Vorsicht bei Kostenrechnungen per E-Mail!

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Internet-Kriminelle versuchen mit dem Versand gefälschter Kostenrechungen per E-Mail einen Trojaner oder andere Schadsoftware zu verbreiten.

In der E-Mail behauptet anscheinend eine Rechtsanwältin, dass der Empfänger die ausstehende Rechnung eines Mandanten nicht beglichen hat. Dem Empfänger wird in der Mail erneut eine kurze Frist gesetzt, in der er den Gesamtbetrag auf das Konto des Mandanten überweisen soll. Die Kontodaten und weitere Einzelheiten befinden sich angeblich im Anhang. Wer anschließend den präparierten Anhang öffnet, schickt seinen Computer in die Trojaner-Falle. Anstatt der erwarteten Details zur Rechnung, lauert im Mail-Anhang nur die Schadsoftware. In diesem aktuellen Fall hatte ein Mann aus Arnsberg Anzeige erstattet.

E-Mails dieser Art jedoch werden millionenfach in den unterschiedlichsten Formen jeden Tag versendet. Diesen Fall möchte die Polizei zum Anlass nehmen, um noch mal auf die konkreten Gefahren aufmerksam zu machen und einige einfache Ratschläge geben, wie man vermeiden kann, auf solche E-Mails hereinzufallen.

Die Polizeiliche Beratungsstelle in Meschede weißt darauf hin, dass Trojaner meist erst dann gefährlich werden, wenn der Anwender einen Fehler macht. Raffinierte Tarntechniken lassen mitunter auch vorsichtige PC-Anwender auf Viren- und Trojanerattacken hereinfallen. Beachten Sie deshalb folgende Ratschläge:

1. Öffnen Sie niemals ungeprüft Dateianhänge; egal, ob es sich um scheinbar ungefährliche Dateien wie Bilder, Dokumente oder sonstige Dateien handelt

2. Seien Sie besonders kritisch bei ausführbaren Programm-Dateien mit den Endungen .exe, .bat, .com, .vbs oder .zip; wenn Sie unsicher sind, fragen Sie sicherheitshalber beim Absender nach

3. Stellen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres E-Mail-Programms so ein, dass kein Script automatisch ausgeführt wird

4. Verdächtige Mails lassen sich zudem gefahrlos löschen.

 

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