A-Cappella, Pop, Jazz und Rudelsingen locken beim WestfalenSlam am 19. Juli zum Mitswingen und Mitsingen

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Westfalen/Sauerland. „Ich weiß, ich weiß“, Klaus Levermann, Bildungsreferent beim Chorverband NRW, hebt lachend die Hände, „bei dem Begriff Chor denken die meisten an ältere Herren, die am Volkstrauertag am Mahnmal auftauchen und Schwermütiges singen.“ Dass man Chöre nach wie vor eher mit Biederkeit assoziiert, kann er in gewissem Maß sogar nachvollziehen. „Aber“, sagt er fast verheißungsvoll mit Begeisterung in den Augen: „Gemeinsames Singen ist wieder Trend. Die latente Chor-Verschämtheit weicht einer offenen Sangesfreude. Die Chorszene bricht auf zu Neuem, wobei die Internet-Netzwerke mächtig zum Aufbruch beitragen.“

Klaus Levermann, Bildungsreferent beim Chorverband NRW.

Klaus Levermann, Bildungsreferent beim Chorverband NRW.

 Junge musikalische Vielfalt

Junge Chöre auf jungen Wegen, da kam die Anfrage der Westfalen-Initiative gerade recht, die für den großen WestfalenSlam am 19. Juli in Lippstadt einen Kooperationspartner und Sangeskünstler für den ChorSlam suchte – einem von insgesamt zwölf Wettbewerben mit Publikumswertung. „Die Resonanz bei den Chören war riesig“, sagt Levermann, der das Slam-Format gleich als Gelegenheit erkannte, um die neue junge Vielfalt zu präsentieren. Deshalb wählte der Chorverband bewusst A-Cappella sowie Pop- und Jazz-Formationen für den ChorSlam in Lippstadt.

 Vorbilder für diese frisch-freche Chorkultur gibt es inzwischen reichlich. „Denken sie nur an die Wise Guys“, gibt Levermann ein Beispiel, „oder an Maybebob.

Deren Interpretation bringt sogar den ehrwürdigen „Erlkönig“ neu in Schwung. Chor – das bedeutet neuerdings auch Beatbox und Bewegung auf der Bühne. „Das Publikum braucht kein Fachwissen um in Lippstadt für einen Chor zu voten“, sagt Levermann, „da wird einfach der Funke überspringen.“ Mitgestimmt wird aber auch per Internet auf der Website www.westfalenslam.de, wobei in die Auswertung ebenso die fundierte Rückmeldung einer Fachjury einfließt.

 Singen und Grooven mit Dieter Falk & Sons

Beim WestfalenSlam dabei: Dieter Falk und seine beiden Söhne Paul Falk und Max Falk (Foto: Dieter Falk & Sons)

Beim WestfalenSlam dabei: Dieter Falk und seine beiden Söhne Paul Falk und Max Falk (Foto: Dieter Falk & Sons)

„Auch selbst-gern-Singer“ bekommen dazu am 19. Juli auf dem Rathausplatz in Lippstadt ab 16 Uhr Gelegenheit. Denn dann lädt der bekannte Vollblutmusiker Dieter Falk (ehemaliges Jurymitglied in der ProSieben Castingshow „Popstars“) zum so genannten „Rudelsingen“ ein. Dabei kann jeder, der möchte, in einer großen Gruppe die Stimmbänder spielen lassen und ungehemmt mitsingen. Der Spaßfaktor ist hier auf jeden Fall garantiert! Das Trio Dieter Falk & Sons spielt außerdem von „Bach bis Pop“ einzelne konzertante Stücke aus seinem Repertoire.

Levermann sagt schmunzelnd: „Nicht nur Zuhören, sondern unbedingt Mitsingen! Es gibt genug Studien, die beweisen, wie gesund das Singen ist. Es ist ein Grundbedürfnis der Menschen.“ Also dann: Auf zum ChorSlam nach Lippstadt – der Gesundheit und des Spaßes wegen!

 

Der WestfalenSlam bringt Spaß und packende Unterhaltung für jeden! An einem einzigen Tag geht es in zwölf spannenden Wettbewerben um Spiel, Sport, Können und Köpfchen. Poetry, Science, Film, aber auch Rock und Gaming stehen unter anderem auf dem Programm. Junge Westfalen beweisen in Lippstadt in zwölf teils ungewöhnlichen Slams mit Jury- und Publikumswertung ihr musikalisches, sportliches, technisches und kreatives Talent. Der WestfalenSlam wird ein großes Erlebnis, bei dem ganz Westfalen mitmachen, zuschauen und seine Stärken zeigen kann. www.westfalenslam.de

 

Westfalen-Initiative

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48147 Münster

Tel.: 0251 591 6406

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info@westfalen-initiative.de

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