Nachwuchsautorinnen am 29. August in Arnsberg

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Verse oder poetische Resümees wie „Sichtweite Zuflucht, fallende Maske mein Netz“ oder „…schon vernichtet geglaubte Erinnerungen daran, was es bedeutet, am Leben zu sein“, wollen sieben Nachwuchsautorinnen am nächsten Freitag, 29. August, 19.00 Uhr, Sparkasse Arnsberg – Sundern in Arnsberg, Clemens-August-Straße 14, in den literarischen Dialog mit je zwei Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus dem Sauerland und der Soester Börde einbringen. Zu dieser öffentlichen Lesung lädt die Christine-Koch-Gesellschaft gemeinsam mit der Literarischen Gesellschaft Arnsberg ein.

Forum Junge Poesie: Jungautorinnen der Christine-Koch-Gesellschaft im Austausch mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Foto: Klaus Temme

Forum Junge Poesie: Jungautorinnen der Christine-Koch-Gesellschaft im Austausch mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Foto: Klaus Temme

Forum Junge Poesie heißt der 2007 gegründete Kreis literarisch schreibbegabter Jungautoren in der Christine-Koch-Gesellschaft. Ihm gehören unter anderem auch die fünf Arnsbergerinnen Amelie Bitter, Eva Bonke, Tosca Fahlefeld, Cornelia Keller und Rebecca Mell sowie die am Nordrand der Soester Börde aufgewachsenen Katharina Laukemper und Johanna Mett an, die am Freitag in Arnsberg zusammen mit Michael Lamprecht und Christa Marpert, beide im Kreis Soest ansässig, sowie Barbara Kling aus Bad Fredeburg und dem in Arnsberg lebenden Norbert Wiegelmann lesen. Die Begrüßung spricht Hans-Martin Esser für die Literarische Gesellschaft Arnsberg und Hans Claßen das Schlußwort.

Seit nunmehr sechs Jahren treffen sich in jedem Spätsommer einmal Nachwuchsautorinnen des Forums Junge Poesie mit erfahrenen Schriftstellerinnen und Schriftstellern und stellten neue Prosa oder Poesie vor. Die Bestandaufnahme zeigt, wie die kreative Gestaltung von Texten auch in jungen Jahren literarisch gezielt erfolgen kann. Mit assoziativen, expressiven, improvisierten und automatisierten Methoden oder Mitteln wie Anschaulichkeit, Dichte und Variabilität im Ausdruck. Nicht zuletzt im Austausch mit „angekommenen“ Schriftstellern und Schriftstellerinnen werden diese Methoden und Stilmittel adaptiert. Wohl ein Grund dafür, warum der literarische Sommerdialog bei Jungautorinnen und Publikum gleichermaßen an Beliebtheit gewann.

Die Lesung, welche bislang im Kreis Soest stattfand, diesmal in Arnsberg stattfinden zu lassen, weist auch auf die starke Repräsentanz Arnsberger Jungautorinnen im Forum Junge Poesie zurück. Zudem gilt ein besonderer Dank der Literarischen Gesellschaft Arnsberg, vertreten durch ihren Vorsitzenden Hans-Martin Esser, für die Zusammenarbeit.

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