Online-Spiele liegen im Trend

Print Friendly

Dass sich immer mehr Menschen von Computer- und Videospielen packen lassen, ist keine Neuigkeit. Konsole an, Controller in die Hand, und sofort ist man in eine neue Welt abgetaucht. Interessant ist jedoch, dass Browser-Spiele immer beliebter werden, jene Spiele also, für die man lediglich einen Internetzugang benötigt und dann sofort losspielen kann.

Gewaltiges Potential der Online-Spiele

Laut einer Prognose der Unternehmensberatung PwC hinsichtlich der Umsatzanteile im Markt für Videospiele wird den Online-Spielen das größte Wachstumspotenzial prophezeit. Ihr Markt wird bis zum Jahr 2016 um voraussichtlich 13 Prozent wachsen – Konsolenspielen oder PC-Spielen wird eine Abnahme der Marktanteile prognostiziert, Spiele für mobile Endgeräte wachsen nur leicht.

Statistik: Umsatzanteile im Markt für Videospiele in Deutschland im Jahr 2011 und Prognose für 2016 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Vorteile liegen auf der Hand

Online- beziehungsweise Browser-Spiele fügen sich in die vorhandene technische Infrastruktur ein. Jeder, der einen PC und einen Internetzugang besitzt, kann ohne weitere Hindernisse anfangen online zu spielen. Bei den Konsolen- oder PC-Spielen hingegen muss man zunächst das Gerät selbst anschaffen oder eine neue technische Infrastruktur installieren. Bei Online-Spielen und auch bei Spielen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones ist dem nicht so. Ein weiterer Grund ist die Vielfalt von Online-Spielmöglichkeiten. Fernsehsender wie Sat.1 haben Seiten für Browser-Spiele ins Leben gerufen, auf denen man eine große Auswahl zwischen verschiedenen Genres hat, von Strategie über Action bis hin zu Rollenspielen.

Gamer werden immer älter

Ein interessanter Aspekt ist auch die Altersstruktur der Gamer: 20 Prozent sind 50 Jahre und älter. Sicherlich ist ein Grund hierfür die vorhandene Zeit, die Menschen im Ruhestand haben. So hat sich auch der Ausdruck „Silver Gamer“ etabliert, frei übersetzt „ergrauter Spieler“. Besonders beliebt bei diesen sind klassische Spiele wie Skat, Poker oder Schach, also Lern- oder Logikspiele. Dies erfordern weniger schnelle Reaktionen als vielmehr eine überlegte Vorgehensweise und das Zurechtlegen einer Strategie. Somit können sie stressfrei gespielt werden und dadurch die grauen Zellen auf Trab halten.

Das Internet wird immer vielfältiger und das Ablenkungspotential immer größer. Mit Online-Spielen ist ein neuer Bereich dazugekommen – ein Bereich, dem große Entwicklungschancen eingeräumt werden und dem sicher auch viele ältere Spielbegeisterte zugetan sind.

Kommentare

  1. Elvira meint:

    Ein sehr interessanter Artikel. Dankeschön. Ich bin selbst ein „Silver Gamer“ und freue mich zu sehen, daß ich nicht alleine bin mit dieser Entwicklung,#

    Elvira

Deine Meinung ist uns wichtig

*