Wandertouren im Sauerland – Der Bestwiger Panoramaweg

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Wen es noch nicht nach Bestwig gezogen hat, für den bietet sich eine mehrtägige Wandertour durch das geschäftige Zentrum im Ruhr-Valme-Elpetal an. Der Bestwiger Panoramaweg lädt dabei zu einer erlebnisreichen Wandertour durch die schöne Mittelgebirgslandschaft ein.

woll-magazin_siepmanH-pixelio.deDer Bestwiger Panoramaweg hat eine Länge von 53 km und zieht sich durch ganz Bestwig. Wie der Name bereits vermuten lässt, bietet dieser Wanderweg spektakuläre Panorama-Landschaften. Er verläuft meist im Höhenbereich, bietet aber auch Wege durch kleine Dörfer, vorbei an einigen Sauerländer Wandergasthöfen, die beim Krafttanken für den weiteren Wandertourverlauf helfen.
Der Bestwiger Panoramaweg eignet sich auch für eine Wandererlebnis im Winter und führt vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Klippenweg über den Andreasberg, dem Wasserfall „Plästerlegge“, dem Stüppelturm, dem Freizeitpark Fort Fun, dem Schnadestein, sowie an den Venetianerstollen und weiteren Sehenswürdigkeiten.

Die Tour ist für eine Dauer von mehreren Tagen vorgesehen und reiht sich unter die mittelschweren Touren ein. Die Ausrüstung sollte aus Wanderschuhen, -jacke und -hose bestehen. Dabei ist bei einer Wanderung im Herbst oder Winter vor allem das richtige Schuhwerk entscheidend. Eine Auswahl an geeigneten Winterschuhen für diese Tour findet man auf http://www.campz.de/outdoorbekleidung/outdoor-schuhe/winterschuhe.html

Wegbeschreibung für die Bestwiger Panorama-Tour
Die Tour wird am besten am Bestwiger Rathaus begonnen. Von dort aus beginnt der Aufstieg zum Westfeld. Der weitere Weg bietet einen Blick auf den Stausee und führt weiter über den Alten Heerweg und den Oehrenstein über das Hexenplätzchen zur Freizeitanlage Andreasberg. Hier kann man sich eine Rast gönnen und schließlich weiter über die Klippen und den Stüppel, mit einem schönen Ausblick zur Hunau, zum Freizeitpark Fort Fun wandern. Von dort aus führt der Wanderweg weiter zum Dorf Wasserfall.
Ebenso schön anzusehen sind die Reitmecke, sowie das DAV-Haus und die Marienkapelle im Heinrichsdorf. Heinrichsdorf ist eine Bergarbeitersiedlung, und im Jahre 2001 wurde die dortige Dorfschule vom Deutschen Alpenverein zu einem Wanderheim umfunktioniert.

woll-magazin_Harry Hautumm-pixelio.deIm Anschluss geht es weiter nach Untervalme, durch den Faulenberg, das Brabecketal, das Twillmecketal und zum Bastenberg oberhalb von Ramsbeck. Das Besucherbergwerk lädt dort zu einem kurzen Abstecher ein. Weiter geht es vorbei an den Venetianerstollen, einer weiteren Bergbausiedlung, Raviele und Ostfeld und schließlich nach Berlar. Das Fachwerkdorf Berlar verfügt über eine Kapelle, eine bekannte Islandpferd-Reitschule und ein altes Backhaus. Der weitere Weg führt in das Weihnachtsbaumdorf Heringhausen, dessen Anblick besonders im Winter genossen werden sollte.

Schließlich geht es weiter über Knippe, Winkelmanns Kreuz, die Alte Deponie zum Ostenberg und vorbei an der Ostenberghöhle, Veledahöhle und der Knükelhütte. Über den Bestwiger Kreuzweg geht es weiter nach Föckinghausen und den Sengenbergskopf. Dieser Weg bietet wunderschöne Ausblicke auf das Ruhrtal und das Valmetal. Der Weg führt weiter über die Alfertkreuzung, das Schlehborntal, die Mariengrotte, die Fischtreppe, den Bigger Weg bis hin zur Steinruine Ostwig. Vom Ostwiger Bergkloster aus geht es zurück zum Bestwiger Rathaus.

Bestwig bietet mit seinem Panoramaweg einen tollen Überblick über die schöne Landschaft des Sauerlandes den sich Wanderlustige nicht entgehen lassen sollten.

 

Bildrechte:
Bild Sauerland Wanderweg im Winter: SiepmanH  / pixelio.de
Bild Mariengrotte: Harry Hautum / pixelio.de

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