Reboard-Kindersitze – für wen sie sinnvoll sind

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Sogenannte Reboard-Kindersitze sind inzwischen sehr weit verbreitet, denn angeblich sollen sie weitaus mehr Sicherheit für die Kleinen bieten als herkömmliche Kindersitze. Als Reboard-Sitz bezeichnet man die Kindersitze, auf denen die Kinder mit dem Rücken in Fahrrichtung sitzen beziehungsweise liegen. Vor allem für den Transport von Säuglingen werden sie oft benutzt und sind sogar gesetzlich vorgeschrieben. Seit Anfang letzten Jahres gilt innerhalb der EU: Kinder bis 15 Monaten müssen in rückwärts montierten Autositzen fahren. Ginge es nach dem einen oder anderen Sicherheitsexperten, würde die Regel sogar bis zu einem höheren Alter gelten.

Wirkungsweise des Sitzes

Denn auch für Kinder, die älter als 15 Monate sind, ist der Reboard-Kindersitz im Zweifelsfall die sicherere Lösung. Zumindest im Falle eines Frontalaufpralls – die verbreitetsten Unfälle überhaupt – schützt der rückwärts gerichtete Kindersitz besser. Der Grund dafür ist einleuchtend: Bei einem Frontalaufprall wird das Kind mit dem Rücken in die Sitzschale gedrückt. Bei einem nach vorne gerichtetem Sitz muss diese Kraft hingegen vom Sitzgurt aufgefangen werden, zudem ist der Kopf meist nicht oder nur schlecht fixiert, was häufig zu Verletzungen führt. Doch Experten warnen: Auch Reboard-Kindersitze haben ihre Nachteile. Los geht es damit nämlich schon bei der Montage.

Die Montage vieler Modelle gestaltet sich oft schwieriger als gedacht und bietet somit auch ein viel höheres Fehlerrisiko, berichtet die Welt. In die Entscheidung, ob zu einem Reboard-Kindersitz gegriffen wird, sollten unbedingt auch persönliche Faktoren mit einspielen. So wird vielen Kindern zum Beispiel übel, wenn sie entgegen der Fahrtrichtung sitzen. Auch kann es vorkommen, dass die Kinder zwar dem Gewicht eines bestimmten Kindersitzes entsprechen, aber dennoch zu groß sind . In erster Linie bei den Älteren muss deshalb überprüft werden, ob die Beine genug Platz haben, denn das kann nicht nur unbequem, sondern bei einem Unfall auch gefährlich werden.

Aber auch wer einen Kleinwagen fährt, sollte genauestens überprüfen, ob der gewünschte Reboarder auch genug Platz für das Kind lässt. Sollten diese Kriterien jedoch alle erfüllt sein, ist der Reboard-Kindersitz die sicherste Wahl. Und auch das Argument der höheren Anschaffungskosten relativiert sich angesichts von Angeboten wie diesem. Maxi-Cosi ist ein renommierter Hersteller und landet bei Tests mit seinen Produkten häufig unter den ersten Plätzen. Die aktuellen Rabatte auf Baby-Walz.de sorgen dafür, dass diese Kindersitze und Babyschalen sogar mit dem ein oder anderen vorwärts gerichteten Kindersitz mithalten können.

Für Babys und Kleinkinder gibt es derzeit wohl keine bessere Lösung als den Reboard-Kindersitz, auch wenn dieser nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist.

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