„Alles bestens im Lack“ – Neue Lackiererei bei Transfluid

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Unternehmen aus der Region als Kunden

Bis zu 50 Tonnen schwere Werkstücke sind für neue Lackiererei bei Transfluid kein Problem

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Transfluid hat viel Raum geschaffen, damit die Farbe bestmöglich auch auf große Bauteile kommt.

Voll im Einsatz sind die neuen Räumlichkeiten bei der Transfluid Maschinenbau GmbH. Grund für den vor Kurzem abgeschlossenen Aus- und Neubau war das seit Jahren stetig wachsende Auftragsvolumen beim Schmallenberger Hersteller von Rohrbearbeitungsmaschinen. Die technischen Lösungen aus dem Sauerland sind weltweit gefragt.

Insbesondere die neue Nasslackiererei eröffnet jetzt ganz neue Optionen und Dimensionen. Darüber freut sich auch Benedikt Hümmler, Geschäftsführer Konstruktion/Produktion von Transfluid: „Bislang haben wir die Teile extern beschichten lassen. Jetzt haben wir alles im Haus. Und für einen zügigen Arbeitsablauf bot sich eine Durchlaufanlage als ideale Lösung an.“ Damit besteht die neue Nasslackieranlage aus drei hintereinander angeordneten Kabinen, die jeweils 15 Meter lang und 7 Meter breit sind. Hier lassen sich die Prozessschritte Vorbehandlung, Beschichtung und Trocknung einfach umsetzen.

Heimische Unternehmen profitieren

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Transfluid nimmt neue Nasslackieranlage in Betrieb.

Für zahlreiche Unternehmen in der Region ist die Farbaufbringung auf besonders große Teile eine echte Herausforderung. Bei Transfluid will man deshalb die neue Lackiererei auch diesen Firmen als Möglichkeit für eine optimale Farbaufbringung anbieten. So können viele heimische Unternehmen davon profitieren. Für den Durchlauf durch den Lackierprozess werden die bis zu 50 Tonnen schweren und bis zu 4 Meter breiten Werkstücke in Abhängigkeit von Gewicht und Geometrie entweder auf einen Transportwagen gelegt oder, wenn es sich um kleinere Teile handelt, in Transportgestellen aufgehängt. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Bauteile entschied sich Transfluid für eine manuelle Oberflächenbehandlung.

Lackieren mit Wärmerückgewinnung

In der Vorbehandlungskabine werden die Teile mit Waschverdünnung entfettet und mit einem Heißwasserhochdruckgerät gereinigt. Nach dem anschließenden Trocknen erfolgt die sogenannte Maskierung, d.h. die Teilabdeckung der Werkstücke. Für den manuellen Auftrag des 2-Komponenten-Nasslacks ist die Lackierkabine mit Becherpistolen ausgestattet. „Wir haben uns aus Kostengründen und um möglichst schnelle Farbwechsel zu realisieren, für diese LVLP-Technologie entschieden. Damit können wir alle Arten von Lacken verarbeiten und natürlich auch zweischichtig lackieren.“ In der Regel werden die Werkstücke jedoch nur einschichtig mit einem lösemittelbasierten Lack beschichtet. Die Absaugung des Oversprays erfolgt über zwei Filteranlagen mit Trockenabscheidern. Ausgestattet ist die Kabine mit einer Zu- und Abluftanlage, die einen Luftaustausch von 23.000 m³/h sicherstellt. Die Luftführung ist für die Kombination mit einer Anlage zur Wärmerückgewinnung vorgerüstet, um zu einem späteren Zeitpunkt die Energie der Abluft für die Hallenbeheizung zu nutzen.

Der letzte Prozessschritt erfolgt in der dritten Halle. Hier trocknet und härtet der Lack in der Regel bei einer Raumtemperatur von 26 °C aus. Die Beheizung erfolgt mit einer Gasheizung. Für den Fall, dass eine schnelle Trocknung erforderlich sein sollte, ist die Halle zusätzlich mit Elektrostrahlern ausgestattet. „Das passiert selten, denn wir planen die Auslastung der Lackieranlage vorausschauend. Zum einen, um die jetzt vorhandenen Kapazitäten effizient auszunutzen, und zum anderen, um Energie und Kosten einzusparen“, erläutert Benedikt Hümmler.

Rund 1 Millionen Euro hat Transfluid in die Gebäudeerweiterung und die Lackieranlage investiert. „Wir sind mit der Anlage sehr zufrieden. Wir sparen Zeit und Kosten, haben die Oberflächenqualität verbessert und können wesentlich flexibler agieren“, resümiert Hümmler abschließend.

Weitere Infos unter www.transfluidd.de oder auf Facebook

 

transfluid Maschinenbau GmbH

Transfluid ist weltweit gefragter Partner für die Herstellung von Rohrbiegemaschinen und Rohrbearbeitungsmaschinen. Seit 1988 entwickelt Transfluid seine Technologien zur Rohrbearbeitung kundenorientiert weiter und bietet so maßgeschneiderte Lösungen – für den Anlagen- und Maschinenbau, die Automobil- und Energieindustrie, den Schiffsbau bis hin zu Herstellern medizinischer Geräte. Als weltbekannte Marke ist das Unternehmen aus Schmallenberg, Südwestfalen in Europa und mit seinem Tochterunternehmen in Asien vor Ort.

www.transfluid.de

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