Feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Alexander Schmallenberg

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HB_Kircheneinweihung_06Mit der Begrüßung des Erzbischofs Hans-Josef Becker und allen Gästen am Schützenplatz und anschließender Prozession zur Kirche begann die feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. HB_Kircheneinweihung_20Alexander.

Nach 15 Monaten und zwölf Tagen Bauzeit erstrahlt die Kirche nun in neuem Licht.

Neben vielen Schmallenbergern waren auch Besucher aus dem Pastoralverbund, Vertreter aus Kirche und Politik sowie die zuständigen Architektinnen gekommen, um an der Feier und  Altarkonsekration teilzunehmen.

HB_Kircheneinweihung_37In seiner Predigt bemerkte der Erzbischof, dass mit diesem Tag ein neues Kapitel der Stadt Schmallenberg aufgeschlagen wird. Müssen doch in der heutigen Zeit einige Kirchen abgerissen werden, so seien die bestehenden auch eine Chance. „Kirchenräume bleiben ein Geschenk, wo man sich versammelt als lebendige Gemeinde“.

Und auch Martin Dornseifer vom Kirchenvorstand sprach von den tiefen Eindrücken während der umfangreichen Bauphase, aber auch bei der Wiedereröffnung. „Was lange währt, wird endlich gut“, resümierte Dornseifer. Fünf Jahre Planungen und Durchführung, da sprach man gerne von einem „Tag der Freude“.

HB_Kircheneinweihung_34Die Kirche erstrahlt in einem helleren, warmen Licht. Die größte Veränderung ist sicher die Neugestaltung des Altarraums. Dieser Bereich, das Zentrum der Kirche, wurde weiter nach vorne verlegt, etwas abgesenkt und von drei Seiten mit Sitzbänken umgeben. Das Schmuckstück der Pfarrkirche, der Mosaikboden, musste an einigen Stellen ergänzt oder freigelegt werden. Ein neuer Anstrich, das Stimmen der Orgel, die Erneuerung des Kreuzwegs, des Taufsteins und der Marienfigur sind nur einige der Arbeiten, die während der Bauphase anstanden.

HB_Kircheneinweihung_46Der Dank galt allen Beteiligten, die durch ihren Einsatz an der Renovierung beigetragen haben. HB_Kircheneinweihung_84Besonders erwähnt wurde Pastor Werner Beule, der viele eigene Ideen einbrachte und außerordentliches Engagement zeigte. „Er hat im gesamten Prozess zu jedem Zeitpunkt die Gemeinde mitgenommen“, bemerkte Landrat Dr. Karl Schneider. „Der Moment ist greifbar und die kommenden Aufgaben werden wir bewältigen“, fügte er hinzu.

Bei den Renovierungsmaßnahmen sind Gesamtkosten von etwa 1,6 Millionen Euro entstanden. 756.000 Euro wurden vom Erzbistum übernommen, der Eigenanteil beläuft sich auf 850.000 Euro. Davon fehlen zum heutigen Zeitpunkt noch 125.000 Euro. Das macht deutlich, dass man hier auch weiterhin auf Spenden angewiesen ist.

Im Anschluss an die fast dreistündige Eucharistiefeier waren alle zum Pfarrfest an der Kirche eingeladen.

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