Was man schon immer über’s Bierbrauen wissen wollte.

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Schon in der Antike wusste man um die Geheimnisse der Zubereitung von Bier. Und auch unsere Vorfahren, die Germanen kannten alkoholische Getränke, vor allem Met und Bier. Erstes entstand aus vergorenem Hönig, zweites aus vergorenem Brot. Zur Zeit Karls des Großen war das Brauen von Bier bereits weit verbreitet. Bald erkannte man auch in den Klöstern das wirtschaftliche Potential des Bieres.

Kräftig eingebrautes Bier erwies sich als gutes Nahrungsmittel in den Fastenzeiten, erlaubt nach dem kirchlichen Grundsatz „Flüssiges bricht das Fasten nicht“. Das Bier auch gesundheitsfördernde Wirkung haben kann, erkannte unter anderem die Äbtissin Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert: „Cerevisiam bibat!“ – „Er sollte Bier trinken!“

Mit dem am 23. April 1516 erlassenen Reinheitsgebot des bayerisches Herzog Wilhelm IV auf dem Landesständetag zu Ingolstadt wurden die Zutaten für das Brauen eindeutig geregelt: Gerte, Hopfen, Wasser und Hefe waren die Zutaten für das Bier. Ab 1906 galt es im gesamten Reichsgebiet und gilt in leicht abgewandelter Form noch heute, als das älteste noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt.

 

Das alles und noch viel mehr steht nicht nur in einer Broschüre der Deutschen Bierakademie, auch der frisch ernannte Biersomelier Biersomelier Albert SiebrichhausenAlbert Siebrichhausen aus Wenholthausen gab diese interessanten Facetten der Bierbraukunst unterhaltsam bei einem Bierseminar im Seemer’s Gasthof zur Post zum Besten. Nach Abschluss des kulinarischen Bierseminars, bei dem unterschiedliche Biere aus aller Welt auf die jeweiligen Gerichte geschmacklich abgestimmt sind, erhält jeder Teilnehmer nach einer kleinen Prüfung ein Diplom über die „Grundlagen der Braukunst“ und darf fortan den Titel „Bierprüfer“ tragen, was für einen Sauerländer immer eine liebenswerte Bestätigung und gleichzeitig Herausforderung ist. Biersomelier Albert Siebrichhausen bietet dieses Seminare für Gruppen bis zu 15 Personen an. Wer einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Biere bekommen möchte, der besucht seinen Bierabholmarkt „Weltbiere“ in Schmallenberg. Infos gibt es auch auf Facebook.

Alles gute aufeinander abgestimmt: Menue und Bier.

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Ein Bier mit dem Namen "Störtebeker" und Zander. Köstlich.

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Extremes Starkbier aus Österreich.

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