Literarischer Nachsommer in historischer Mühle

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Am Donnerstag, den 29. August, 19.30 Uhr, lädt die Christine-Koch-Gesellschaft zum diesjährigen „Literarischen Nachsommer“, dem mehrere Generationen überreifenden Autorendialog von Schriftstellerinnen aus der Mitte Westfalens mit Nachwuchsautorinnen des Forums Junge Poesie, nach Belecke an der Möhne ein. Stätte dieser gemeinsamen Lesung ist die Stadtbücherei in Stüttings Mühle, der historischen Wassermühle im Möhnetal.

Seit Goethe in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ die Mühle als Ort besinnlicher Beschaulichkeit in den Literaturkanon einführte, zeigten sich immer wieder Dichter und Schriftsteller von der Poesie des Mühlrades am rauschenden Wasser im kühlen Grunde fasziniert. Was böte sich da für den Literaturdialog von jung und alt mehr an, als die gemeinsame Lesung in einer historischen Mühle, die zudem noch mit einer modernen öffentlichen Bücherei vernetzt  ist, wie Stüttings Mühle in Belecke?

In spätsommerlicher Abendatmosphäre erwartet die Besucher ein so weitgefächertes Literaturprogramm, wie es die ganz unterschiedliche Erfahrungswelt vom Teenager bis zum Seniorinnenalter nur zu vermitteln vermag. Aus Belecke selbst und dem Möhnetal lesen die ortsansässige Buchautorin Betty Römer-Götzelmann und Christa Maria Marpert aus Körbecke. Alles in allem verspricht der Abend mit zehn Schriftstellerinnen und Jungautorinnen, darunter als Debütantin die 16jährige Amelie Bitter aus Arnsberg, viel Abwechslung.

Wie in den fünf Jahren zuvor, seit 2008 der „Literarische Nachsommer“ als mehrere Generationen übergreifende gemeinsame Lesung zwischen der Soester Börde und dem Sauerland begonnen wurde, ist der Eintritt frei.

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