Ein sauerländisches Abendteuer im Dreißigjährigen Krieg

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Der Autor Achim Gandras präsentiert am Sonntag 17. März um 11:00 Uhr im Südsauerlandmuseum in Attendorn sein neues Buch “DER KALLENBOEL – Ein sauerländisches Abenteuer im Dreißigjährigen Krieg

Es ist der 14.Februar 1634.

Der große Krieg, der seit 15 Jahren im Lande tobt, ist bisher weitgehend am südlichen Westfalen vorbeigezogen. Valentin, der angebliche Sohn eben jenes Kallenboel, der als schauerlicher Untoter auf einer Holztafel im Südsauerlandmuseum nichts ahnenden Grundschulkindern einen Schrecken einjagt, lebt bei seinem Pflegevater Casparus Hengstebeck, dem Pfarrer in Helden. Doch dann taucht sein angeblicher Vater auf und mit dem gewohnten Leben ist es vorbei. Hessische Soldaten verheeren katholische Dörfer und die abergläubischen Bauern halten Valentin für ein Kind des Teufels. Von allen gejagt bleibt Valentin nur noch die Flucht. Mit Mutterwitz und Dreistigkeit versucht er, sich kreuz und quer durch das zusehends umkämpfte Sauerland zu schlagen und am Leben zu bleiben. Doch der Weg zwischen den Fronten hindurch wird von Tag zu Tag gefährlicher…

Valentin erlebt die Belagerung von Arnsberg, sowie die Einäscherung Medebachs und zum Schluss die wundersame Rettung Attendorns bei der Belagerung im August 1634 . Dabei hat der Autor sich eng an die historischen Quellen gehalten, jedoch dort schwadroniert, wo die Decke dünn wird.

Karten gibt es für 7,60 Euro unter www.tickets.attendorn.de, in der Buchhandlung Hoffmann in Attendorn oder an der Tageskasse.

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

Achim Gandras wurde 1968 in Bigge-Olsberg geboren und hat nicht nur in Attendorn und Heggen, in Niederhelden und Bilstein, sondern auch in Winkhausen, Arnsberg, Gevelinghausen und im schönen Frettertal gewohnt. Von klein auf faszinieren iin die abenteuerlichen Überlieferungen, Legenden und Geschichten, die sich so zahlreich um das Sauerland ranken. Der Journalist arbeitet seit Jahren als Redakteur in Olpe.

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