Von Höcksken auf Stöcksken

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Ausstellung im Kunsthaus Alte Mühle – vom 04. 11. – 01. 12. 2013

Qiwei Zhang

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Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Arbeitsweise und den Zusammenhang der verschiedenen Serien.
In China gibt es ein Spiel namens „Jie Long“. In diesem Spiel geht es um aus zwei Substantiven zusammengesetzte Wörter. Dabei ist die Aufgabe das zweite Substantiv mit einem anderen zu verknüpfen. Beispielsweise wird das Wort „Hausarzt“ zu dem Wort „Arztpraxis“ woraus „Praxisgebühr“ wird und so weiter. So entstehen Wortketten, die zu neuen Wörtern führen. Teilweise ist der gemeinsame Stamm dieser Wörter nicht mehr zu sehen, obwohl sie einen gemeinsamen Ausgangspunkt und sich gegenseitig zur Bedingung hatten. „Ähnlich gehe ich in meiner Arbeit vor. In meinen Bildern transplantiere ich häufig einzelne Elemente in andere Bilder oder Medien. Dabei steht die Malerei meistens für sich, manchmal ist sie ein Teil eines Gesamtkontextes, indem ich auch Videos, Objekte und Installationen benutze“, Qiwei Zhang im Ausstellungsprospekt.

„Durch das Pendeln zwischen den unterschiedlichen Herangehensweisen entstehen verschiedene Serien. Durch diese Bewegung werde ich immer wieder inspiriert. Dabei konzentriere ich mich sowohl auf das einzelne Werk wie auch auf den Gesamtkontext und den Ausgangspunkt meiner Arbeit. Wenn ich innerhalb meiner Arbeit von „Höcksken auf Stöcksken“ komme, überlasse ich dem Betrachter, die Verknüpfung und Bewertung der einzelnen Bestandteile meines Schaffens“.

Qiwei Zhang – Oktober 2013

Die Ausstellung ist geöffnet:
mittwochs bis sonntags 15.00 – 18.00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Infos unter www.kunsthaus-alte-muehle.de

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