Junge Poesie für Unicef

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Zu einer literarischen Benefiz-Lesung lädt die Christine-Koch-Gesellschaft zusammen mit der UNICEF-Arbeitsgruppe Sauerland am Freitag, den 24. Mai, 19.00 Uhr, in die Alte Synagoge Arnsberg – Neheim ein. Das Thema des Abends ist: Junge Poesie. Zwei Nachwuchsautorinnen, Cornelia Keller aus Arnsberg und Katharina Laukemper aus Beckum, tragen eigene Texte vor, moderiert von Franz Josef Knipschild, Leiter des Zimmertheaters Meschede.

Der Eintritt ist frei, doch um Spenden zugunsten der weltweiten UNICEF-Kinderhilfe wird gebeten.

UNICEF Deutschland veranstaltet in den Jahren 2012 bis 2014 eine Kampagne „Wasser wirkt“, mit der auf die Probleme aufmerksam gemacht werden soll, die sich hinsichtlich der Versorgung der Menschen in der Welt mit ausreichendem Trinkwasser bestehen. Ziel dieser Kampagne ist es auch, Spenden zu sammeln, die mit dazu beitragen können, dass diese Verhältnisse verbessert werden. Die UNICEF-Arbeitsgruppe Sauerland hat sich das Projektland Sambia ausgewählt und möchte dort dazu beitragen, dass möglichst mehrere Brunnen für die Wasserversorgung errichtet werden können.

Auch Cornelia Keller und Katharina Laukemper möchten mit ihrer Lesung dazu beitragen, daß Kinder überall auf der Welt Zugang zu fließendem Wasser bekommen und in Schulen eine Grundbildung erhalten. Die beiden Jungautorinnen selbst sind gerade frischgebackene Abiturientinnen. Cornelia Keller am Neheim-Hüstener St. Ursula Gymnasium und Katharina Laukemper am Albertus Magnus Gymnasium in Beckum.

Doch wie kommt es dazu, daß zwei Abiturientinnen aus Arnsberg im Sauerland und Beckum, das schon im Münsterland liegt, sich zu einer gemeinsamen Lesung junger Poesie entschließen?

Beide lernten sich kennen, als sie vor zwei Jahren in das Förderprojekt „Forum Junge Poesie“ der Christine-Koch-Gesellschaft für hervorragend talentierte Nachwuchsautoren gelangten. Bei literarischen Seminaren und öffentlichen Lesungen freundeten sie sich an. Gemeinsam veröffentlichten sie inzwischen Texte in einer Literaturzeitschrift. Und schafften mit Erzählungen auch den Sprung in eine Anthologie für südwestfälische Literatur, welche die Christine-Koch-Gesellschaft anläßlich ihres 20jährigen Bestehens im Herbst dieses Jahres herausgibt.

Katharina Laukemper karikiert darin trautes Familienidyll aus jugendlicher Perspektive; Cornelia Keller schreibt über Beziehungshemmungen junger Menschen in der modernen Berufswelt am Beispiel eines „Business – Man“ und einer Journalistin. „Und auch auf alles weitere, was die zwei talentierten jungen Autorinnen im Flair der Alten Synagoge vortragen, dürfen die Besucher gespannt sein“, verspricht der Vorsitzende der Christine-Koch-Gesellschaft Johann Claßen, der in die Benefiz-Lesung einführt. Sein besonderer Dank gilt dabei dem Vorstand der Arnsberger Literarischen Gesellschaft, der in einem Mitgliederrundschreiben auf höchst bemerkenswerte Weise die Junge-Poesie-Veranstaltung unterstütz hat.

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