Miteinander die Zukunft der Kultur gestalten

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Dieses Motto gibt sich das vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport geförderte Modellprojekt zur Kulturentwicklungsplanung im ländlichen Raum der Städte Bad Berleburg und Schmallenberg.

Und dieses Miteinander war auch Inhalt der Auftaktveranstaltung auf der Grenze zwischen den beiden Kommunen bei der Skulptur „Kein leichtes Spiel“ von Ansgar Nierhoff, zu dem die beiden Bürgermeister über 100 Kulturinteressierte und Kulturschaffende begrüßen konnten.

Dr. Jens Pyper vom fördernden Ministerium brachte es in seinem Grußwort sehr deutlich auf den Punkt: „Dieses Projekt ist ein Modell für die direkte und intensive Beteiligung der Aktiven in der lebendigen, vorwiegend ehrenamtlichen Kulturszene. Es soll Neues, Unbekanntes herausfinden und nicht einige kurzlebige Events produzieren. Auf diesem Weg wird einiges ausprobiert werden, und wer etwas Neues probieren möchte, muss sich auch Fehler erlauben.“

Auftaktveranstaltung KEP - Foto Rikarde RiedeselDie Bürgermeister von Schmallenberg, Bernhard Halbe und Bad Berleburg, Bernd Fuhrmann stellten in ihrem Beitrag die gemeinsame Arbeit an einem neuen Projekt dar, das die Kulturakteure in den Mittelpunkt stellt und mit ihrem Wissen und ihrer Mitarbeit Formen und Wege für eine erfolgreiche Zukunft der Kultur im ländlichen Raum schafft.

Symbolisch übergaben sie daher den Projektleitern Nadine Rousseau für Schmallenberg und Christoph Haupt für Bad Berleburg zwei Schiefertafeln, auf denen die Gedanken aller Beteiligten aufgenommen werden sollen, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Rousseau und Haupt machten in ihrem Beitrag deutlich, dass sie sich als Katalysatoren verstehen, die mit ihren Fragen und Anregungen den Kulturverantwortlichen helfen möchten, die Anforderungen der Zukunft durch den demografischen Wandel oder verändertes Freizeitverhalten meistern zu können.

Bei schönstem Sommerwetter nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich mit den Verantwortlichen des Projekts in intensiven Gesprächen zu informieren, auseinander zu setzen, aber auch, Wünsche zu formulieren. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Schmallenberger Bläserformation „Cornetto forte“. Die Bewirtung erfolgte durch den Verein „Rumilingene – 1200 Jahre Raumland“ aus Bad Berleburg. Auch hier eine reife Leistung interkommunalen Handelns.

Fotos: Rikarde Riedesel

 

 

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