Dritter Stern für Energiepark Eslohe – Regionale-Projekt bekommt grünes Licht

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Grünes Licht haben jetzt fünf weitere Regionale-Projekte in Südwestfalen bekommen. Neben dem Ausbau des Sauerland-Museums in Arnsberg, des Technikmuseums Freudenberg, dem Umbau des Bahnhofs in Drolshagen-Hützemert zu einem Dorfgemeinschaftshaus und der Sanierung einer alten Schmiedehalle in Plettenberg bekamen auch die Projekte „Technik-Spielplätze“ in Iserlohn, Plettenberg und Eslohe den 3. Stern der Regionale.
Ausschnitt1 Eslohe 20121002Auf dem Gelände des DampfLandLeute Museums Eslohe werden neue Spielstätten entstehen, die junge Menschen für technische Zusammenhänge begeistern sollen. Gemeinsam mit der Unterstützung der Gemeinde Eslohe und der Verwaltung im Rathaus kann man nun an die Umsetzung und Realisierung des Projekts Energiespielplatz gehen.
Mit Solar- und Windinseln, einem Wasserband und der Möglichkeit, Energie selbst zu erzeugen, Übersicht Eslohe 20121002möchte das DampfLandLeute – Museum Eslohe künftig verstärkt Kinder und Jugendliche ansprechen. Die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen ist aktueller denn je. Kinder sollen deshalb unter anderem auf „Energieinseln“ das Thema erforschen dürfen. Anders, als der Titel es vermuten lässt, sind diese jedoch nicht von Wasser umgeben – es handelt sich vielmehr um abgegrenzte Flächen innerhalb des Technikspielplatzes. Jede hat ihren eigenen Schwerpunkt: eine Windinsel ist ebenso geplant wie eine Solar- oder Muskelkraftinsel. Mit Hilfe einer Schaltzentrale und einer Messstation
können die einzelnen Energiequellen im Wettbewerb spielerisch erlebt werden. Ziel ist es dabei, junge Menschen für Technik, Physik und Energie zu begeistern und die Museumsstandorte weiter aufzuwerten.Energieanzeige2 Eslohe 20121002
Die Gesamtinvestition des Energieparks Eslohe liegt bei 456.000 Euro, davon sind 319.000 Euro Förderung.
Die Machbarkeitsstudie für das Projekt in Eslohe wurde vom Büro wbp Landschaftarchitekten GmbH in Bochum erstellt. Sie war zur Erlangung des 2. Sterns notwendig und ist durch finanzielle Hilfe des Leadervereins 4-mittendrin im Sauerland, unterstützt worden.
Neben den drei Standorten, die jetzt grünes Licht bekommen haben, sind weitere Technikspielplätze an der Luiesenhütte Balve-Wocklum, der Wendener Hütte, dem Siciliaschacht Meggen und dem Technikmuseum Freudenberg geplant – diese befinden sich allerdings noch im Regionale-Qualifizierungsprozess. „Die Orte sind ein Alleinstellungsmerkmal für Südwestfalen. Sie können junge Menschen für technische Zusammenhänge begeistern und somit hoffentlich auch einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels der heimischen Industrie leisten“, erklärt Martin Müller, Projektmanager der Südwestfalen Agentur.

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