Deutschland trifft die Niederlande

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Eine ganz besondere Ausstellung ist seit einigen Wochen im Kloster Bredelar – zwischen Brilon und Marsberg gelegen – zu besichtigen. Bildhauerkunst aus Deutschland und den Niederlanden wird dort seit dem 29. Juni unter dem Titel „Skulptur/Sculptuur Bredelar“ präsentiert.

Jeroen Damen der Projektleiter und Kurator der Ausstellung "Skulptur Bredelar"

Jeroen Damen der Projektleiter und Kurator der Ausstellung „Skulptur Bredelar“

Wie kommt diese einzigartige Ausstellung von international anerkannten Künstlerinnen und Künstlern ausgerechnet nach Bredelar wird sich der eine oder andere fragen? Man muss sich dazu ein wenig mit dem Kloster Bredelar und seiner Gesichte befassen und erfahren, wer die Menschen im Hintergrund sind, die dieses Projekt konzipiert und umgesetzt haben.

Deutschland trifft die Niederlande

Hinter der Ausstellung und der Initiative steckt die niederländische Stiftung Van den Broek/Nolte. Dirk van Broek und seine Ehegattin Anne Nolte haben gute Beziehungen zu Bredelar: Frau Nolte ist in Bredelar geboren. Die Pläne der Stiftung schließen sich den Zielsetzungen des Fördervereins Kloster Bredelar an: den Klosterkomplex restaurieren und als kulturelles Zentrum mit hochwertigen Wohnfunktionen nutzen. Jeron Damen ist der Projektleiter und Ideengeber des Projetes Skulptur/Sculptuur Bredelar.

"Bulle" von Boris Sprenger

„Bulle“ von Boris Sprenger

Was soll der Stier zwischen all den Frauen?

Am Freitag letzter Woche konnten Interessierte mit Dr. Jeroen Damen und dem Madfelder Bildhauer Boris Sprenger durch die Ausstellung gehen und sich die Arbeiten aus erster Hand erklären lassen. Die Skulpturenausstellung „Unter dem Schutz der Haut hat die Zukunft bereits begonnen.“, die noch bis zum 14. September im Kloster Bredelar kostenlos zu besichtigen ist, präsentiert Arbeiten von 19 deutschen und niederländischen zeitgenössischen Bilderhauern. Die Themn Haut und „Umhüllng“ werden sowohl inhaltlich als auch optisch in vielfältigster Form dargestellt.

Der Sauerländer Bildhauser Boris Sprenger, der Produktdesign, Bildhauerei und Kulturpädagogik in Kassel und Bonn studiert hat, arbeitet seit 2004 als freischaffender Bildhauer in Brilon-Madfeld. Seine Arbeiten sind an verschiedenen Orten im Sauerland im öffentlichen Raum zu finden, z.B. in Antfeld, Madfeld, Messinghausen, Langewiese und Breckerfeld. Die bekannten Minatur-Stadttore Brilons stammen auch aus seiner Hand.

Die Geschichte der Bildhauerei in Marsberg und Brilon und im ganzen Sauerland war ein Thema des Künstlergespräches. In der Ausstellung zeigt Boris Sprenger’s Arbeit „Bulle“ einen stampfenden Stier in Aufwärtsbewegung, der einen Huf in die Erde stemmt und von dort aus all seine Energie diagonal nach oben schleudert. Seine Arbeit muss und kann sich in einer Ausstellung mit überwiegend weiblicher Thematik behaupten.

Ein Besuch dieser einzigartigen Ausstellung in den wunderschön restaurierten Räumen des Klosters Bredelar lohnt sich auf jeden Fall. Mehr Infos gibt es hier: www.skulptur-bredelar.de

Weitere Eindrücke vom Kloster Bredelar und der Ausstellung.

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Jeroen Damen der Projektleiter und Kurator der Ausstellung "Skulptur Bredelar"

Jeroen Damen der Projektleiter und Kurator der Ausstellung „Skulptur Bredelar“

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

Kloster Bredelar

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