Besuch zum 40-Jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum der Stadt Schmallenberg und der Stadt Wimereux

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„Du brauchst nur ’Bonjour, Ça va und Au revoir’, der Rest ergibt sich“ hörte man die erfahrenen Mitglieder des Freundeskreises Wimereux auf der Busfahrt berichten. Der Rest ergibt sich, weil man sich einfach versteht, mit Händen und Füßen, Gesten und manchmal einfach nur mit einem Lächeln.

Rund 50 Wimereuxfreunde aus Schmallenberg feierten jetzt das Städtepartnerschaftsjubiläum in Wimereux. Nachdem im Oktober letzten Jahres eine Gruppe Wimereuxer hier in Schmallenberg empfangen wurde, um das 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten zu feiern, stand in diesem Jahr der Gegenbesuch an der Atlantikküste an.

Ein Empfangskomitee am Ortseingang von Wimereux hieß die deutsche Reisegruppe willkommen. Bürgermeister der rund 7.500 Einwohner Stadt Wimereux Dr. Francis Ruelle und seine Frau begrüßten jeden einzelnen Gast aus Schmallenberg beim Aussteigen aus dem Bus persönlich. Am selben Abend traf man sich an der Rue de Schmallenberg, zu deutsch: die Schmallenbergstraße, um von dort aus einen gemeinsamen Marsch zum Ehrenmal zu unternehmen, wo Kränze für die Gefallenen der beiden Weltkriege niedergelegt wurden. Untermalt wurde dies von der Stadtkapelle Wimereux. Beim anschließenden Festabend wurden die Partnerschaftsurkunden der seit 40 Jahren bestehenden Freundschaft erneuert. Bürgermeister Bernhard Halbe stellte in seiner Begrüßungsrede heraus, wie wichtig und nützlich die Zusammenarbeit und das Miteinander in einer solchen Partnerschaft sind. Deshalb sei es wichtig, auch die jüngere Generation stärker in den Austausch von Werten, Kultur und Sprache einzubinden und so das Interesse für die Städtepartnerschaft zu wecken. Auf lange Sicht hin, werden die Freundeskreise in den beiden Städten nämlich schlichtweg zu alt. „Es müssen auf beiden Seiten junge Leute nachrücken, damit diese Freundschaft auf Dauer eine Zukunft hat“ meint auch Juliane Wüllner, Vorsitzende des Freundeskreises in Schmallenberg.

Bei einem internationalen Markt am Samstagmorgen verwöhnten die Schmallenberger die Gastgeber und Besucher mit „Schinkenbüttern“ und Veltins vom Fass. Regionale Waren aus der Heimat wurden ebenfalls an einem Stand verkauft. Am Abend stand ein weiterer Festakt auf dem Programm, ein Abendessen mit Kabarett. Bei Wein und guter Unterhaltung wurde bis spät in den Abend gefeiert und getanzt. Der Tag der Heimreise folgte am Sonntag: nach einem Gottesdienst und dem gemeinsamen traditionellen Essen von Muscheln mit „Fritten“ verabschiedeten sich die Franzosen mit wehenden Fahnen von den Deutschen.

 

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