Wilder als man denkt- die Nacht der Bibliotheken

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Dass die öffentlichen Büchereien so rein gar nichts mehr von dem recht angestaubten Image haben, dass bewies gestern einmal mehr die alle zwei Jahre stattfindende „Nacht der Bilbliotheken“.

Als einzige katholische öffentliche Bücherei im HSK, in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Lennetal, öffnete auch die köb Schmallenberg am Abend ihre Pforten für große und kleine Leseratten. „In diesem Jahr stehen elektronische Spiele im Vordergrund“, erklärt Bücherei-Mitarbeiterin Sabine Beule. Für manchen, der mit seinem Kind zur Bücherei geht, damit es mal vor dem Flimmerkasten wegkommt, mag dies ein Paradoxon sein.

Sabine Beule klärt uns auf: „Es gibt hier nur Gesellschaftsspiele auf der Konsole, die die Kinder nur zusammen spielen können und auch nicht länger als 20 Minuten. So kann man die Kinder erreichen. Denn wenn sie kommen um Wii zu spielen, dann nehmen sie auch irgendwann ein Buch mit; mit dem Fazit: In einer Bücherei gibt es mehr als nur „langweilige“ Bücher.“

Ein Bastelangebot und Gesellschaftsspiele am Tisch gab es natürlich in diesem Jahr wieder und schließlich zog es die mehr als 50 teilnehmenden Kinder, dann doch wie ganz von allein zu den Büchern.  Das „wilde Lesetier“ sorgte dabei für den gemütlichen Kuschelfaktor.

Als tatkräftige Unterstützung waren auch in diesem Jahr die „Lesepaten“ des Lions- Club Schmallenberg wieder mit von der Partie.

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