Die Geschichte der SPD im Hochsauerlandkreis und in seinen Städten und Gemeinden

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Sauerländer heben die Sozialdemokratie mit aus der Taufe

Ein Buch zum 150-jährigen Jubiläum der SPD vorgestellt

Jochen Westermann, Karl Arnold Reinartz, Henning Scherf, Katja Bettsteller, mit 17 Jahren das jüngste SPD-Mitglied im HSK, Franz Müntefering und Dirk Wiese

Jochen Westermann, Bürgermeister Franz Schrewe aus Brilon,  Henning Scherf, Katja Bettsteller, mit 17 Jahren das jüngste SPD-Mitglied im HSK, Franz Müntefering und Dirk Wiese

Ist es Zufall oder liegt es an den Sauerländern selbst? Doch wenn man in die Geschichte einzelner Parteien blickt, erkennt der Betrachter, dass oftmals Menschen aus dem Sauerland, die Parteien entscheidend mitgestaltet und geprägt haben und aktuell beeinflussen. So ist es auch mit der „alten Dame“ SPD, die in diesen Tagen ihren 150. Geburtstag feiert. Genau am 23. Mai. Doch nur einen Tag später hatte die SPD des Hochsauerlandkreises Genossen und Gäste zur Vorstellung eines besonderen Buches eingeladen: Die Geschichte der SPD im Hochsauerlandkreis und in seinen Städten und Gemeinden. Unabhängig von der Bedeutung eines solchen Buches für die Mitglieder und Freunde einer Partei, werden in diesem „roten Buch“ doch einige bedeutende Aspekte der deutschen Sozialdemokratie und damit der politischen Entwicklung in unserem Land ans Tageslicht gebracht. Zwei Sauerländer, Wilhelm Hasenclever aus Arnsberg und Carl Wilhelm Tölcke aus Eslohe haben die Gründung der SPD vor 150 Jahren ganz entscheidend mit geprägt.

Zur Vorstellung des Buches und zur besonderen Ehrung der Sauerländer Politiker aus dem 19. Jahrhundert war Bremens ehemaliger Politiker und Bürgermeister Hennig Scherf in die Kulturschmiede nach Arnsberg gekommen. Mit Leidenschaft und innerer, überzeugter Begeisterung erinnerte der bekannte und populäre, ehemalige Bürgermeister über die wechselvolle Geschichte der SPD in Deutschland. Ihm war es eine Herzensangelegenheit, die große Bedeutung der SPD für die Demokratie in unserem Land ebenso darzustellen, wie das konsequente Festhalten an die Zielen und Idealen der SPD: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Franz Müntefering

Franz Müntefering

Neben den beiden Politikern aus der Gründerzeit ist es natürlich Franz Müntefering, der auf seine besondere und unnachahmliche Art das Sauerland in der großen Politik vertritt. Nicht nur die von ihm in den Blickpunktgerückte „Sauerländer Volks-Dorfschule“ hat es zu bundesweiter Beachtung gefunden. Franz Müntefering versteht es nicht nur seine Parteifreunde in den Bann zu ziehen. Seine Art, in einfachen, verständlichen Formulierungen die politischen Themen vorzustellen, fasziniert nach wie vor. Neben Hasenclever und Tölcke ist er somit der dritte Sozialdemokrat, der erheblichen Einfluss auf die Geschichte der SPD in unserem Lande genommen hat.

Das vorgestellte Buch gibt einen tiefen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Sauerländer SPD, die eng mit der Rolle der Arbeiter-Bevölkerung verbunden ist. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass der Bundestagskandidat der SPD für den HSK, Dirk Wiese, sich für den Slogan „Für mehr Rot im Sauerland!“ für den kommenden Bundestagswahlkampf entschieden hat.

Interessierte können das Buch über die Geschäftsstelle de SPD, Winziger Platz 12 in 59872 Meschede bestellen. www.hsk-spd.de – ISBN 978-3-943973-07-5

 

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