Weltcup – Weltmeisterschaft – Winterberg

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Katharina Heinz und Alexander Gassner
müssen für Weltcup und WM Farbe bekennen

 

Müssen Farbe bekennen: Katharina Heinz und Alexander Gass-ner. Fotos: Inga Ortmann

Müssen Farbe bekennen: Katharina Heinz und Alexander Gass-ner. Fotos: Inga Ortmann

Müssen Farbe bekennen: Katharina Heinz und Alexander Gass-ner. Fotos: Inga Ortmann

Müssen Farbe bekennen: Katharina Heinz und Alexander Gass-ner. Fotos: Inga Ortmann

Der Countdown für die Weltcup-Saison und die Heim-WM 2015 gewinnt an Fahrt. Mit dem Zentra-len Leistungstest an diesem Wochenende in Oberhof beginnt für die heimischen Bob- und Skeleton-Athleten die heiße Phase der Vorbereitung – und der Qualifikation. (Start)Norm erfüllen, Selekti-onen fahren – so lässt sich das Anforderungsprofil für die Anfang Dezember beginnende Weltcup-Saison umschreiben.
Während die Sauerländer Bob-Athleten ihre Startleistungen be-reits erfüllt haben, so geht es für die heimischen Skeletonis auf dem Eis in Oberhof fast schon ums Ganze. Besonders die Welt-cup erfahrenen Katharina Heinz (RSG Hochsauerland) und Ale-xander Gassner (BSC Winterberg) stehen unter Zugzwang. Ihre Startzeiten reichten bisher nicht, um sich für die Ausscheidungs-Wettbewerbe für das Weltcup-Team zu qualifizieren. „Wir werden es schaffen“, meinen beide unisono. Vielleicht am Wochenende in Oberhof? Wenn nicht, haben beide noch eine Chance, bis zum 10. Oktober die Startnorm zu erfüllen. Sollte diese Chance vertan werden, dürfen Heinz und Gassner, für die die Teilnahme an der Heim-WM auch „eine Herzensangelegenheit“ ist, nicht an der Se-lektion fürs Weltcup-Team teilnehmen. „Es ist davon auszugehen, dass an der WM in Winterberg nur das Weltcup-Team teilnimmt, das von Anfang an am Start ist“, sagt Landestrainer Uwe Schupp (Winterberg-Mollseifen). „Nachträgliche Nominierungen wären ei-ne Überraschung.“
Erfreut ist Schupp über die „sensationelle“ Entwicklung des Quer-einsteigers Christian Herrmann (24). Der Zehnkämpfer vom LC Paderborn, erst seit gut vier (!) Wochen im Skeleton-Training, ge-wann jüngst den Startwettkampf auf Schalke – vor Gassner. Herrmann kann sich in Oberhof beim Zentralen Leistungstest prä-sentieren. Der kann einen “raushauen“, heißt es im Umfeld des Athleten.
Erfreulich stellt sich die Situation der heimischen Bob-Athleten dar. Bis auf den verletzten Jannis Bäcker (BSC Winterberg) läuft alles nach Plan. Anschieberin Erline Nolte (BSC Winterberg) hat eben-so die Startnorm erfüllt wie Thorsten Margis, Alexander Mann und Gregor Bermbach (alle BSC Winterberg) aus dem Team von Francesco Friedrich (Oberbärenburg). Sie absolvieren in Oberhof Testwettkämpfe zu weiteren Abstimmung. Jannis Bäcker muss zunächst noch rund zehn Wochen pausieren. „Danach soll er Richtung zweite Saisonhälfte – mit dem Ziel WM – aufgebaut wer-den“, meint Bundestrainer René Spies.
Ab Oktober geht es dann Schlag auf Schlag – Richtung Weltcup und WM. Nach zwei Wochen Einfahren und Tests in Oberhof und Königssee stehen drei Selektionen fürs Weltcup-Team auf dem Programm. Anfang Dezember geht es dann für zwei Weltcups nach Lake Placid und Calgary. Einen Tag nach Weihnachten wer-
den alle Athleten beim dritten Zentralen Leistungstest in Oberhof noch einmal getestet, ehe vom 28. bis 31. Dezember die Deut-schen Bob-Meisterschaften in Winterberg anstehen. Wenige Tage später sind im neuen Jahr (3./4. Januar 2015) die Skeletonis dran. Sie tragen ihre Deutschen Meisterschaften ebenfalls an der Win-terberger Kappe aus.
Bildzeilen:
Müssen Farbe bekennen: Katharina Heinz und Alexander Gass-ner. Fotos: Inga Ortmann
25.9.2014

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