Spontane Wanderung zum Wilzenbergturm

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Wanderbericht von Andreas Krämer

Ich habe mich am Sonntag (17.November 2013) zu einer spontanen Wanderung zum Wilzenbergturm oberhalb von Grafschaft entschlossen und startete kurz vor halb zwei Nachmittags. Im Gepäck dabei hatte ich meine Digitalkamera, da ich unterwegs gerne fotografiere und dabei vor allem auch gerne Flugzeuge. Das Wetter war wirklich sehr frisch und es waren nur wenige Leute um diese Uhrzeit unterwegs. Mein Weg führte mich von meiner Wohnung, entlang des Parks und dann hinauf den langen Weg zum Arberg. Der Waldweg war angenehm und es wirkte sehr herbstlich. Dort legte ich eine erste kleine Pause ein und fotografierte den Wilzenberg mit dem aus der Ferne gut sichtbaren gigantischen Kreuz und setzte die Wanderung fort. Am Hinweisschild “Wilzenberg” angekommen waren es dann nur noch wenige Minuten die ich brauchen würde bis ich beim Wilzenbergturm wäre, atmete einmal kräftig durch und setzte meine Beine wieder in Bewegung.

Die lange Straße hinauf und schon war ich am Parkplatz angekommen, wo ich nur kurz stoppte und schließlich in den geteerten Weg zum Wilzenberg einschwenkte. Wenige Minuten später stand ich vor einer Wegkreuzung und damit vor einer Entscheidung. Gehe ich nun den Teerweg bequem weiter oder nehme ich den Querfeldein-Weg hinauf zum Berg? Ich entschied mich für den doch sehr steilen Anstieg, weil ich dadurch 500 Meter an Fußweg einsparen würde und war echt froh oben angekommen zu sein. Unterwegs legte ich noch eine Minipause an einen Teich ein. Ich schaute hinunter und war echt beeindruckt wie steil der Weg nun wirklich war und rund zehn Minuten später war ich bei der Kirche. So pragmatisch wie ich aber nun mal bin, wählte ich einen mit Gestrüpp und dicken Laub bedeckten Weg zum Aussichtsturm.

Nach der Überwindung eines Hügels stand ich dann endlich vor meinem Ziel. Der Wilzenbergturm wirkte im fahlen nebeligen Herbstlicht wie ein Wachturm aus dem Mittelalter. Vor zwei Jahren war ich zuletzt hier und seit dieser Zeit hatte sich kaum etwas verändert. Ich nahm ein Frontalfoto von dem Turm auf und wagte mich dann die Treppen hinauf, nachdem eine Familie unten angekommen war die ich freundlich grüßte. Mit jeder Stufe mehr erhöhte sich mein Puls und verspürte eine gewisse Angst, die allerdings verflog als ich auf der untersten Aussichtsplattform angekommen war. Von hier oben bot sich eine phantastische Weit- und Rundumsicht auf das Schmallenberger Sauerland. Bis nach Elspe zum Wallburgturm oder Hohe Bracht reichte der Blick leider nicht und auf Grund des Nebels war die Sichtweite an diesem Sonntag begrenzt.

Auf die oberste Aussichtsebene wollte ich auch noch aber leider siegte meine leichte Höhenangst und entschied mich für den Abstieg. Noch ein letztes Mal fotografierte ich den aus Stahl gefertigten Turm und begab mich auf den Heimweg. Nach knapp 80 Minuten war ich wieder daheim und entspannte mich nach dieser zwar anstrengenden aber dennoch schönen Wanderung. Wer einmal den Weitblick auf das Schmallenberger Sauerland erleben möchte, dem empfehle ich eine Fahrt, Wanderung oder Spaziergang zum Wilzenbergturm an einen sonnigen Nachmittag.

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Blick auf Schmallenberg

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Teerweg Wilzenberg

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Waldweg Wilzenberg

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Weiter Blick vom Wilzenberg

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Weiter Blick vom Wilzenberg

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Weiter Blick vom Wilzenberg

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Frontansicht Wilzenbergturm

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Steintreppe Wilzenbergturm

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Infoplakate

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Wilzenbergturm

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Totale Wilzenberturm

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Laubweg zum Wilzenbergturm

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Kapelle Wilzenberg

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Abstieg

Abstieg

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