Doppelchörige Chorwerke des Barock

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Selten aufgeführte Werke erklingen am Sonntag bei den Wormbacher Sommerkonzerten

In den bedeutsamen Kirchenbauten Italiens entwickelte sich im 16. Jahrhundert die eigenartige Klangwelt der Mehrchörigkeit. Sie ist charakterisiert durch die Wiedergabetechnik, bei der mehrere Chöre, die im Raum weit getrennt von einander aufgestellt sind, zusammenklingen müssen. Ulrich Schauerte an der Orgel und der Kammerchor Schmallenberg bringen für das Konzert am kommenden Sonntag, 14. Juli einige doppelchörige Werke zur Aufführung. Darunter sind Stücke der Komponisten Heinrich Schütz, Joh. Seb. Bach, Johann Pachelbel, Thomas Selle und Samuel Scheidt.

Unter Ausnützung der naturgegebenen Raumeigenschaften von Hall und Echo ist es den besonderem Musizierstil möglich, selbst größte Räume mit flutenden Klangwogen zu erfüllen. Das Verlangen nach derart eindrucksvoller Kirchenmusik lag in der festlichen Liturgie des Barockzeitalters begründet. Dass diese Werke auch in der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Wormbach klingen, das wollen der Kammerchor Schmallenberg und sein Leiter Ulrich Schauerte am Sonntag unter Beweis stellen. Beginn ist wie immer um 20:00 Uhr. Weitere Infos unter www.wormbacher-sommerkonzerte.de

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