeher ein dichtes Filialnetz unterhält. Konkret geht es darum, Kompetenzen in größeren Einheiten zu bündeln. „Wir haben diese Schritte sehr ausführlich mit unseren Mitgliedervertretern in den einzelnen Orten diskutiert,“ betont Vorstandsmitglied Andreas Ermecke. Die entscheidenden Beschlüsse haben dann Vorstand und Aufsichtsrat getroffen. Eine Restrukturierung des Filialnetzes ist zwingend erforderlich, um langfristig erfolgreich zu sein“, so Ermecke.

Bei der Neuausrichtung hat man sich an den Empfehlungen des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken orientiert. Besonders wurden aber die örtlichen Gegebenheiten und die Wege zur nächsten Beratungsfiliale berücksichtigt. Die wichtige Serviceleistung „Bargeldversorgung“ bleibt jedoch überall vor Ort bei der Volksbank Bigge-Lenne auch in Zukunft gewährleistet. Die Volksbank Bigge-Lenne ist nach den Umstrukturierungen mit 31 Filialen, 17 SB-Standorten und 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hochsauerlandkreis und im Kreis Olpe ein verlässlicher Partner für 47.000 Mitglieder und rund 100.000 Kunden.

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