Als Arzt zurück ins Sauerland

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Medizinstudent Matthias Frohwein mag München, doch nach dem Studium geht es zurück ins Land der tausend Berge

Matthias Frohwein kommt zurück ins Sauerland

Matthias Frohwein kommt zurück ins Sauerland

Die Sauerländer Landstraßen und die kleinen Dörfer kennt Matthias Frohwein bestens. Als Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Hochsauerlandkreis hat der 30-jährige Medizinstudent aus Hüsten schon viele versteckte Winkel im Land der tausend Berge entdeckt. Seit 2009 studiert Matthias Frohwein Medizin an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. „Da wollte ich unbedingt hin“, berichtet der angehende Mediziner. Nach dem Abitur im Jahr 2003 hat Frohwein die lange Wartezeit bis zum Studienbeginn mit Tätigkeiten bei den Rettungswachen in Sundern, Eslohe und Bad Fredeburg genutzt. „Medizin ist meine Leidenschaft und ich habe mich immer für diese Richtung interessiert“, so der Medizinstudent. „Schon das erste Schulpraktikum habe ich im Krankenhaus gemacht und von da an hat mich die Idee immer weiter verfolgt.“ Zusammen mit über 1.080 Studenten hat er 2009 das Studium begonnen. Die Allermeisten sind heute nicht mehr dabei. Die Anforderungen des Medizinstudiums sind hart und der Ausleseprozess ist brutal. Doch Matthias Frohwein hat mit Begeisterung und Leidenschaft an seinem Weg festgehalten. Und nun führt ihn der Weg mit dem HSK-Medizinstipendium wieder langsam zurück in seine Heimat.

Über einen Arzt am Karolinenhospital in Hüsten ist Matthias Frohwein auf das Medizinstipendium aufmerksam geworden. Schnell ging die Bewerbung raus und seit einigen Monaten ist klar, dass nach dem Studium die berufliche Qualifizierung hier im Sauerland erfolgt. Das Medizinstipendium erlaubt Frohwein jetzt eine zügige Absolvierung des Reststudiums. „Als Student kann ich das Geld aus dem Stipendium sehr gut gebrauchen und danach ist meine Weiterbildung auch gesichert. Ich kenne die Region, weiß, worauf ich mich einlasse, und sehe das alles als eine sehr positive Entwicklung für mich. Als Arzt aufs Land zu gehen ist für mich überhaupt kein Problem. Hier ist mein Freundeskreis und hier fühle ich mich rundum wohl“, so Matthias Frohwein.

Und warum bleibt man nicht im schönen München? „München ist tatsächlich eine schöne Stadt und ich habe mich ganz gezielt dafür als Studienstadt entschieden. Aber bei allen Vorzügen und Verlockungen – mich hat es wieder zurück in mein Sauerland gezogen. Meine Freunde sind stets davon ausgegangen, dass ich nach dem Studium zurückkomme“, erzählt der sympathische Sauerländer überzeugt. „Die Mitstudenten in München kennen das Sauerland eher nicht und von den Vorzügen dieser wunderschönen Region haben sie noch nie gehört. Daran müsste man etwas tun, um noch mehr Studenten für das HSK-Medizinstipendium zu begeistern“, sagt Matthias Frohwein. „Ich jedenfalls kann anderen Studenten, auch denen aus dem Sauerland, nur empfehlen, sich für das HSK-Medizinstipendium zu bewerben. Hier gibt es alles, was man sich wünscht, und die Entfernungen zu den Metropolen im Ruhrgebiet, im Rheinland, nach Münster, Bielefeld oder Kassel sind nicht so weit, wie es immer wieder erzählt wird. In München fahre ich auch oft bis zu einer Stunde, um von einem Teil der Stadt in den anderen zu kommen.“

Im Sommer absolviert Matthias Frohwein ein Praktikum in Sundern

Im Sommer absolviert Matthias Frohwein ein Praktikum in Sundern

Im Sommer kommt Matthias Frohwein in den Semesterferien zu einem weiteren Praktikum ins Sauerland. Dann lernt er die Arbeit bei einem Landarzt in Sundern kennen. Die Erwartungen und die Vorfreude darauf sind groß. Ab Ende 2017, Anfang 2018 werden wir Matthias Frohwein dann in einem Sauerländer Krankenhaus als Arzt in der Notfallmedizin oder Anästhesie wiedersehen. Dann beginnt seine praktische Ausbildung im Rahmen des HSK-Medizinstipendiums.

 

Infos über das HSK-Medizinstipendium gibt es hier: http://www.hochsauerlandkreis.de/bs/Gesundheit-Soziales/Medizinstipendium/index.php

 

 

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