Sauerland Höhlen: Spannende Welten unter Tage vereint

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Aus „Höhlenland Südwestfalen“ wird „Sauerland Höhlen“

Was bereits seit einiger Zeit intensiv geplant wurde, geht nun in die gemeinsame Umsetzung: Am 18. Juni unterzeichneten alle beteiligten
Akteure im Rahmen des ehemals benannten Regionale-Projektes „Höhlenland Südwestfalen“ die Kooperationsvereinbarung zur Projektumsetzung. In diesem Zuge wird das Projekt nun umbenannt in „Sauerland Höhlen“. Damit machen künftig die Dechenhöhle
in Iserlohn, die Heinrichshöhle in Hemer, die Balver Höhle und die Reckenhöhle in Balve sowie die Bilsteinhöhle in Warstein mit einem einheitlichen Erscheinungsbild im Internet und auf Werbemitteln auf sich aufmerksam. Gleichzeitig sollen jedoch auch ihre
unterschiedlichen thematischen Facetten dargestellt und weiter herausgearbeitet werden. Zusätzlich kommt in allen Höhlen LED-Lichttechnik zum Einsatz, die eine authentische und moderne Präsentation ermöglicht sowie gleichzeitig den Energieverbrauch senkt.

 

Unterzeichneten gemeinsam die Kooperationsvereinbarung: (v.l.) Engelbert Prinz von Croy, Heinz Werner Weber, Dirk Glaser (kein Unterzeichner), Michael Esken, Dr. Stefan Niggemann, Thomas Weber, Anne Marie Kreckel, Ulrich Vanselow, Frauke Sinderhauf, Manfred Gödde, Rüdiger Brüggemann, Dr. Peter Paul Ahrens und Hubertus Mühling.

Unterzeichneten gemeinsam die Kooperationsvereinbarung: (v.l.) Engelbert
Prinz von Croy, Heinz Werner Weber, Dirk Glaser (kein Unterzeichner), Michael Esken, Dr.
Stefan Niggemann, Thomas Weber, Anne Marie Kreckel, Ulrich Vanselow, Frauke
Sinderhauf, Manfred Gödde, Rüdiger Brüggemann, Dr. Peter Paul Ahrens und Hubertus
Mühling.

„Mit der heutigen Unterzeichnung haben wir den Grundstein für den weiteren gemeinsamen Weg der fünf Schauhöhlen gelegt. Im Verbund wird es noch besser gelingen, die Höhlen als äußert beliebte touristische Ziele aufzuwerten. Dadurch wird auch Südwestfalen insgesamt als Anziehungspunkt profitieren“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur. „Im Zuge der Eröffnung der Besucherhöhlen im 19. Jahrhundert begann der Tourismus im Sauerland. Wir hoffen nun, ebenso wie andere touristische und kulturelle Einrichtungen wie
Burgen oder Museen auf weitere Fördermittel, um unsere Schauhöhlen zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen“, ergänzt Projektkoordinator Dr. Stefan Niggemann. Ziel des Projektes ist es, die Höhlen für touristische Gäste und die heimische Bevölkerung
über eine moderne Infrastruktur besser erlebbar zu machen und anschaulich über dieses geologische und kulturelle Archiv Südwestfalens zu informieren. Die Gesamtinvestition für das Gemeinschaftsprojekt beträgt rund 480.000 Euro. Die Kosten werden zur Hälfte von der NRW-Stiftung und von den Höhlen selbst sowie aus privaten Mitteln getragen.

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