Neue Ausstellung: Schnittstelle Kunst

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Künstler aus Südwestfalen begegnen sich im Kunsthaus Alte Mühle

CIMG2387Mit dem Kunstverein Östliches Sauerland und dem Künstlerbund Südsauerland treffen sich erstmals zwei Kunstvereine der Region in einer gemeinsamen Ausstellung zum künstlerischen Austausch.

Kunst öffnet Grenzen und das Kunsthaus ist die Schnittstelle, das Zentrum und der Treffpunkt für unterschiedliche künstlerische Ansätze von sechs Künstlerinnen und Künstlern der Region.

Der aus Olsberg stammende Künstler Carl-Peter Buschkühle übermalt, überzeichnet, verwischt multimedial entstandene Bilder von Köpfen, so dass eindringliche Malereien des menschlichen Antlitzes entstehen.

Christoph Mause aus Meschede ist bekannt für sein Tierobjekte, die er mit Acryl, Lack, Draht, Metall, Modelliermasse, Papier und verschiedenen Dingen des Alltagsgebrauchs gestaltet.

Vor allem tierische Wesen, selten Menschen, finden sich als abstrahierte Motive wieder, die der in Brilon lebende Künstler Pitt Moog in erdigen Farben und mit archaischer Kraft auf die Leinwand bringt.

Vom Künstlerbund Südsauerland beteiligen sich Margret Berghoff, Beate Herrmann und Charlotte Stahl an dieser grenzüberschreitenden Ausstellung. Im Mittelpunkt der großformatigen Acrylmalerei der Künstlerin Margret Berghoff aus Elspe steht der Mensch, der in der farbigen Gestaltung Akzente erhält. Die Künstlerin Beate Herrmann aus Altenvalbert thematisiert in ihrer Malerei und Druckgrafik ebenso den Menschen, Köpfe, Gesten, Haltungen, aber auch die materielle Dingwelt. Licht und Schatten prägen die menschenentleerten Industrieplätze, Bahngelände und kleinstädtischen Lebensräume, die die Lennestädterin Charlotte Stahl in teilweise direkter malerischer Überarbeitung der fotografischen Vorlage komprimiert und kontrastiert, um eine naturalistische Räumlichkeitsillusion hervorzurufen.

Eröffnung dieser Gruppenausstellung ist am Sonntag, 26. Oktober 2014, um 17.00 Uhr. Nach der Begrüßung durch Christiane Kellersmann spricht Bürgermeister Bernhard Halbe. Anschließend moderiert Dr. Andrea Brockmann ein Gespräch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern und stellt Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen der Kunst in der Region.

Im Rahmen der Ausstellung findet ein überregionales Symposium zu den Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit im Kunsthaus statt. Am 8. November 2014 werden Fachreferenten nach Schmallenberg kommen und mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern über Fragen des Urheberrechts, der Vermarktung, der Künstlervermittlung oder der Künstlersozialversicherung sprechen. Diese Veranstaltung wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Besonderen gefördert. Außerdem wird ausstellungsbegleitend ein Vermittlungsprogramm für Schulen angeboten. Nähere Informationen dazu unter www.kunsthaus-alte-muehle.de oder telefonisch 02972-48106.

Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und endet am 30. November 2014.

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