Beibehaltung der Sommerzeit beschlossen

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Soll es bei der Sommerzeit bleiben? Foto: Klaus-Peter Kappest

Soll es bei der Sommerzeit bleiben?
Foto: Klaus-Peter Kappest

Eigentlich war ein Beschluss über die Beibehaltung der Sommerzeit auf dem CDU Bundesparteitag am Samstag in Berlin nicht vorgesehen. Doch auf einen Initiativantrag von Delegierten aus dem Rheinland hin stimmte die CDU mit großer Merhrheit für die dauerhafte Sommerzeit. Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete, Dr. med. Peter Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) ist, unterstützt nachdrücklich den Beschluss des Bundesparteitags der CDU, die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit abzuschaffen.  „Es gibt immer mehr Studien, die belegen, dass die Zeitumstellung nicht nur Unannehmlichkeiten verursacht, sondern ernsthafte gesundheitliche Probleme. Zudem ist eine wachsende Mehrheit der Bevölkerung dagegen. Deshalb halte ich den Vorschlag für sehr unterstützenswert“, so Liese.
Peter Liese appelliert an die Europäische Kommission einen Vorschlag vorzulegen. „Ideal wäre aus meiner Sicht, wenn die Sommerzeit ganzjährig beibehalten würde. Dadurch könnte man die Vorteile der Sommerzeit, nämlich dass es abends länger hell ist, ausnutzen, ohne die Nachteile der Zeitumstellung in Kauf nehmen zu müssen“, so der heimische Abgeordnete.

Und was meinen die Sauerländerinnen und Sauerländer dazu?

 

Kommentare

  1. Angelika Grobbel meint:

    Finde ich eine gute Idee,das die Sommerzeit beibehalten wird.

  2. Stefan meint:

    Richtigerweise hat die CDU die Abschaffung der Sommerzeit und damit die Beibehaltung der Mitteleuropäischen (Normal-) Zeit MEZ beantragt.

  3. Thomae, Esther meint:

    Auf openPetition gab es die Petition „Beibehaltung der Normalzeit – Abschaffung der Sommerzeitverordnung“

    Der Autor der Petition Hubertus Hilgers, Arzt hat hierzu eine neue Nachricht zu dieser Petition hinterlassen:

    Betreff: Die Zeichnungsfrist ist beendet

    Hallo liebe gesundheitsbewußte Normalzeitler,

    wir danken Euch ganz herzlich für die vielen Unterschriftsblätter und Anfragen, die immer noch jeden Tag bei uns eingehen.

    Inzwischen wird über das Thema der Zeitumstellung auch in der Politik rege und teilweise kontrovers diskutiert. Dieses Jahr ist diesbezüglich so viel in Bewegung wie nie zuvor.

    Derzeit gibt es auch wieder Stimmen, die die ganzjährige Sommerzeitverordnung favorisieren.
    Hier fehlt leider noch die Sensibilität und das Wissen, daß nicht nur die Zeitumstellung selbst den menschlichen Organismus aus dem Tritt bringt, sondern auch eine dauerhaft verschobene „Sommer“-Zeit, welche die Synchronizität des Menschen mit dem Rhythmus der Natur ständig empfindlich stört. Die Folge ist: Der menschliche Organismus ist konsequent aus dem Gleichgewicht gebracht mit allen daraus entstehenden negativen gesundheitlichen Konsequenzen.

    Abgesehen von dem negativen gesundheitlichen Aspekt und den daraus resultierenden negativen Folgen für die Wirtschaft hätte eine ganzjährige Beibehaltung der Sommerzeitverordnung auch einen entscheidenden Einfluß auf unsere Energiepolitik.

    So wurde mir vor kurzem zugetragen, daß sich eine solche dauerhafte Verschiebung der Zeit um eine Stunde nach vorne negativ auf die Energiebillanz im Bereich der Photovoltaik auswirkt. Gerade in den dunkleren Monaten wäre die Intensität der Sonne morgens zu schwach, um den erhöhten Energieverbrauch der Morgenstunden durch Photovoltaik-Anlagen abzufahren, die inzwischen in vielen deutschen Haushalten installiert sind. Fazit: Es muß durch den vorgezogenen Tagesbeginn stundenweise Strom vom Elektrizitätswerk zugekauft werden, da der selbst erzeugte Strom nicht ausreicht. Diese Entwicklung stünde eindeutig der von unserer Bundesregierung propagierten Energiewende entgegen, welche mit der Novellierung des EEG 2012 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) den Eigenverbrauch aus alternativen Energiequellen eigentlich fördern möchte.

    Es lohnt sich daher, auch weiterhin mit vollem Einsatz weitere Unterschriften für eine Beibehaltung der effizienten Normalzeit zu sammeln!

    Vielen herzlichen Dank für Dein / Euer Engagement.

    Mit gesundheitlichen Grüßen

    Euer / Ihr

    Hubertus Hilgers

    Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
    Charles Darwin

    Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:

    https://www.openpetition.de/…/beibehaltung-der…

  4. choisir meint:

    man sollte lieber die winterzeit beibehalten.. oder wollt ihr alle dass es im winter morgens erst um 10 uhr hell wird?

  5. Jörg Kayser meint:

    Nach meinen Recherchen sollte bei der Entscheidung, welche durchgängige Zeit Gültigkeit haben soll, aus nachstehenden Gründen mit größter Umsicht verfahren werden:
    Dem Neurobiologen und Wissenschaftsjournalisten Peter Spork zufolge („Weg mit der Sommerzeit!“ in: Bild der Wissenschaft, Ausgabe 4/2010, Seite 32 – Leben & Umwelt) zeugen Vorschläge, die „Sommerzeit ganzjährig beizubehalten“ von „erschreckender Naivität“. In dem m. E. ausgezeichneten Artikel weist er u. a. darauf hin, dass zwar die Umstellung einen vorübergehenden „Minijetlag“ hervorrufen kann, jedoch nicht die Ursache für verbreitetes siebenmonatiges Unwohlsein im Zusammenhang mit Schlafmangel ist, und zwar aus Gründen, die mit der inneren Uhr zu tun haben. Vielmehr erhält die genetisch im Gehirn verankerte innere Uhr, die sich nach dem Lauf der Sonne richtet und von ihren Signalen abhängig ist, schon jetzt während der Sommerzeitphase permanent falsche Signale zur „Nachjustierung“, wie er detailliert beschreibt. Der Körper gewöhnt sich bei vielen Menschen (sog. „Eulen“) daher im gesamten Zeitraum nicht an diese von der Politik vorgegebene Uhrzeit, die „soziale Uhr“, so Spork: „Bis diese Menschen die Uhren im Herbst endlich zurückstellen dürfen, werden sie allabendlich zu spät müde“ und müssen trotzdem frühmorgens aufstehen.
    Würde die sieben Monate währende Uhrzeiteinstellung nun auch noch das ganze Jahr über gelten, so hätte das nicht nur der Theorie nach im Winter besonders fatale Folgen: Schon nach der bisher im Winter fünf Monate lang geltenden Normalzeit sind Schul- und Arbeitsbeginn im Grunde eine Stunde zu früh (8 statt 9 Uhr). Im Winter müssten also bei ganzjähriger Sommerzeit besonders Kinder und Jugendliche noch früher, wenn ihre innere Uhr sich gleichsam noch „im Tiefschlaf befindet“, zu Schulleistungen in der Lage sein, die sie im geforderten Maß oft wohl nicht erbringen könnten (vgl. z. B. „Harte Zeiten für Eulen“, in: Berliner Zeitung online vom 27. 3. 2010). Auch Erwachsene müssten vorzeitig am Morgen beruflichen Anforderungen genügen, die viele aus demselben Grund nicht erfüllen könnten.
    Bestes praktisches Beispiel für derlei Folgen: Menschen in Russland, die seit 2011 nach ganzjähriger Sommerzeit leben müssen (was Spork 2010 naturgemäß noch nicht wissen konnte). Durch Schlafmangel bedingt traten kurz nach der Einführung des „ewigen Sommers“ verschiedene Erkrankungen wie vor allem Depressionen gehäuft auf. Sogar die Selbstmordrate stieg an, sodass die dortige Politik mittlerweile über
    eine Rückkehr zur Normalzeit nachdenkt, sie eventuell auch ganzjährig gelten lassen will. (Vgl. „Ende des ewigen Sommers“, in: faz.net>Gesellschaft vom 24. 9. 2013: Ein entsprechender Gesetzesantrag liegt der Duma offenbar bereits vor. Auch Putin persönlich scheint die derzeitige Uhrzeiteinstellung nicht zu behagen.)
    Hinfällig ist für mich schließlich auch die verbreitete Ansicht von „längerer abendlicher Helligkeit“ und damit
    verbundener Freude über 1 Stunde mehr an Freizeitgewinn: Natürlich entsteht mehr Freizeit im Hellen, wenn etwa nachmittags 17 Uhr MEZ als 18 Uhr abends nach Sommerzeit MESZ implizit deklariert wird. So könnte der Beginn des Abends bei zweistündiger Uhrenvorstellung, d. h. auf manipulativem Wege auch schon bei 16 Uhr MEZ angesetzt werden! Das gab es tatsächlich im Jahr 1947 als sog. „Hochsommerzeit“ – damals in der Nachkriegszeit vielleicht tatsächlich noch aus Energiespargründen nicht ganz abwegig! Aber auch heute noch wird in Meinungsumfragen – freilich sehr vereinzelt – ein entsprechender Wunsch geäußert! Was hinter der vermeintlichen „längeren Helligkeit am Abend“ steht, ist wohl besonders unter Berufstätigen Freudeäußerung über den automatisch durch die MESZ eintretenden früheren Feierabend gegenüber der „Winterzeit“. Ich meine, dass bei heutzutage häufig schon vorhandenen Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung ein früheres Ende des Arbeitstages sich vielfach auch finden lassen könnte, ohne dass wir alle mit einer solchen Falschstellung der Uhrzeit (sie ist ja im Grunde gleichbedeutend mit der osteuropäischen Normalzeit OEZ wie Finnland oder Griechenland sie haben) auch noch das ganze Jahr über leben müssten und als „Eulen“ Folgen wie ständige Mattigkeit, Schlappheit und Unkonzentriertheit (Spork) ertragen müssten!

  6. Frank Weber meint:

    Liebe Mitbürger,
    da ich zu den Leuten gehöre die einer normalen Arbeit nachgehen um zu überleben und in der Woche 40 Stunden im Geschäft verbringe wäre ich sehr angetan wenn ich um 16:00 Uhr meinen Arbeitsplatz im Winter nicht bei absoluter Dunkelheit verlassen muss und zu Hause bei unseren Tieren (Pferde, Schafe und Hunde) noch etwas Zeit für einen kurzen Bewegungsausritt mit den Pferden habe der nicht bei der gefährlichen Dunkelheit stattfinden muss habe.
    Es ist einfach sicherer bei Helligkeit mit Tieren unterwegs zu sein als bei Dunkelheit, als Autofahrer bzw. als Führer eines Kraftfahrzeuges verstehen Sie ja was ich meine, Fußgänger werden auch erst unmittelbar vor dem Fahrzeug erkannt im abgeblendeten Scheinwerferlicht.
    Morgens ist es um 6:00 im Winter nun mal dunkel, da spielt die Stunde hin oder her keine Rolle aber Abends könnte man es durch Festsetzung der Sommerzeit erträglicher gestalten.
    Noch eine kleine Anmerkung zur Energie und den Lebewesen:
    Solange die Photovoltaik-Anlagen keine Energiespeicher vorhalten mag das vielleicht ein kleiner Nachteil sein aber es ist bereits allerhöchste Zeit den Strom endlich zu speichern und sinnvoll ins Netz einzuspeisen, die momentane Situation ist einfach lächerlich, bei Sonnenschein Überschuss und bei Dunkelheit Stromausfall.
    Die Lebewesen, also Mensch und Tier, werden nur durch die Zeitumstellung negativ beeinflusst und nicht ob die Uhr eine Stunde früher oder später anzeigt.
    Grundlegend ist noch kein Mensch mit einer inneren Uhr auf die Welt gekommen, es sind nur die Gesellschaftlichen Zwänge die beim verstellen der Zeit alles aus dem bis dahin gewohnten Rhythmus bringen, plötzlich werden die Tiere eine Stunde früher oder später gefüttert und schon sind auch die Tiere von diesem Schwachsinn betroffen.
    Und eine innere Uhr kann es nicht geben da wir sonst ja keine Schichtarbeiter hätten, sie würden ja sonst einschlafen oder morgens immer verschlafen 😉

    Meine Lösung:
    Sommerzeit belassen, Finger weg von der Uhr also keine Zeitumstellung und ordentliche Stromspeicher her.
    Ach ja, den Glauben dass die innere Uhr etwas mit der 24-Stundeneinteilung auf diesem Planeten zu tun hat sollte man tunlichst ablegen, Probleme entstehen einzig und allein durch das Resultat der Zeitumstellung wie sie momentan 2 mal im Jahr durchgeführt wird!

    Das ist doch nun wirklich nicht schwer zu begreifen, oder was mein Ihr ?!?

    Viele Grüße
    Euer Frank

  7. Jörg Kayser meint:

    Lieber Frank,
    zu der Frage der inneren Uhr ist zu sagen, dass es längst wissenschaftlich verbürgt ist, dass jeder Mensch mit einer inneren Uhr, die sich nach dem Lauf der Sonne richtet, zur Welt kommt. Sie ist im Zwischenhirn als etwa reiskorngroßer Zellhaufen lokalisierbar. Es handelt sich also keineswegs um eine Frage des Glaubens, den es abzulegen gäbe. Und das Problem entsteht weniger, wie wiederum noch oft geglaubt wird, durch das Resultat der Zeitumstellung als durch das 7 Monate lang andauernde falsche Signal für die innere Uhr. Genau das, was die Schlafforschung an negativen Auswirkungen der Nichtübereinstimmung von „Sommerzeit“ als äußerem Zeitgeber und innerer Uhr schon vor ca. 7 Jahren durch das Experiment belegen konnte, trat in Russland ganz extrem von Ende März 2011 bis Ende Oktober dieses Jahres zutage, als dort durchgängig „Sommerzeit“ herrschte. Inzwischen gilt dort nach im Oktober erfolgter Rückstellung der Uhr um eine Stunde fortan, wie im Juli dieses Jahres von der Duma beschlossen, gesetzlich ganzjährig die Normalzeit: eine richtige Entscheidung als Konsequenz, die man aus dem dreijährigen Desaster mit einem deutlichen Anstieg von Depressionen aufgrund von Schlafmangel bis hin zu Selbstmorden gezogen hat.
    Die Normalzeit entspricht ja unserer MEZ (oft zur sog. „Winterzeit“ herabgestuft, weil sie wohl vor allem nach früherer, aber auch heute noch vorfindbarer Ansicht vieler Politiker einmal den gleichen Rang wie das Kunstgebilde „Sommerzeit“ haben sollte). Eine ununterbrochen währende „Sommerzeit“ war wohl von den meisten Menschen in Russland zu schwer zu ertragen – für mich, der vor allem in punkto Schlaf selbst massive Schwierigkeiten schon mit der falschen Uhrzeiteinstellung im Sommerhalbjahr seit deren Einführung 1980 hat, mehr als nachvollziehbar, vor allem seit ich das neue Buch mit dem Titel „Wake up! – Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft“ des Neurologen und Wissenschaftsjournalisten Peter Spork (erschienen Ende September dieses Jahres) gelesen habe. Und „Sommerzeit“ auch noch im Winter, das wäre absolut verheerend, wie das russische Beispiel gezeigt hat. Denn – und da muss ich Dir entschieden widersprechen – es spielt sehr wohl eine Rolle, ob man im Winter eine Stunde eher oder später aufsteht: Zu lange morgens im Dunkeln aktiv zu sein, wenn die innere Uhr gleichsam noch auf Schlaf gestellt ist, ist ein für den Körper nicht so einfach zu verkraftender Widerspruch. Und das trifft nach allen schlafbiologischen Erkenntnissen vor allem junge Menschen.
    Da Du das Thema Schichtarbeit angesprochen hast, möchte ich Dir einmal dieses Buch
    ans Herz legen. Der Autor befasst sich nämlich ganz ausführlich in besonderer Weise mit Menschen, die sich gezwungen sehen, ein solch hartes und schwieriges Arbeitsverhältnis einzugehen, und führt gerade für diese Berufstätigen eine ganze Reihe von (wie ich finde, realistischen) Verbesserungsvorschlägen dafür auf. In diesem Zusammenhang noch ein Wort zu Deiner Aussage, es könne keine innere Uhr geben; es gäbe sonst gar keine Schichtarbeiter, weil die sonst einschlafen bzw. verschlafen würden. Natürlich haben sie wie wir alle eine innere Uhr und die lässt sich sicherlich nicht „gern“ aus ihrem Rhythmus bringen. Aber auf der anderen Seite ist dieses kleine Organ wohl auch bis zu einem gewissen Grad flexibel und gewiss „rächt“ es sich nicht sofort unerbittlich dadurch, dass man als Schichtarbeiter regelmäßig einschläft oder morgens verschläft. Und auch dürfte kaum sofort eine ernste Erkrankung entstehen, wenn man einige Zeit Schichtarbeit leistet. Spork warnt aber vor langfristigen gesundheitlichen Gefahren, die durch Schichtarbeit, wie sie zur Zeit noch von den meisten Firmen gestaltet wird, hervorgerufen werden können. Dennoch sieht er andererseits keineswegs die absolute Notwendigkeit einer grundsätzlichen Abschaffung dieser Art von Arbeit. Eine perfekte Lösung hat er zwar wohl auch nicht parat, aber ich finde seine Ansätze, wie man des Problems auf die Dauer Herr werden könnte, recht interessant.
    Finger weg? Ja, durchaus auch von der Zeitumstellung selbst, denn zweifellos verursacht die hauruckartige zweimalige Uhrzeitumstellung im Jahr immerhin jetlagartige Probleme, die allerdings eher vorübergehender Natur sind. Entscheidend ist jedoch vielmehr, welche Zeit das ganze Jahr über nach einer Abschaffung der Umstellung gelten sollte. Und das darf auf gar keinen Fall eine Uhrzeit auf der Grundlage der siebenmonatigen „Sommerzeit“ sein, weil langfristig, selbst wenn man nicht Schichtarbeiter ist, durch Erzwingung eines gegen die innere Uhr gerichteten Rhythmus‘ auf Dauer ernste Erkrankungen zu befürchten sind. Russland (mit dessen Politik ich mich im übrigen alles andere als anfreunden kann) hat in diesem Punkt gelernt und es uns vorgemacht. Bei Einführung ganzjähriger „Sommerzeit“ würden wir also exakt den Fehler machen, den man dort soeben korrigiert hat. Also: nichts wie zurück zur unserer mitteleuropäischen Normalzeit MEZ!

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