Energiewende – kein Thema von Vorgestern

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Schon längst scheint das Thema Energiewende in den Hintergrund gerückt zu sein. Es gibt kaum noch Berichte über CO2-Emmissionen und den Treibhauseffekt. Hier und da wird das einstige Medieninteresse an der globalen Erderwärmung sogar bagatellisiert und belächelt. Doch das heißt noch lange nicht, dass das Thema in der EU-Politik unter den Tisch gefallen ist. Im Gegenteil: Dem südwestfälischen CDU-Abgeordneten Peter Liese liegt nicht nur der Klimaschutz am Herzen, er treibt sogar einen neuen Ansatz voran.

IMG_0569Anders als die Meisten fokussiert Liese nicht die Möglichkeiten erneuerbarer Energien, die so umstritten wie kostspielig sind, sondern vorrangig die Energieeffizienz. Zusammen mit Joachim Geiger von der TRILUX Group GmbH und Co. KG und Johannes Rump von der Oventrop GmbH will er Möglichkeiten in Sachen Energieeffizienz ausschöpfen und die Vorteile präsentieren.

 Minimale Investitionen für maximalen Gewinn

Es geht nicht darum, viel Geld in die Hand zu nehmen und in teure Systeme zu investieren und sich erst nach mehreren Jahren rentieren. Vielmehr geht es um kleine Änderungen, so genannte „gering investive Maßnahmen“, die nicht viel Geld kosten, aber weitaus mehr Energie einsparen.

Dazu zählen bei Heizungsanlagen der Einbau von Thermostatventilen und der Einsatz von Energieeffizienzpumpen, so Rump. Private Wohnungseigentümer können so viel Energie sparen, ohne erst ein Vermögen dafür ausgeben zu müssen.

Vorrangig im industriellen Bereich, aber auch für Büros und Arztpraxen, bietet Trilux ein großes Angebot an LED-Leuchten. Das Entscheidende hierbei: Die LED-Leuchten kosten nicht mehr als gewöhnliche Leuchten und passen in die Fassung der weniger energieeffizienten Modelle. Demnach muss man nicht umrüsten. Es reicht, wenn die neue Leuchte gegen die Alte ausgetauscht wird.

Unabhängigkeit von Russland durch Förderung von Einspartechnologien

In der kommenden Kommissionssitzung am 23. Juli wird die Europäische Kommission eine Bewertung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie vornehmen und Vorschläge für 2030 machen. Einige Mitgliedsstaaten fordern derzeit ein verbindliches Ziel von 30%. Das Europäische Parlament fordert sogar die Einführung eines verbindlichen Energieeffizienzzieles von 40% bis 2030. Eine Förderung von Einspartechnologien sieht Liese als unabdingbar für die Energiewende.

Auch die Unabhängigkeit von Russland kann durch Energieeffizienzmaßnahmen erreicht werden. Derzeit gibt die EU mehr als 1 Mrd. Euro pro Tag für Gas und Öl aus Russland aus. Diese Abhängigkeit ist, vor allem seit der Krise, um die Ukraine ein ernstzunehmendes Problem. In Zukunft könnte durch die Nutzung energieeffizienter Produkte jedoch nicht nur die CO2-Emission gesenkt werden, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland minimiert werden.

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