Sonderausstellung Tom Astor im Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen

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Eine Ausstellung wie diese hat es im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen bisher noch nicht gegeben. „Tom Astor“ 50 Jahre – Live on Stage, unter diesem Titel gibt ein großer Country-Music-Star Einblicke in 50 Jahre erfolgreiche Musikgeschichte.

Am Sonntag, 24. März,  wurde die Ausstellung nach langer Vorbereitung eröffnet. Einige Fans hatten hier die Möglichkeit, ihr Idol hautnah zu erleben und auch für ein persönliches Gespräch oder Autogramme nahm sich der Musiker Zeit.

 

In der laufenden Sonderausstellung sind neben zahlreichen Auszeichnungen wie goldene Schallplatten oder die Stimmgabel sind auch Original Bühnenkleidung, Musikinstrumente sowie Fotos und Plakate von Beginn seiner Karriere an zu sehen.

Als mutigen Ansatz des Museums bezeichnete Bürgermeister Bernhard Halbe die Ausstellung. „Ein Musikstar in einem Heimatmuseum ist eher selten zu finden“, bemerkte er.

Und auch der Vorsitzende des Museumsvereins, Ferdi Hennemann betonte, dass im Vergleich zu den bisherigen Ausstellungen ein neuer Schritt gewagt wurde. Sind es sonst die geschichtlichen Übermittlungen, die in einem Museum zum Thema werden, so steht hier eine aktuelle, authentische Thematik im Mittelpunkt. Musik, die quer durch alle Schichten „hip“ ist und die durch die Präsenz des dazugehörigen Künstlers hautnah ist.

Sein 50jähriges Bühnenjubiläum war für das Holthauser Museum Grund genug, einen Einblick und Rückblick auf die große Karriere des Schmallenbergers zu geben und den Betrachter an einigen seiner „Highlights“ teilnehmen zu lassen.

Tom Astor selbst sprach von langen, spannenden Jahren auf der Bühne, die aber dennoch viel zu kurz erschienen. Genau vor 50 Jahren, am 25.03.1963, hatte er im „Weindorf“ in Köln bei einem Talentwettbewerb seinen ersten Auftritt- auf Grund einer Wette. Damals ahnte er nicht, dass es der Anfang seines großen Erfolges war.

Mit über 800 Songs, mehr als 400 Auftritten in Fernseh-Shows und über 4 Mio.verkauften Tonträgern ist Tom Astor sicher einer, der die Country-Music ein Stück weit populärer gemacht hat. Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland. „Es ist sicher Schicksal, dass ich an diese Musik gekommen bin“, betonte er.

In einer gerade erschienen Biografie über Tom Astor ist sein Lebenswerk unterhaltsam und mit vielen kleinen Anekdoten festgehalten.

Die Ausstellung im Holthauser Museum läuft noch bis Ende August.

Öffnungszeiten des Museums: Mittwoch, Freitag und Samstag 14-17 Uhr, Sonntag 10-13 Uhr oder nach Vereinbarung.

 

 

 

 

Tom Astor mit Ehefrau Margareta,  Bürgermeister Bernhard Halbe (links) und Vorsitzendem des Museumsvereins Ferdi Hennemann bei der Ausstellungseröffnung.

 

Kommentare

  1. Claudia meint:

    Klasse, das es diese Austellung über Tom gibt! War lange Jahre mit unterwegs, als es „Dusty-Trail“ noch gab! Ich versuche die Ausstellung zu besuchen, wenn ich wieder in der alten Heimat bin!

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