Volksbank Bigge-Lenne baut Filialnetz um

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Erklärte Ziele der Volksbank Bigge-Lenne sind hohe Mitglieder- und Kundenzufriedenheit sowie überdurchschnittliche Werte in der Mitarbeiteridentifikation und -qualität.

Um diese Ansprüche mit Leben zu erfüllen, hat die heimische Volksbank jetzt mit der Veränderung ihrer Filialstruktur eine wichtige Weichenstellung vorgenommen. Unterschiedliche Kundenbedürfnisse erforderten unterschiedliche Filialtypen mit unterschiedlicher Beratungsqualität sowie Kommunikations- und Vertriebswege, so Bankvorstand Michael Griese. Dies bedarf einer Überarbeitung der Filialstruktur.

Die heimische Kreditgenossenschaft will mit der damit verbundenen Bündelung der Kräfte einen wichtigen Wunsch der Mitglieder und Kunden nach individuellen Beratungsleistungen und hoher Beratungsqualität erfüllen. Dies ergab eine Kundenzufriedenheitsstudie, die zu Beginn des Jahres durchgeführt worden ist. Außerdem reagiert man damit auf externe Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren wie den zunehmenden Wettbewerb, den demografischen Wandel und das veränderte Kundenverhalten hin zu Telefon, Internet und Selbstbedienung. Es sei für die Zukunft entscheidend, den Spagat zwischen zunehmendem Kostendruck, starkem Wettbewerb im Retailgeschäft und den Erwartungen der Kunden an eine moderne Bank zu meistern.

Diesen Herausforderungen muss sich auch die Volksbank Bigge-Lenne stellen, die in ihrem Geschäftsgebiet seit jeher ein dichtes Filialnetz unterhält. Konkret geht es darum, Kompetenzen in größeren Einheiten zu bündeln. Wie bereits am Jahresanfang angekündigt und unter Einbezug der Mitgliedervertreter soll bei der Volksbank Bigge-Lenne die Entscheidung noch in diesem Jahr fallen. Vorher wird der Vorstand in einem Informationsmarathon noch die Vertreter der Mitglieder informieren und mit ihnen diskutieren. „Wir brauchen für diesen wichtigen Entwicklungsschritt das Verständnis unserer Eigentümer. Denn wir können diese, für die Zukunft der Volksbank überlebensnotendigen Ziele im Interesse der Kunden und der Bank nicht mehr an jedem Standort gewährleisten. Eine Restrukturierung des Filialnetzes ist daher zwingend erforderlich, um langfristig erfolgreich zu sein“, betonte Vorstandssprecher Peter Kaufmann auf den regionalen Vertreterstammtischen, die zurzeit in vielen Orten durchgeführt werden.

In den letzten Wochen und Monaten haben die Gremien und die Mitarbeiter der Bank die Filialstruktur überarbeitet. „Mitarbeiter und Gremien tragen das Konzept mit,“ versichert Vorstand Andreas Ermecke. Bei diesem Konzept hat man sich sehr stark an den Empfehlungen des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken orientiert. Besonders wurden aber die örtlichen Gegebenheiten und die Wege zur nächsten Beratungsfiliale berücksichtigt. Uns so soll die neue Filialstruktur aussehen:

-Selbstbedienungs-Standorte zur Sicherstellung des Zahlungsverkehrs und der Bargeldversorgung.
-Beratungs-Filialen mit Selbstbedienungs-Bereich zur Sicherstellung der qualitativen, ganzheitlichen Beratung und des Zahlungsverkehrs.
-Kompetenz-Center zur Sicherstellung der qualitativen, ganzheitlichen Beratung, verstärkt durch Spezialisten (Baufinanzierung, Versicherungen, Vermögensmanagement und Firmenkundenberatung).

Die wichtige Serviceleistung „Bargeldversorgung“ bleibt jedoch überall vor Ort und ist auch in Zukunft gewährleistet.

Fotos( von oben nach unten: Peter Kaufmann., Michael Griese, Andreas Ermecke

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