40 Jahre Museum Holthausen – Museumsfest zum Geburtstag

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Gründungsmitglieder der ersten Stunde: Rudi Müller (links) und Werner Stöber

SAMSUNG CSCDer Internationale Museumstag war in Holthausen auch gleichzeitig ein Grund, den 40. Geburtstag des Schieferbergbau- und Heimatmuseums zu feiern.
40 Jahre aktive Kunst- und Kulturgeschichte – bei einem Museumsfest am vergangenen Wochenende wurde nach dem Festakt durch Bürgermeister Halbe, Landrat Dr. Schneider sowie Ausführungen von Dr. Alfred Bruns, Landesarchivdirektor a.D., ein buntes Programm geboten.
Ein Rückblick auf die positive Aufwärtsentwicklung wurde deutlich.
Vorführungen am Spinnrad, Themenführungen sowie eine Fotowand „40 Jahre Museum“ gaben die Möglichkeit, das Museum zu erleben.SAMSUNG CSC
Was einst in den Kellerräumen der ehemaligen Volksschule begann, ist mittlerweile zu einer beachtlichen, kulturellen Einrichtung herangewachsen.
15 Männer waren es im Jahr 1974, die die Idee zur Gründung eines Museums entwickelten – dem ersten im Schmallenberger Sauerland. Bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2007 war der frühere Bürgermeister Rötger Belke-Grobe erster Vorsitzender.
Eine ständige Weiterentwicklung mit viel Engagement und Zusammenarbeit machte es zu dem, was es heute ist: ein Museum mit vielen interessanten Themenbereichen, sowohl in der Dauerausstellung als auch in ständig wechselnden Sonderausstellungen. Die jährlichen Museumswochen wie auch die Sonderausstellungen sind Bestandteil im Museum. Zahlreiche Bücher und Dokumentationen, die begleitend erschienen sind, zeigen auch nachhaltig die Vielfältigkeit des Lebens in der Heimat.
Auf über 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche beschäftigt sich das Museum mit Tradition und Handwerk, wie sie im Sauerland gelebt wurden.
Durch den Anbau der Südwestfälischen Galerie im Jahr 2009 erlebte das Museum einen weiteren regionalen Anziehungspunkt. Schwerpunktmäßig aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind hier Werke heimischer Künstler ausgestellt.
Getragen vom Museumsverein Holthausen mit dem Vorsitzenden Ferdi Hennemann und unterstützt von der Stadt Schmallenberg mit Beiträgen von Dr. Andrea Brockmann ist das Museum lebendig und attraktiv. Mit der laufenden Wanderausstellung „Campingkult(ur). Sehnsucht nach Freiheit, Licht und Luft“ des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) wird die besondere Form des Urlaubs früher und heute etwas genauer unter die Lupe genommen. Von Juli bis September wird dann die Ausstellung „Holland in der Küche“: Mühlen, Mädchen und Meer gezeigt. Die Adventskalender-Ausstellung ab Ende November stimmt mit vielfacher Form der Adventskalender von früher und heute auf die Advents- und Weihnachtszeit ein.
Info unter www.schiefer-museum.de, Tel. 02974-6932 oder 6685.

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